Freitag, 10. Februar 2012

So, so, du willst also Japanologie studieren...

Für alle die über ein Japanologiestudium nachdenken, hab ich in Analogie zu meinem "So, so, du willst also Japanisch lernen..." Post etwas embjapan Forum gefunden, dass eigentlich jeder mal durchgelesen haben sollte. Also jeder, der über Japanologie nachdenkt, denn es steckt meines Wissens nach sehr viel Wahrheit darin und der Input kam auch von mehreren Leuten.

Größten Tribut muss man aber Lori zollen, der all das niedergeschrieben hat. Sein Blog ist auch den einen, oder zwei oder viele Blicke wert. Den Original-Post im Forum gibt es hier.

Japanologie – ein Leitfaden

Jedes Semester beginnen in Deutschland mehrere hundert, vielleicht tausend junge Menschen ein Japanologiestudium. Wohl die Wenigsten wissen, worauf sie sich da einlassen. Das Informationsmaterial der Universitäten ist meist beklagenswert allgemein gehalten und häufig einfach viel zu knapp. Ziel dieses kleinen Leitfadens soll es sein, Studienanfängern ein realistisches Bild des Japanologiestudiums zu vermitteln, BEVOR sie mit dem Studium beginnen. Ein paar Erläuterungen zum Leitfaden:

- Der Leitfaden baut vor allem auf meinen eigenen Erfahrungen als ehemaliger Japanologie-Student und nunmehr in Japan arbeitender Japanologe auf. Ich greife aber auch auf Berichte und Tipps von noch Studierenden und anderen Absolventen zurück.

- Der Leitfaden soll neutral sein, wobei ich ein wenig die negativen Seiten betone. Ich tue dies nicht, weil ich denke Japanologie sei ein schlechtes Studienfach - ganz im Gegenteil Japanologie ist faszinierend und hat sehr, sehr viele unterschiedliche und spannende Unterthemen und Perspektiven - aber ich möchte eben auch ein realistisches Bild von den Problemen und Schattenseiten des Studiums vermitteln. Es gibt einfach zu viele Menschen, die ein Japanologiestudium beginnen und es dann nach ein - zwei Jahren frustriert abrechen.

- Ich gehe im Leitfaden von einem Bachelorstudium aus.

1. Japanologie - was ist das überhaupt?

Wenn man im ersten Semester einmal seine Kommilitonen betrachtet, wird man recht verschiedenartige Menschen sehen. Dabei werden die Manga- und Animefans wohl am leichtesten zu erkennen sind. Was aber jedem, der Japanologie studieren möchte, klar sein sollte, ist, dass Japanologie sich vielerorts absolut nicht (z.B. HU Berlin) oder – wenn überhaupt - nur am Rande (z.B. Trier) mit Anime und Manga beschäftigt.
Japanologie umfasst ein breites Spektrum von Betrachtungen über Japan, dazu gehören japanische Geschichte, Theater, Literatur, Malerei, Wirtschaft ...
Die Definition, was denn nun eigentlich „Japanologie“ ist, ist dabei ziemlich umstritten. Ich denke, in der deutschen Realität kann man sie wohl am besten als Regionalwissenschaft beschreiben: Alle Dinge, die sich in Japan beobachten lassen, gehören auch zur Japanologie.
Wenn ihr also Japanologie studiert, werden eure Vorlesungen zum Beispiel Titel haben wie „Populärkultur in der Edo-Zeit“, „Geschichte des modernen Japan“, „Japans Wirtschaft nach dem zweiten Weltkrieg“, "Gender in Japan" oder „Architektur der Meiji-Zeit“.
Ihr seht, es gibt hier wirklich ein breites Spektrum, was die Wahl der Uni sehr wichtig macht. Aber dazu später mehr.
Zum Thema: „Was ist Japanologie?“ und „Wo studiere ich am besten mein Interessengebiet?“ empfehle ich den „Grundriß der Japanologie“ und den Studienführer auf Embjapan.de.

2. Japanologie - was muss ich können?

Ein Japanologe sollte sich bereits vor dem Studium gute bis sehr gute Englischkenntnisse aneignen - eine vier im Englisch-Grundkurs ist da einfach zu wenig. Warum? Weil fast die komplette Fachliteratur, die ihr im Laufe eures Studiums lesen werdet, in Englisch abgefasst ist. Außerdem: Wenn ihr einen Auslandsaufenthalt absolviert (und das werdet ihr), werden eure Kurse sehr wahrscheinlich vor allem in Englisch stattfinden.
Ansonsten ist nicht wirklich viel Vorwissen von Nöten (naja die deutsche Sprache solltet ihr schon beherrschen und ein klein wenig Allgemeinbildung kann auch nicht schaden). Nützliche Vorkenntnisse sind:

- Eine grobe Vorstellung davon, was „wissenschaftliches Arbeiten“ bedeutet.
- Eine ungefähre Idee von japanischer, koreanischer und chinesischer Geschichte.
- Japanisch-Vorkenntnisse (z.B. Beherrschung der „Kana“-Silbenschriften)

Dies sind alles Dinge, die euch auch während des Studiums vermittelt werden, aber es kann nicht schaden, auch vorher schon etwas zu wissen, in jedem Fall habt ihr dann weniger Stress im Studium.

3. Japanologie – warum eigentlich?

Fragt euch vor dem Studium einmal in Ruhe selbst: Warum möchte ich Japanologie studieren? Wenn eure Antwort nicht lautet: „Weil ich später einmal in Japan oder zumindest in einem Job mit Japanbezug arbeiten möchte.“, solltet ihr euch fragen, ob ihr nicht einen Fehler begeht. Japanologie ist kein Fach wie Wirtschafts-, oder Sozialwissenschaften mit dem man mehr oder weniger überall anfangen und seine im Studium erworbenen Fähigkeiten anwenden kann.
Japanologie ist auf der einen Seite sehr spezifisch, weil es letztendlich immer um Japan geht. Auf der anderen Seite ist es sehr vielseitig, weil man das Land von sehr vielen Seiten betrachten kann. Bei der Auswahl der Spezialisierung sollte man dabei auch seinen zukünftigen Karriereweg im Auge behalten. Wenn das z.B. Ziel ist, als Reiseleiter für Japanreisen zu arbeiten, sollte man sich bereits im Studium Referatsthemen, Nebenfächer, Praktika und Jobs suchen, die mit diesem Thema in Verbindung stehen. Mehr dazu weiter unten im Kapitel Karriere.
(Man kann natürlich auch nur zum Spass studieren, aber ich gehe mal davon aus, dass die Meisten ihr erworbenes Wissen auch gerne anwenden würden.)


Aber mehr noch. Wenn ihr die obige Antwort gegeben habt, solltet ihr euch auf Folgendes einstellen: Wer mit Japanologie Geld verdienen möchte, muss auf seinem Feld spitze sein. Es gibt nun einmal nur wenige Karrieremöglichkeiten für Japanologen und wenn ihr wollt, dass man gerade euch einstellt, solltet ihr auch etwas zu bieten haben. Daraus folgt dann fleissiges und ausdauerndes Lernen, sowohl der japanologischen Inhalte, als auch der japanischen Sprache, die Bereitschaft zu einem mindestens halbjährigen, besser ganzjährigen Auslandsaufenthalt und überhaupt die Bereitschaft sich ganz auf die Japanologie einzulassen.
Fragt euch also: Will ich das wirklich? Will ich wirklich ein Japanexperte werden?

