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Samstag, 18. Januar 2014

Seiten für Japanophile Part 7 - The Great Global Divide

In den letzten Tagen hat ein ganz besonderes Japanblog, das ich bisher noch nicht kannte, mein Interesse geweckt. Fast unmöglich zu finden, da der Name auch für wesentlich bekanntere Dinge verwendet wird:

 The Great Global Divide

Es ist das Blog von Kevin Glenn O’Leary, der sich in ein paar Sätzen so beschreibt:

My name is Kevin Glenn O’Leary. I am named after my maternal grandfather.  I was born in Freeport, Illinois in 1963.    I joined the United States Navy after high school and served for eight years.  Now I reside in Japan.  I taught English for many years in Japan.  I still teach today, but I have other work also.  I even work in food production facility part time from 11PM to 4:30AM. I made a successful language school in Japan when I was in my late twenties.  In 2007, my son took over as president of O’Leary Language Systems.
Genauer gesagt, lebt der gute Mann schon über 20 Jahre in Japan und unterrichtet dort Englisch, mal mehr, mal weniger erfolgreich, was Stoff für sehr gute Geschichten und Einsichten in das Leben als Ausländer in Japan, als Englischlehrer und als Geschäftsführer in Japan geben.

Einen guten Überblick gibt seine Retrospektive über +20 Jahre in Japan.

Neben seinem Blog hat der gute Mann auch einen ordentlich gefüllten Youtube-Kanal unter dem User-Namen kebunsha. Dort lässt er sich zum größten Teil über alle Englisch-Lehrer relevanten Themen aus, von Marketing über das Leben als ALT und so Sachen wie notwendige Zertifizierungen.

Meiner Meinung nach ist der gute Mann mit seinen Informationen ein "must read/watch" für jeden angehenden Englisch/Deutsch/whatever Lehrer in Japan. Ein Weg, der mir zum Glück (hoffentlich?) erspart bleibt :)

Mittwoch, 1. August 2012

Diskussion über ALTs und JETs in Japan

Nachdem einige meiner japanischen Freunde nach ihrer Uni-Abschlüsse inzwischen Lehrer und auch Englischlehrer geworden sind, hab ich wieder etwas mehr als nur ein Auge auf die aktuelle Diskussion um ALTs (Assistance Language Teacher) und JETs (Düsenflugzeuge...ääh...Japanese Exchange & Teaching Programme).

Dabei geht es neben den vermeintlich sinkenden Gehältern für Englischlehrer, da immer mehr private Eikawas (Englischschulen) ihre Lehrer an öffentliche Schulen schicken und das wohl für weniger Geld, als so ein JET eben kostet.
Die Diskussion geht aber auch darum, ob das Assistance Language Teacher System überhaupt noch zeitgemäß ist und man das Geld für diese Leute nicht lieber in eine Restrukturierung des Englisch-Unterrichts stecken sollte. Zum Beispiel einfach mal die japanischen Englischlehrer für ein Jahr ins Ausland schicken.

Ask yourself why are there so many eikaiwa. The answer is simple: The schools are not doing the job. Most students after completing 10 years of formal English schooling are unable to communicate even the simplest of things. Therefore, in order to learn to speak, they need to go to eikaiwa.
The Japanese English teaching style hasn't changed; it's still heavily grammar based and test-orientated. Many schools rely on rote learning and regularly ask their students to memorize up to 100 sentences that they will then be tested on.
Darin liegt sicherlich das Hauptproblem. Oder darin, dass nicht mal die japanischen Englischlehrer in Japan vernünftiges Englisch reden können.

2 Artikel mit einigen Meinungen, die alle möglichen Seiten beleuchten, findet ihr hier:
Japant Times - Readers lament the ever-shrinking eikaiwa salary
Japan Times - Debate rages over value of JET program, assistant language teachers

Meine Meinung zum Englischlehrerdasein in Japan hab ich glaub schon hinreichend kundgetan. Wie steht ihr dazu? Was haltet ihr von den ALTs und JET?

Samstag, 30. Juni 2012

Kameoka Diaries - Die Geschichten eines ALT in Japan in Comicform

Damit ich auch mal wieder etwas mit Japanbezug poste, hier eine meiner kleinen Entdeckungen der letzten Tage aus dem Interwebz.

Es handelt sich um die Geschichten von Lars Martinson, einem amerikanischen ALT, der sich in Kameoka niedergelassen hat, um die japanischen Kinder das Fürchten zu lehren (und Englisch, behauptet er).
Diese Geschichten hat er in Comicform aufbereitet und sind wirklich interessant zu lesen, haben mir auch ein paar Mal ein Schmunzeln auf die Lippen gezaubert.

Hier der Link zu den Kameoka Diaries
Hier der Link zum Blog selbst

Viel Spaß damit :)
Die anderen Comics sind auch lesenswert. Und wer einen Dollar übrig hat, kann sich den Spaß sogar in vollständiger Version kaufen und in besserer Auflösung oder so.