4. Japanologie – vor dem Studium

Die Bedeutung der Studienplatzwahl kann ich nicht genug betonen. Jedes japanologische Institut hat ein spezifisches Profil, das euch liegen kann, oder eben nicht. Überlegt euch genau, welches Fachgebiet und welches Institut euch liegt. Wer sich zum Beispiel für Japans Wirtschaft interessiert, wird an der Humboldt Universität wohl nicht glücklich werden, da deren Schwerpunkt auf Geschichte und Literatur liegt.
Euer Fachgebiet ist wirklich sehr wichtig. Nicht nur für eure Vorlesungen sondern auch für die Betreuung eurer Haus- und Bachelorarbeiten. Wenn ihr an eurer Fakultät nur Experten für Manieren der Edo-Zeit habt, aber gerne zum Thema „Japans Armee, die keine Armee ist“ forschen wollt, habt ihr ein Problem.
Deshalb wählt eure Uni mit Bedacht aus. Alle Universitäten haben zu ihrem Profil Vorstellungen, die ihr euch unbedingt ansehen solltet. Schaut euch ausserdem auch unbedingt das Personal dort an: Welche Forschungsschwerpunkte haben die Dozenten und Professoren (steht meist in deren Kurzvorstellung) und gibt es auf absehbare Zeit auch genug Unterricht? Japanologien in Deutschland haben meist eine sehr dünne Personaldecke und hängen oft an nur einer Professur. Wenn euer Professor dann während eures Studiums emeritiert oder anderweitig abwesend ist, kann es schon vorkommen, dass ihr ein oder mehrere Semester keinen Unterricht besuchen könnt oder im schlimmsten Fall sogar die Uni wechseln müsst.
Neben den Webauftritten der Unis möchte ich euch hier noch einmal den „Grundriß der Japanologie“ sowie das Embjapan.de Forum ans Herz legen.

5. Japanologie – Studium

Das Japanologiestudium ist ziemlich zeitaufwändig und wenn ihr es ernsthaft betreiben wollt (siehe Punkt 3), solltet ihr euch darauf einstellen pro Woche mindestens 40 Stunden dafür zu verwenden.

Der Zeitaufwand gestaltet sich dabei wie folgt:
(etwa die ersten vier Semester)
Lehrveranstaltungen: 15 – 25 Stunden pro Woche
Selbststudium (Sprache): 15 – 25 Stunden die Woche
Selbststudium (Japanologie): 10 – 15 Stunden die Woche

(etwa ab dem vierten Semester)
Lehrveranstaltungen: 15 – 25 Stunden pro Woche (vermutlich eher abnehmend)
Selbststudium (Sprache): 10 - 15 Stunden die Woche
Selbststudium (Japanologie): 15 – 20 Stunden die Woche

Das ist natürlich nur eine Annäherung, die je nach Charakter, Vorbildung, persönlichem Ehrgeiz, Lebensumständen etc.pp. stark schwanken kann. Euch sollte aber klar sein, dass ihr vor allem am Anfang sehr viel Japanisch lernen müsst. Speziell die Kanji (= Schriftzeichen), von denen ihr idealerweise innerhalb von drei Jahren knapp 2000 Stück aktiv beherrschen solltet, benötigen sehr viel Zeit und Energie.

Des Weiteren wird von euch erwartet, dass ihr einen längeren Auslandsaufenthalt in Japan absolviert. Ich möchte euch das auch sehr empfehlen. Als Japanologe kann man es sich in Zeiten der Globalisierung einfach nicht leisten, Japanologie nur von Deutschland aus zu betreiben. Die meisten Universitäten bieten dazu auch ausreichend Austauschplätze in Japan an und dank einer Reihe von Stipendien (vor allem Jasso) ist es auch finanziell durchaus machbar. Bei der Studienplatzwahl solltet ihr darauf achten auf eine „gute“ Uni in Japan zu kommen, im Undergraduate-Bereich wird man euch zwar selten direkt an die Tôdai, Kyôdai, Waseda oder Keio schicken, aber auch das soll vorkommen. Andere gute Unis sind zum Beispiel die Ritsumeikan, Hôsei, Chûô, Sophia und noch einige mehr. Ranglisten finden sich im Internet. Das ist insofern wichtig, dass in Japan bei der Auswahl von Bewerbern auf einen Job auch darauf geachtet wird, an welcher japanischen Uni man sein Auslandsjahr gemacht hat.
Während des Auslandsjahres solltet ihr versuchen, so viel Japanisch wie nur irgend möglich zu sprechen. Wenn ihr gut genug seid, besucht unbedingt auch Vorlesungen in japanischer Sprache. Generell werdet ihr in Japan weniger Stress haben als in Deutschland. Deshalb nutzt die Zeit um eventuelle Lücken in eurer japanologischen Ausbildung zu füllen. Insbesondere Schriftzeichen-lernen bietet sich hier an.

Was sind eure Ziele bei der ganzen Lernerei?
- Sprachlich auf jeden Fall mindestens JLPT2 (1000 Kanji 5000 Vokabeln, gute Beherrschung der Alltagssprache), besser JLPT1 (2000 Kanji, 10000 Vokabeln, sehr gute Beherrschung von Alltags-, und Schriftsprache).
- Japanologisch. Das lässt sich nicht ganz so einfach klassifizieren, aber ihr solltet während eures Studium mindestens 40 – 60 japanologische Werke gelesen (und verstanden) haben, sowie über ein umfangreiches Allgemeinwissen zum Thema Japan verfügen (Geschichte, Kultur, Wirtschaft, Politik, Literatur usw.). Zu den obengenannten Themen sollten euch z.B. auf jeden Fall „Sekigahara“, „Chikamatsu Monzaemon“, „Zaibatsu“, „Habatsu“ und „Matsuo Bashô“ ein Begriff sein. Ausserdem solltet ihr in ein oder zwei Themen (zum Beispiel die Themen eurer Haus-, und Bachelorarbeiten) wirklich fit sein.

5.1. Japanologie – Studium: Allgemeine Tipps

- Versucht so schnell wie möglich möglichst viele Japaner kennenzulernen. Das geht zum Beispiel über ein Sprachtandem oder über die Betreuung von Auslandsstudenten.
- Lernt regelmäßig. Speziell die Schriftzeichen verlangen sehr viel Ausdauer. Am besten ist, ihr lernt jeden Tag.
- Sucht euch leichte japanische Texte (Jugendliteratur) um flüssig lesen zu lernen.
- Versucht ab und zu einmal einen Artikel in einer japanischen Zeitung bzw. eine Nachrichtensendung im japanischen Fernsehen zu verstehen.

6. Japanologie – Karriere

Für eine Karriere später werden euch eure japanologischen Schwerpunkte vermutlich oft nicht so sehr helfen, aber es kann nicht schaden, auch bei den Forschungsschwerpunkten darauf zu schauen, ob man später etwas damit anfangen kann. Wenn man zum Beispiel als Bachelorarbeit zum Thema "Organisationsstrukturen von Toyota in Deutschland und Japan im Vergleich" forscht, ist das sicher eine gute Zusatzqualifikation bei Toyota und anderen international operierenden japanischen Firmen.
Übrigens: Die festen Stellen als Japanologen in der Forschung in Deutschland sind derart rar, dass ich euch nahelegen möchte, diese Idee für’s erste zu vergessen. Wenn überhaupt, dann werdet ihr eher in Japan oder Amerika eine anständige Position finden
"Klassische" Japanologenberufe in Deutschland sind: Museumsführer / Kurator, Touristenführer, Übersetzer / Dolmetscher, Auslandskorrespondent in einer internationalen Firma.
Typische Berufe in Japan sind: Sprachlehrer (Englisch, manchmal Deutsch), Touristenführer, Übersetzer / Dolmetscher, Auslandskorrespondent (Zuständiger für internationale Angelegenheiten).

Darüber hinaus gibt es noch eine Unzahl Jobs mit weniger starkem Japanbezug, die man als Japanologe annehmen kann. Zum Beispiel kann man in großen Firmen als "Exot" aufgenommen werden, der dann als Korrektiv zu den "Mainstream"-Mitarbeitern wirkt.
Je nach Job kann euch auch ein klug gewähltes Neben-, bzw. Zweitfach sehr nützlich sein. Zum Beispiel Pädagogik / Germanistik / Anglistik-Amerikanistik für Lehrer, Journalismus für Auslandskorrespondenten, Archäologie für Kuratoren usw.
Die Wahl des Nebenfaches ist auch für eine eventuelle akademische Karriere sehr von Vorteil, da ihr so euer Profil schärfen könnt. Euer Neben- oder Methodenfach könnten zum Beispiel die Politikwissenschaften sein, die euch das nötige Handwerkszeug geben um zum Beispiel als Diplomat in Japan zu arbeiten, oder ihr werdet eben Japanologe mit Schwerpunkt internationale Politik. .... oder ... oder .... oder ...
Bei den meisten Jobs in Japan wird man von euch verlangen, dass ihr neben Japanisch auch Englisch beherrscht. Mit Deutsch kann man in Japan nur wenig anfangen.
Wichtige Qualifikationen für einen Job als Japanologe in Japan sind:

- Abgeschlossenes Studium
- JLPT1
- TOEFL o.ä. Nachweis von Englischkenntnissen
- Mindestens ein Jahr Japanaufenthalt, z.B. als Austauschstudent
- Praktika, davon mindestens eins in Japan
- qualifizierende Nebenjobs wie z.B. Systemadministrator, Journalist, Übersetzer
- eine dritte Fremdsprache
- zusätzliche Fachkenntnisse im gewünschten Gebiet wie z.B. Marketing
- Arbeitserfahrung und sonstige Referenzen
- ein passendes Zweitstudium ("Methodenfach")

7. Japanologie – Schlussbemerkung

Denkt dran: Japanologie ist kein Fach wie jedes andere. Ihr müsst Japanologie zu einem gewissen Grad leben und nicht einfach nur lernen, wenn ihr damit Karriere machen wollt. Sehr viele Japanologie-Studenten brechen das Studium ab, weil es ihnen zu anspruchsvoll ist (wir reden hier von 50 - 90% aller Studienanfänger, je nach Institut). Und auch ein sehr grosser Teil der Japanologie-Absolventen hat nach dem Studium nichts mehr mit Japanologie zu tun. Nur die Allerwenigsten schließen das Studium ab und arbeiten danach im japanologischen Bereich bzw. in Japan.
Ausserdem solltet ihr euch klar sein, dass Arbeiten in Japan kein Spaß ist. Das Wort „Arbeitnehmerrechte“ gibt es hier nicht. Überstunden, geringe Urlaubszeiten, moderate Bezahlung, harsche hierarchische Strukturen, Vorurteile und Diskriminierung von Ausländern ... machen das Leben und Arbeiten in Japan nicht selten zur Hölle.

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Ich finde, dieser Leitfaden sollte nicht irgendwo im Forum begraben liegen, darum war ich so frei ihn hier zu posten. Wirklich nochmal dickes Lob an Lori, großartige Arbeit.

Mittwoch, 8. Februar 2012

Seiten für Japanophile - Sonderedition Job, Praktikum und Studium

Einmal im Leben etwas Sinnvolles tun, das wünscht sich doch jeder. Das hier soll mein Beitrag dazu sein. Ich werfe euch mein gesammeltes Studien-und-Job-Link-Wissen zu Füßen, das sich in all den Jahren angesammelt hat. Einige Links habe ich auch schon wieder vergessen oder bei einer undurchdachten Format c: Aktion an meinem Laptop verloren, jedoch sollte hier schon ziemlich viel geballtes Link-Wissen zusammenkommen, da ich auch nochmal auf Tingeltour durch verschiedene Link-Sammelseiten gegangen bin und hier nun alles zusammentrage, was sich dort und in meinen Favoriten so finden lässt.

Studium

EMB Japan - "Japanisch im Studium" Forum
Es gibt eigentlich kein Studienfach in Deutschland, das mit Japan/Japanisch zu tun hat und dort keinen eigenen Thread hat. Vor allem die Japanologie Threads sind geballt mit Wissen und dürften als sehr gute Ressource bei der Studienplatzwahl angesehen werden. Wer sich dafür interessiert, was ich studiert habe, der sollte hier reinschauen.

DAAD Tokyo
Der deutsche akademische Austauschdienst hat auch ein Office in Tokyo, das sogar sehr rege schafft und waltet. Als Informationsplattform für Studium in Japan, Praktikas und vor allem Stipendien höchstinteressant und relevant. Die Seite an sich ist schon eine wahre Link-Fundgrube, die man sich anschauen muss, wenn man es mit Japan ernst meint. Zudem bietet der DAAD noch den König unter den Stipendien an:
Das "Sprache und Praxis in Japan" Programm.
Es ist genau so gut, wie es sich dort anhört. Hatte die Ehre mit einem der Stipendiaten die Bekanntschaft zu machen, der davon erzählt hat.

JUMP - Japanese Universities for Motivated People
Gibt es auch japanische Universiäten für unmotivierte Leute? - frage ich mich immer beim Lesen des ausgeschriebenen Namens. Wenn einen die Frage umtreibt, wo man denn auf Englisch in Japan studieren kann - JUMP ist die Antwort. Unschätzbar wertvolle Ressource.

JASSO - Japan Student Services Organization
Das waren die Typen, die mir ein Stipendium in Sendai zukommen ließen und damit meine Partyexzesse studentischen Höchstleistungen in Japan finanzierten. Vielleicht lassen die für den ein oder anderen von euch ja auch was springen. Falls nicht, haben sie immernoch reichhaltig Lesestoff zum Studium in Japan parat.

JSPS - Japanese Society for the Promotion of Science
Auch diese Herren lassen gerne Geld springen, vor allem für angehende Forscher. Wer also schon immer mal verrückter Professor in Japan spielen wollte - there you go!

Study in Japan - Comprehensive Guide
Der Name sagt eigentlich alles. Besonders erwähnenswert wäre vielleicht die "Support for Finding Employment at Japanese Companies" Seite.

Postgradasia
Bachelor oder Magister oder Bakkaleureat (gibt's den Käse noch? Stell euch mal die Show im Fernsehen vor: Der BAKKALEUR!) in der Tasche und noch Lust auf mehr? Hier mal reinschauen, wobei ich glaube, die sind eher auf allgemein Asien ausgerichtet.

Heinz-Nixdorf Programm zur Förderung der Asien-Pazifik-Erfahrung deutscher Nachwuchsführungskräfte
Der kleine hässliche bucklige Bruder des DAAD-Stipendiums. Natürlich nur im Vergleich dazu, denn nüchtern betrachtet ist das Programm immernoch bombig. 4 Monate Sprachunterricht, davon 2 im Zielland + 6 Monate Praktikum. Eventuell bewerbe ich mich sogar selbst dieses Jahr dafür...allerdings sollte ich den ersten Satz dieses Abschnitts nochmal überdenken. Oh well...

InWent Förderung für Auslandssemester
Wer von JASSO nix bekommt, kann es hier nochmal versuchen. Es sei gesagt: Feiern in Japan ist nicht billig ;)



Arbeit, Jobs, Praktikas

Daijob
Eine der größten (die Größte?) englischsprachige Jobbörse für Japan. Wer wissen will, warum es eigentlich keine gute Idee ist, auf den "Sprachzug" aufzuspringen um nach Japan zu kommen, sollte sich mal die Zahl der Angebote für Sprachjobs und für andere Tätigkeiten (besonders IT, Engineering, Finance, Marketing & Sales) anschauen. Aber bitte - studiert fleißig Japanologie ;)

CareerCross
Daijob sehr ähnlich, auch weniger Angebote, aber sicherlich trotzdem ein Blick wert. Dazu gibt es eine "Company List" aller Firmen die inserieren, darunter auch viele Recruiting-Firmen. Wer es wirklich ernst meint, pickt sich da welche raus und schickt seinen Lebenslauf rum.

Jobs in Japan
Der Name ist auch hier wieder Programm, wobei die Auswahl eingegrenzter ist in Richtung Sprachjobs.

Jobstreet
Hier liegen die Jobs auf der Straße! So oder so ähnlich, ist wohl das Motto der Seite. Für ganz Asien und Japan viele viele Stellenangebote.

Jobdragon
Ich zitiere: "JobDragon is the only career platform that specializes in biligual Japanese of Generation Y. We provide you young, talented, internationally-minded candidates you cannot find anywhere else." Wer sich angesprochen fühlt, kann es ja mal versuchen.

Gaijinpot
Jobs. Apartments. Classifieds. In Japan. Der Untertitel der Seite sagt eigentlich alles. Wobei die Seite sogar noch viel mehr bietet und zwar im Sinne von "Gibt es irgendwas, zu was es auf dieser Seite keine Infos und Angebote gibt?". Ein Must-Have in den Favoriten.


Deutsche Industrie- und Handelskammer in Japan
Viele nützliche Informationen, sogar ein paar Stellenangebote, aber das Schmankerl ist die Liste der Mitglieder, aus denen man mögliche Firmen raussuchen kann, bei denen man sich initiativ mal bewerben könnte. Ausserdem vergibt die AHK 3 Praktikantenstellen, die oft weit im Voraus schon besetzt sind. Wenigstens sind die Leute der AHK so fair zu sagen, für WANN denn noch eine Stelle frei wäre. Also wenn man weit in der Zukunft weiss, dass man ein Praktikum in Japan machen will, dann einfach mal bewerben.

Japan Association for Working Holiday Makers
Für jeden der mal über ein Working Holiday in Japan nachdenkt. Ich persönlich denke ja immernoch, dass Japan hierfür nicht das richtige Land ist, aber das muss jeder selbst wissen.

WORK AND TRAVEL JAPAN
Auch hier viele Infos zum Working Holiday Zeug in Japan.

KOPRA
DIE Adresse für Praktikas in Japan und allgemein im asiatischen Raum. Dass es dort nicht viele Praktikumsplätze für Japan gibt, liegt daran, dass es nicht viele Praktikumsplätze in Japan gibt. Dort findet man die "üblichen Verdächtigen" wie Bosch, Akebono Brake, Daimler/Fuso, BMW, Siemens etc.
Am Besten häufig und frühzeitig reinschauen.

The Expatriates Guide to Japan
Der Wert dieser Linksammlung ist ganz schwer zu bemessen. Hochrelevant für jeden, für den schon feststeht, dass er demnächst nach Japan zieht oder auch für Leute, die schon dort sind und sich langfristiger einrichten wollen.

Learn4good
Auch hier gibt es eine Hand voll Jobangebote für Japan und einige andere asiatische Länder.

GLS Praktikumsvermittlung
Wirklich für ganz verzweifelte Leute. Wenn ihr UNBEDINGT UND ZWINGEND ein Praktikum in Japan findet, aber ihr habt z.B. Byzantinistik mit Floristik im Nebenfach studiert, dann könnte es reizvoll sein, für ein Praktikum zu bezahlen, anstatt etwas gezahlt zu bekommen. Bei mir reizt das allerdings nur den Kotzreiz.


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So, ich denke das ist schonmal eine ganze Menge. Vor allem findet man immer noch viele viele weitere Links auf den meisten dieser Seiten, aber ich denke die größten und wichtigsten Seiten für Job&Studium habe ich hier gelistet. Leider ist mir doch schon viel verloren gegangen, hab aber auch viel durch nachdenken wieder gefunden.
Falls ihr noch wichtige Ergänzungen habt, immer her damit, dann editiere ich sie gerne noch rein. Einfach per Kommentar hinterlassen :)

Dienstag, 17. Januar 2012

Seiten für Japanophile Part 5 - Crunchyroll



Ah, the famous and infamous Crunchyroll. Diese Seite mag bei den einen Herzenssprünge, bei den anderen Augenrollen hervorrufen. Warum? Weil Sie einen relativ speziellen Typ von Japanliebhaber bedient: Den Anime-Freak / Otaku. Zugegeben, auch nicht Anime-Freaks schauen sich gern mal einen Anime an oder haben sogar eine Anime-Serie, die sie toll finden. Ich z.B. würde mich mitnichten als Anime-Freak sehen, habe dennoch ein paar Serien geradezu verschlungen. Aber der Reihe nach:


Was ist Crunchyroll?

Crunchyroll hat als Anime-Tauschseite angefangen, also "halblegal" oder illegal oder keine Ahnung. Irgendwie weiß man nie so genau, ob das was man im Netz gerade tut wirklich illegal ist oder eine der vielen vielen Grauzonen bedient. Man könnte das anfängliche Crunchyroll ein wenig mit dem heutigen Piratebay vergleichen. Nach raschem Wachstum der Seite, ordentlicher Werbeeinnahme und einem Investor, konnte sich die Seite irgendwann dann sogar Lizenzen leisten, um so richtig legal ein paar Anime Serien zu stream. Und weil das die Internetbevölkerung voll dufte fand (weil umsonst), wuchs und gedieh die Seite, hat inzwischen auch einige Premium-Services und bietet neben rund 100 Anime Serien, auch eine Hand voll Dramas, Cosplay-Serien und offensichtlich irgendein Japan-Autotuner-Magazin an (also Magazin im Sinne von "Spiegel-TV - Das Magazin" im TV).

Die derzeitig beliebtesten sind z.B.:
Naruto Shippuden
Gintama
Eyeshield 21
Skip Beat!
uvm.
Wobei ich ehrlicherweise davon, nur von Naruto mal ein oder zwei Folgen gesehen hab.
Viel wichtiger ist: Es gibt 5 verschiedene Mobile Suit Gundam Serien mit insgesamt rund 200 Folgen! Da freut sich der Mecha-Fan!

Hier gibt es eine komplette Liste der Anime-Serien

Man kann alle Serien kostenlos anschauen, wobei man mit etwas Werbung leben muss, die aber WIRKLICH verkraftbar ist.
Oder man erwirbt für 4,99$ eine Premium-Mitgliedschaft und erhält folgende Vorteile:
  • Support the Anime Industry *
  • Watch 1-Hour after Airing in Japan
  • iPhone/iPad, Android, and Device Access
  • No Annoying Ads
  • HD Quality Videos (up to 1080p)

Die Smartphone-Funktion klingt ja durchaus sexy, allerdings sollte man dafür schon eine Datenflat für sein Handy haben. Ich besitze derzeit nur ein 300MB Volumenpaket, was für normales Surfen durchaus reicht, aber leider nur für so fancy Stuff wie Videostreaming :<

Neuerding hat Crunchyroll wohl auch ein paar Musicvideos der etwas bekannteren J-Pop Gruppen, wie Morning Musume hochgeladen. Dazu noch Interviews und anderes Geschnipsel, das aber weit entfernt von vollständig ist.

Soweit zu Crunchyroll. Zu den Animes und Serien, die ich gerne schaue, komme ich dann mal in einem anderen Post. Aber hier ein kleiner Hinweis für die Kundigen unter euch, was mein liebster Anime+ liebste Serie ist :)

TACHIKOMA!

Sonntag, 15. Januar 2012

Chinesen bauen 30 Stockwerke in 15 Tagen

Oft wird mir die Frage gestellt, warum ich eigentlich Japanisch gelernt habe und nicht Chinesisch?
Das soll aber nicht das Thema dieses Posts werden. Viel mehr, ist es die zumindest zeitliche Effizienz, mit der die Chinesen an Bauprojekte rangehen. Da haben die sich sicher einiges von den Japanern abgeschaut, die auch dafür bekannt sind, ein Haus morgens abzureissen und bis abends ein neues am gleichen Platz hingebaut zu haben.
Folgendes ist aber durchaus beeindruckend:
Ein 30 Stockwerke hohes Hotel wurde in nur 15 Tagen aus dem Boden gestampft. In Deutschland hätte das ca. 2-3 Jahre gedauert. Mindestens. Und als genüge die Meldung an sich schon nicht, hier noch der Videobeweis:


Dienstag, 3. Januar 2012

Japanland Dokumentationsreihe

Im letzten Post hatte ich schon auf die Japanland Dokumentation hingewiesen, die derzeitig noch etwa 12 Stunden auf der Arte Website zu sehen ist, allerdings nur 2 Episoden davon.
Ich hab jedoch alle weiteren Episoden auf Youtube aufgespürt.

Kann sie durchaus empfehlen und auch für Japankenner dürfte noch die eine oder andere Neuigkeit dabei sein.











Am Besten schnell anschauen, zuvor jemanden bei Arte auffällt, dass jemand sie bei Youtube hochgeladen hat ;)

Samstag, 31. Dezember 2011

10000 Japaner singen Beethovens Neunte / サントリー10000人の第9

Gerade etwas herzerwärmendes auf Arte gesehen:


Eine Gedenk-/Benefizveranstaltung für die Opfer des Tsunamis, eine Kooperation der Philharmonieorchester aus Osaka und Sendai: 10.000 Menschen singen gleichzeitig den letzten Choral aus Beethovens Neunte, auch bekannt als "Ode an die Freude", die wohl fast jeder Japaner zumindest halbwegs mitsingen kann.
Sehr beeindruckend zu sehen, mit welcher Energie und Enthusiasmus von den Japanern auf Deutsch gesungen wird, dabei die Kulisse von 10.000 Menschen, einfach wahnsinnig.

Man dürfte die Sendung wohl noch ein paar Tage bei ARTE auf der Homepage sehen können, wobei sie jetzt noch nicht freigeschaltet ist. In ein paar Stunden dann sicher.

Ausserdem ist mir aufgefallen, dass man dort derzeitig zwei knapp einstündige Folgen "Japanland" sehen kann, im Moment Video 35 und 36. Ich nehme an, das ist eine zweiteilige Dokumentation. Aber als Japanliebhaber verschlingt man ja sowieso alles an Japaninfos, was man in die Finger bekommt, von daher eher irrelevant was es wirklich ist ^^

In diesem Sinne, viel Spaß beim Schauen und einen guten Rutsch in das neue Jahr wünscht euch die Sushikartoffel :)

Freitag, 30. Dezember 2011

Du weißt, du warst zu lange in Japan, wenn...

Letztens hatte ich wieder eine dieser "du weißt, du hast zu lange xy, wenn..."-Listen gelesen und mir kamen dann irgendwie ein paar Sachen in den Sinn, woran man merken könnte, dass man zu lange in Japan war. Da fiel mir dann wieder diese Liste ein, die schon lange in meinen Favoriten rumhängt. Höchstamüsant, wobei einige Sachen eher nur auf Amerikaner zutreffen. Scheint ja auch von einem Amerikaner geschrieben zu sein. Will sie euch dennoch nicht vorenthalten.

You know, you have been to long in Japan when...

...you notice you've forgotten how to tie shoelaces.
...you rush onto an escalator, and just stand there.
...you find yourself bowing while you talk on the phone.
...you think US$17 isn't such a bad price for a new paperback.
...you don't hesitate to put a $10 note into a vending machine.


...when you are talking on the telephone to your parents and your father says, "Why are you interrupting my explanation with grunts?"
...you see a gaijin get on the train and think "Wow, it's a gaijin!"
...you start thinking can coffee tastes good.
...you have trouble figuring out how many syllables there really are in words like 'building'.
...when you wait for the first day of summer to wear short sleeve dress shirts.


...you don't think it unusual for a truck to play "It's a Small World" when backing up.
...you really enjoy corn soup with your Big Mac.
...you think the opposite of red is white.
...you leave your expensive bottle of Royal Salute with a sleazy barkeeper and don't worry.
...you can listen to the ads in FEN without falling around the floor laughing.


...you pore over the jikokuhyo looking for ways to avoid riding the Shinkansen.
...you appear for your first skiing lesson with brand new Rossignol high performance racing skis and an aerodynamic racing suit with color matched goggles. And then snowplow down.
...you buy a potato-and-strawberry sandwich for lunch without cringing.
...when you squat waiting for a bus to come.
...you phone an English-speaking gaijin friend and somehow can't bring yourself to get to the point for the first 3 minutes of the conversation.


...you stop enjoying telling newcomers to Japan 'all about Japan'.
...you remember non-wanman buses in the Tokyo area.
...you think 360 yen per dollar is a reasonable exchange rate.
...you automatically remember all of your important year dates in Showa numbers.
...you think every foreign movie title contains the word 'love.'


...people stop complementing you on your Japanese, and start asking you where you had your nose and eyes done.
...you still remember your first drive in your brand new Toyopet.
...you wonder why Prince Akihito is already getting grey hair, and why you don't see much of the Emperor these days.
...you think Masako is beautiful and Hillary is cute.
...you spend all your time trying to think of reasons why you've been Too Long in Japan.


...you noticed 7-11 changed its onigiri wrapping houshiki for the 3rd time.
...you find a beautiful way to eat natto.
...you are not worried about speeding in the rain, because you know the cops are only out there in good weather.
...you think birds cry.
...you think "English literature major" is a polite way to say peanut brained bimbo.


...you are not surprised to wake up in the morning and find that the woman who stayed over last night has completely cleaned your apartment, even though you'll probably never ever meet her again.
...you get blasted by a political speaker truck and think "sho ga nai.."
...you think its cool to stand in the "Japanese only" queue at Narita Immigration.
...you go to New Zealand and consider traveling around by train.
...you develop a liking for green tea flavored ice cream.


...your talking to your mother on the phone, and she asks you what "genki" means.
...you think the best part of TV are the commercials.
...you think wet umbrellas need condoms.
.. your mother talks about "you foreigners."
...your children call you Otosan/Okasan.


...matter of fact, you've never even been skiing, but the rack looks great on the car...
...you have mastered the art of simultaneous bowing and hand- shaking.
...when you think it's alright to stick your head into a stranger's apartment to see if anybody's home.
...your top is thinning and you consider it "barcode style".
...when you find nothing unusual in a television commercial for candy in which a model dressed in a high school girl's uniform comes up behind another model dressed in a high school girl's uniform, grabs her left breast, gives a devilish grin, and skips away.


...you think the natural location for a beer garden is on a roof.
...you think that you can impress foreigners by drinking Budweiser.
...you ride a Honda Cub with a sidecar.
...you think nothing about seeing 20 ads for women's' sanitary napkins during one movie.
...you have run out of snappy comebacks to compliments about your chopstick skills.


...you think "white pills, blue pills, and pink powder" is an adequate answer to the question "What are you giving me, doctor?".
...you remember when Yamamoto Linda came on at the very end of the show (NHK's Yume de aimashou) and kept her mouth shut.
...you have discovered the sexual attraction of high school navy uniforms.
...when you no longer find anything unusual in the concept of "Vermont curry".
...you think 4 layers of wrapping is reasonable for a simple piece of merchandise.


...you don't find anything strange about a city that puts a life sized, red-and-white painted Eiffel tower imitation in its centre, as well as a scale model of the Versaille Palace for its Crown Prince.
...you are only slightly puzzled by "Melty Kiss."
...a new Gaijin moves to your neighborhood and you know immediately you will get his mail for a while.
...you think the meaning of a red traffic light is: "Hurry up! 10 cars now in quick succession, and then we'll think about slowing down."
...when you get on a train with a number of gaijin on it and you feel uneasy because the harmony is broken.


...you ask fellow foreigners the all-important question "How long have you been here?" in order to be able to properly categorize them.
...when looking out the window of your office, you think "Wow, so many trees!" instead of "Wow, so much concrete!"
...when you find yourself thinking "great it's almost time for Paul Harvey, have to turn on the radio."
...you think NHK is "the Japanese BBC".
...you think curry rice is food.


...the Yakult lady knows you by name.
...you think it is quite OK to play volleyball with 12 people per team.
...when in the middle of nowhere, totally surrounded by rice fields and abundant nature, you aren't surprised to find a drink vending machine with no visible means of a power supply...
...and when you think nothing of it when that lonely vending machine says 'thank you' after you buy a coke.
...you stand before a sign on a bridge and ponder the possible meanings of "Bridge Freezes Before Road."


...it takes fifteen seconds of deep thought to recall the first name of the President of the United States.
...you have a favorite bush to pee behind.
...the TV commercials make sense to you.
...a non-Japanese sits down next to you on the train and you get up and move. You're not prejudiced, but who knows what they might do?
...you are outwardly appalled to see someone pour miso shiru over rice, but do it in private yourself (neko meshi).


...when having gaijin around you is a source of stress.
....you only have 73 transparent, plastic umbrellas in your entrance because you have donated 27 to the JR and various taxi companies in the past few months.
...you have over 100 small, transparent plastic umbrellas in your entrance even *after* donating 27 of them to taxis and JR recently.
...you realize it's perfectly reasonable for the Post Office to designate you as the local redistribution agent for all letters addressed in yokomoji.
...when you absolutely do not possess the ability to mispronounce Japanese words "like a non-Japanese would."


...when you pay over 6000 yen for a lipstick and realize a few days later how much you really spent. (Or yen 7000 for a Captain Santa T-shirt)
...when your arguing with someone about the color of the traffic light being blue or green...and you think it's blue.
...you think that, in a crowd of Japanese, the presence of another foreigner breaks the "wa," although for some reason your presence doesn't.
...you are proud of yourself for beating the system by buying a case of Labbatt's Blue for 160 yen a can.
...you can't have your picture taken without your fingers forming the peace sign.


...you think rice imports should be prohibited, because Japanese consumers would never buy imported rice.
...when you forget how to spell simple words like "wear"
...when you think one kind of rice tastes better than another kind.
...when you rush home from work to catch the last few minutes of sumo.
...you get a "Nihongo ga joozu" and feel really insulted.


...you see a road with two lanes going in the same direction and assume the one on the left is meant for parking.
...when you think japan actually has only four seasons
...when you pull out your ruler to underline words.
. ..when getting ready for a trip you automatically calculate for omiyage and you leave just the right amount of space in your suitcase for them.
...you manage *yankii-zuwari* without anything propping up your heels.


...not only do you overcome your childhood training and spit out the mikan membranes, but you discover the knack of peeling the mikan so that the peel forms a neat receptacle for you to spit the membranes into.
...you watch the grocer's with interest to see when the price of mikans will break.
...on a cold autumn night, the only thing you want for dinner is nabe and nihonshu.
...you return the bow from the cash machine.
...you can't find the "open" and "close" buttons in the elevator because they're in English.


...when you think children should have to walk around in the freezing cold with only short sleeves and shorts up to their butt (to make them strong!).
...when you think that coffee goes perfectly well with squid pizza.
...when the Christmas music in the stores does not make you feel at all sentimental like it used to.
...you can do arithmetic using man, oku, cho. and kei.
...you sympathize with your Japanese student because her daughter is baka because she wears spring tops with winter skirts and you sit down to try and see what can be done about this wild child.


...you count things with chuu chuu tako kai na.
...you can't read your kids the Three Little Pigs without giggling when you get the part about "Not by the hair of chinny chin chin."
...you bow to other drivers who give you the right of way.
...you mention "Japan Times" and "objective" in one sentence...
...you fully understand the concept of "cuteness"


...you look forward to the porno reviews at midnight on Fuji TV.
...when you believe that the perfect side dish to eat with a juicy, deep-fried pork chop is a pile of raw, tasteless, shredded cabbage.
... it doesn't surprise you that a case of beer has the same per unit price as a single can.
... you think cod roe spaghetti with chilled red wine is a typical Italian dish.
..."natsukashii" comes out of your mouth instead of "what you're saying makes me so nostalgic that I must look like one of those wide- eyed manga characters with a tear rolling out of my eye."


...you start to recognize BGM as a meaningful genre of music.
...walking into a crowded bar full of non-Japanese makes you nervous, because they "look dangerous." (This was passed on to me second- hand, I'm not that far gone, yet.)
...you buy a Christmas cake on Christmas eve.
...you walk to the local seven eleven in your wife's shoes.
...you run for the Yamanote line pushing people left and right, jump on the train holding the doors open to let your bag follow you on. Because you know there will not be another one for at least a minute.


...you no longer pay any attention to what anyone does when you sit down beside them on a train.
...when you accompany your "no" by the famous waving hand-in- front-of-nose.
...when it all seems normal.
...when you're impressed with a girl with a 94 cm bust (work it out !).
...when you write or phone home and say things like "In Japan we..."


...you find yourself apologizing at least three times per conversation.
...when you let your car idle for half an hour while you go shopping.
...you find your self asking all your foreign acquaintances what their blood types are.
...you find yourself practicing golf swings with your umbrella on the train platform.
...you take practice golf swings on the train platform *without* an umbrella in your hand.


...you buy an individually wrapped potato in the supermarket.
...you think that "Lets SPORTS yOUNG gAY CluB" is a perfectly normal T shirt logo for a middle aged lady.
...you have to pause and translate your phone number into English before telling it to someone.
...you order a "bottle of draft" in a pub.
...you are speaking in English but all references to money come out in Japanese.


...you go to a book shop with the full intention to read all the interesting magazines and put them back on the shelf.
...you're careful to specify a nonsmoking seat on the flight from Denver to St. Louis.
...when you ignore other gaijin in trains like they're plague carriers.
...when you forget to hit the bilingual switch while watching Clinton on the TV.
...you schedule your commute around the availability of seats on the train.


...you think Bosozoku are dangerous.
...you think sushi at a baseball game is perfectly normal (also applies to "too long in California").
...your idea of a larger home is an extra 10 square meters.
...you leave your office mid-morning and go to a coffee shop in order to get some work done.
...you go for a drink with friends back home and start pouring everybody's beer.


...your sister starts making pointed comments about your American spelling.
...when you vow to gambaru before every little activity you engage in.
...you pull up at a gas station and wait for a bunch of Norman Rockwell type attendants to jump out and clean your windshield.
...when you say that one of your hobbies is "doraibu."
...when you stupidly wait for a kampai at a gaijin party


...you think no car is complete without a tissue box on the rear shelf and a feather duster in the trunk.
...you ask a gaijin colleague who wears short sleeves in October, "Aren't you cold?"
...lunch is yesterday's leftovers out of a Hello Kitty bento box.
...when when you draw a sharp distinction between "English" and "English conversation."
...you use the "slasher hand" and continuous bowing to make your way through a crowd.


...all of your December Sundays is reserved for Bonenkai hangover recovery.
...you are disappointed when Dominoes doesn't have corn pizza, and the driver is disappointed when you forget the tip.
...you glance at the clock and accurately predict the next line of dialog in the TV dorama.
...you feel an irresistible urge to point your windshield wipers outwards when you park your car in a ski resort.
...you go to a coffee shop in your home country and order "American coffee."


...you put eleven 10 yen coins in the vending machine before you notice it's sold out.
...you see some real cleavage and think WOW!
...you buy tickets to a Tigers' game and spend time practicing the cheers.
...you forget about July 4th, but get all worked up over Tanabata.
...it takes you three attempts to fill in a check correctly.


...you have to think about it to remember what a 'check' is.
...when you develop the fine sense of Japanese manners that prevents you from facing traffic when you take a leak outside (sorry ladies!).
...you enjoy drinking until you vomit (hey we have those over here !).
...you start shunning foreigners you meet far away from your metropolitan abode in Tokyo (they're probably not worth talking to).
...you remember when shouchu was not a chic drink drunk by high school girls, but rather one drunk under the railroad tracks by construction workers who never take off their haramaki.


...you remember when the average Japanese person under about 30 did not have a telephone.
...you remember when telephones were almost always placed near the front door and next to them was placed a little box or jar to receive 10 yen coins from people who stopped by to 'borrow' your phone.
...you remember when public telephones had just been put out on the street that could be used for out-of-city calls as well as inside the city, and had a sign on them to indicate this new high-tech function.
...back in the states for a short visit you patiently wait outside your taxi for its door to spring open for you.
...when the first option you buy for your car is a TV set.

Quelle

Freitag, 23. Dezember 2011

Weihnachtszeit, besinnliche Zeit

Nachdem der November bloggingtechnisch einer meiner Höchsleistungsmonate war, ist die Zeit, die ich für mein Blog aufwenden kann, im Dezember drastisch gesunken. Das liegt an einigen Pflichten und Aufgaben, die mein derzeitiges Leben so mit sich bringt. Hausarbeiten müssen geschrieben werden, auf Klausuren gelernt und dann darf ich auch noch 8 bis x Stunden pro Tag arbeiten. Eventuell erläutere ich demnächst mal näher, was ich gerade mache und warum ich glaube, damit Japan wieder näher zu kommen.
Morgen ist Weihnachten und dann folgt auch schon Silvester, eine Zeit in der ich mir zwar Urlaub genommen habe, aber deswegen mitnichten wirlich viel Freizeit habe. Erst ab Februar sieht es dann wieder wirklich besser aus, ich hoffe aber dennoch zwischendurch Zeit zum Posten zu finden, nur eben nicht so viel wie im November ;)
Ist doch aber auch mal nicht schlecht, sich ein wenig zu besinnen, über das letzte Jahr nachzudenken und sich auf das nächste zu Freuen, in dem es mal wieder nach Japan geht (im Idealfall).

In diesem Sinne wünsche ich allen meinen treuen, sporadischen und einmaligen Lesern frohe Weihnachten, Merry Christmas und
メーリクリスマス!

Sonntag, 18. Dezember 2011

Japanische Restaurants in Deutschland

Nachdem mich der Mabodofu im Chinesen in Mannheim in den kulinarischen 7 Himmel katapultiert hatte, bin ich im Überschwang mal wieder in ein "japanisches" Restaurant gegangen, nur um wieder auf dem Boden der Tatsachen zu landen. Allgemein lässt sich die Leistung von japanischen Restaurants in Deutschland recht treffend mit der Phrase aus Arbeitszeugnissen darstellen:
"Sie waren stets bemüht ein an japanisches Essen erinnerndes Ergebnis zu liefern."
Es sieht zwar oft wirklich aus, als würde man grad in in Japan in einem Sushi-ya sitzen und auch das Essen sieht ansprechend aus, aber da hören die Gemeinsamkeiten halt leider auch meistens auf.
Besitzer sind im seltensten Fall auch wirklich Japaner, sondern meistens Chinesen, Thais, Vietnamesen oder Inder, was natürlich nicht gleich heißen muss, dass das Essen schlecht schmeckt. Aber eine gewissen Zusammenhang gibt es schon, denn wenn ein Restaurant wirklich von Japanern geführt wird, wird wohl nicht nur auf ähnliches Aussehen des Essens, sondern auch auf treffenden Geschmack geachtet.

Anders lässt es sich mir nicht erklären, was ich gestern erlebt habe.
Ich war im "Okinii" in Wiesbaden, einer Kette von japanischen Restaurants, die wohl ihren Ursprung in Düsseldorf hat und inzwischen schon 3 Restaurants umfasst. Die Besonderheit ist, dass man dort per iPad bestellt und für 2,5 Stunden All-you-can-eat machen kann. Die Karte ist auf den ersten Blick auch sehr reichhaltig und lässt kaum Wünsche offen. Von den Sushi-Standardsachen, über Gyoza, Takoyaki, Hotategai, Kimchi, Miso-Suppe, etc. ist alles auf der All-you-can-eat Karte enthalten.
Die Ernüchterung folgt jedoch relativ schnell:
- Das Kimchi ist zwar selbstgemacht, aber maximal ein paar Tage alt, konnte noch garnich reifen.
- Dem Thuna-Mayo fehlt es eindeutig an Mayo...
- Dem Takoyaki fehlt es an Tako innen...bzw. die Tintenfischstückchen waren kleiner als mein Fingernagel vom kleinen Finger. Und der Kardinalsfehler: ES WAR TERIYAKI SOSSE DRAUF!!
Im allgemeinen, war scheinbar auf fast jedem Gericht mit dunkler Soße simplerweise Teriyaki Soße. Wenn man die Gerichte auf Bildern anschaut, könnte man das ja auch meinen, nur passt das geschmacklich überhaupt nicht zu dem, wie es sein sollte.


Genau wie man meinen sollte, dass auf dem Bild alles stimmt. Aber die Edamame waren nicht vernünftig zubereitet, die Tsukemono-Gurken durften sich auch nur über ein paar Stunden/Tage Einlegezeit freuen und dem Fischsalat hinten, hab ich die ungenügende Fischqualität fast schon angesehen.

Vielleicht wird man etwas kratzig, vor allem aber nervig für die Tischnachbarn, wenn man dauernd wiederholt "Mmhh...das schmeckt jetzt aber nicht so, wie es sein sollte...". Aber man weiß es leider besser und kann die Sachen selbst dann nicht genießen, wenn sie zwar trotzdem gut schmecken, aber eben nicht so, wie sie sollen.
Eventuell ist das Okinii in Düsseldorf ja von Japanern geleitet und kann daher mit besserer Qualität aufwarten, keine Ahnung. Aber ich wurde für 26 Euro doch etwas enttäuscht.

Mir bleibt also weiterhin nur mein Tokyo Dining in Stuttgart und eben das kürzlich entdeckte Asia Food Ichi in Mannheim und die Bestätigung, dass ich mich von japanischen Restaurants, die nicht von Japanern geleitet/bekocht werden, in Zukunft wieder fernhalten werde.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Die kurzen Flashbacks

Es sind diese kurzen Momente, die meinen doch sehr deutschen Alltag, immer wieder durchbrechen und mich wieder daran erinnern, wohin ich eigentlich wieder zurück möchte.
Gerade heute ist es wieder passiert. Ich hatte einen Tipp für einen richtig guten chinesischen/kantonesischen Imbiss bekommen, die wohl "original" chinesisches Essen auftischen. Und der Tipp kam von 2 Chinesen. Na eine verlässlichere Quelle wird es sicher nicht geben, dachte ich mir, und bin einfach mal dorthin. Welch Verzückung, als ich "Ma Po Tofu" auf der Karte entdeckte, was auf Japanisch leicht verändert "Maboudofu" heißt, aber nichts anderes als das hier ist:



Und dann ist er da, dieser Moment. Man schließt die Augen, hört die Chinesen ein wenig auf Chinesisch herumkrakeelen (ich find es immernoch eine schreckliche Sprache), und fühlt sich plötzlich wie beim Lieblingschinesen, ca. 200 Meter vom eigenen Apartment in Numabukuro entfernt. Der kurze Gedanke, wenn man nach dem Essen hinausgeht und es hat +30 Grad und 349058767% Luftfeuchtigkeit und man will sich beim Konbini gleich noch einen Mitsuya Cider kaufen und ah....schon ist der kurze Moment wieder weg. Man sitzt wieder bei Asia Food ICHI in Mannheim. Übrigens sehr empfehlenswerter Laden, wenn auch meeegaklein, d.h. besser darauf vorbereiten, dass man sich was zum Mitnehmen machen lässt. Aber endlich mal kein angepasstes Deutsch-Chinesisches essen und man bekommt auch ungefragt eine Tasse mit Jasmin-Tee hingestellt, die immer nachgefüllt wird. Allein deswegen schon innerhalb von Millisekunden mein neues Lieblingsrestaurant, in Ermangelung von vernünftigem japanischen Essen hier.

Dann gibt es da noch die anderen Momente, die immer wieder auftauchen hier in Mannheim, da es doch eine Hand voll japanische Studenten an der Uni Mannheim und an der Musikhochschule gibt. Man hört ein paar Wörter japanisch, sieht eine sehr japanisch aussehende asiatische Person und überlegt, ob man nicht vielleicht kurz das Gespräch sucht. Schon 3 Mal gemacht und immer einen netten kurzen Plausch halten können.
Die verdutzten Gesichter und überraschten Reaktionen sind immer Gold wert. Andererseits: Ich wäre auch sehr überrascht gewesen, wenn mich ein Japaner in Japan plötzlich auf passablem Deutsch
 angeredet hätte!
Ist mir sogar einmal passiert, als ich mit einem schon älteren Kollegen zusammen den Fahrstuhl aus der Firma hinaus nahm und er mich zunächst auf Japanisch ein wenig ausfragte, wie es mir gefallen würde, wie Tokyo wäre, was ich vor meinem Praktikum so getrieben hätte etc. und da wir auch zusammen zum Bahnhof liefen, ging das Gespräch eine Weile. Nach etwa 5 Minuten wechselt er plötzlich auf Deutsch und ich hab erstmal garnicht verstanden, was er sagte, weil ich immernoch versuchte das Gesagte in japanische Sprachmuster zu pressen. Da hatte ich nicht schlecht gestaunt! Offensichtlich hatte er für 3-4 Jahre in Deutschland gearbeitet und auch Deutsch gelernt. Die Welt ist eben ein Dorf.

Hach, jetzt kommt schon etwas Vorfreude auf, wenn ich daran denke, dass es nächstes Jahr wohl wieder urlaubsweise zumindest für eine Woche wieder nach Nippon geht :)