Ich bin ja wahrlich nicht so der Fernseh-Gucker, außer es kommt doch mal Fußball im Free-TV, oder Harald Schmidt schaut mal wieder bei ARD/Sat.1 vorbei. In letzter Zeit hat noch Circus Halligalli mein Interesse geweckt, da es mich ein wenig an gute alte anarchische TV Total Zeiten erinnert.
Olli Schulz ist ja sozusagen die Anarchie in Person und dazu auch immer recht unterhaltsam, wenn er denn mal auf der Mattscheibe erscheint und ich zufällig zusehe. Das ändert sich auch nicht in seiner neuen Sendung "Schulz in the box", wo nun die zweite Episode ausgestrahlt wurde. Dort wird er, ohne vorher zu wissen wohin, in verschiedene Länder geschickt und diesmal eben nach Japan.
Zu sehen gibt es das hier:
http://www.prosieben.de/tv/schulz-in-the-box/video/12-ganze-folge-episode-2-host-boy-in-tokio-ganze-folge?rplay
Und er macht das, für Olli Schulz überraschend, mit einer ziemlichen Nüchternheit und Abgeklärtheit. Natürlich werden so verrückte Randgeschichten wie das Cuddle-Café, Host-Clubs, Cat-Cafés usw. beleuchtet, aber diese Sachen existieren nunmal. Was soll man da machen? Warum also nicht zeigen? Er macht sich aber nicht wirklich lustig darüber, sondern sieht die ganzen Sachen aus einer typisch Norddeutschen kühlen Perspektive.
So oder so, für jeden der sich für Japan interessiert, einen Blick wert.
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Dienstag, 4. Februar 2014
Dienstag, 7. Januar 2014
Tadaima! - Bald zumindest :)
Tadaima! Was so viel heiß wie "Ich bin zurück!", meistens gerufen vom gestressten Salariman, irgendwann zwischen 22 und 1 Uhr Nachts, je nachdem ob der Pendelweg nur eine oder eben doch 3 Stunden dauert.
In meinem Fall heißt es eher, dass ich zu meinem Tagescounter wieder ein paar Tage hinzufügen kann. Diesmal jedoch ein paar mehr, als die läppische Woche beim letzten Mal.
Genauer gesagt so grob...SECHS MONATE.
Von April bis September befinde ich mich wieder im Großraum Tokyo und sammle neues Material für uuuunfassbar spannende Blogposts, waaaahnsinnige Geschichten und uuuuuunglaubliche Verrücktheiten des japanischen Alltags. Boah, wen es da noch auf dem Stuhl hält, der freut sich auch nicht auf die 3 neuen Star Wars Filme.
Anyway, Comeback wurde oft groß angekündigt und versprochen, jetzt steht es tatsächlich an. Es führt kein Weg drumherum. Ich werde da sein, ich werde unterwegs Internet haben und wahrscheinlich hinreichend Pendelzeit, die ich in vollen Zügen genießen werde. (wasn Wortspiel, boah)
Einsatzstandort steht fest, geht euch aber nix an :P
Irgendwo zwischen Yokohama und Tokyo, so viel sei verraten. Niederlassen werde ich mich jedoch wohl eher mitten im Leben, genaues steht jedoch noch nicht fest. Zur Debatte stehen eigentlich nur folgende Wards, in abflachender Geilheitsreihenfolge:
1. Minato
2. Shibuya
3. Meguro
4. Shinagawa
5. Chuo
6. Shinjuku
Zur Begründung:
In Minato ist das ganze Expat Leben und es ist "immer" was los, wenn auch nicht immer "high quality" und es kann schon manchmal sehr "gaijinlastig" sein. Es gibt ja viele, die beim Wort Roppongi sofort Ausschlag bekommen, weil es ihnen die Illusion zerstört, der einzige Gaijin im Meer von schlitzäugigen Schwarzköpfen zu sein. Auf der anderen Seite hat man dort (und in Minato generell) unfassbar viele Bars, Restaurants, Clubs und andere Dinge, die das Leben angenehm machen. Pendelzeit ist mit +-30 Minuten auch noch annehmbar.
Über Shibuya lässt sich fast das Gleiche sagen, auch wenn alles etwas jünger und peppiger daherkommt. Vielleicht schon etwas zu jung für mich, aber wenigstens ist alles weniger gaijinlastig. Zumindest so ein Kaffee alle paar Wochen im Starbucks vom Shibuya Scramble hat immer wieder was für sich. Man muss natürlich Glück haben einen Platz zu ergattern, aber das ist gar nicht so mega schwer. Ich hab nach maximal 10 Minuten warten immer einen Platz bekommen, oft sogar sofort.
Meguro und Shinagawa wären pendeltechnisch einfach gut und immer noch nicht weit ab vom Schuss. Knapp +-20 Minuten Pendelzeit sind schon verlockend. In Meguro kenne ich mich persönlich noch gut aus dank vorheriger Beschäftigung. Gruß geht dabei an den besten Shogayaki-Ojisan von ganz Tokyo. Ein Restaurant mit nur 2 Gerichten? Klar! Da weiß man wenigstens, dass er die beiden Sachen gut kann. (das andere war übrigens Dry-Curry. Unfassbar lecker.)
Beide Standorte sind natürlich keinesfalls am sprichwörtlichen Arsch der Welt. Dank Yamanote ja sowieso nicht. Aber die hilft zu vorgerückter Stunde, sobald keine Bahnen mehr fahren (sprich nach 0:30 oder so) auch nicht mehr. Also etwas ab vom Schuss, aber auf jeden Fall immer noch annehmbar.
Chuo und die ganze Gegend um den Tokyo-Bahnhof war noch nie wirklich meine Hood in vergangenen Tagen. Als armer Student und (zugegebenermaßen überbezahlter) Praktikant gibt's da auch nicht wirklich viel zu holen. Unter 100.000 Yen in der Tasche braucht man ja (gefühlt) keinen Fuß nach Ginza setzen. Den Tsukiji Fischmarkt vor der Tür zu haben, hätte natürlich seinen eigenen Charme, wobei ich die Möglichkeiten für ein Fischbrötchen am frühen Morgen nach einer langen Nacht für eher begrenzt halte. Sonst werde ich eh kaum früh genug dafür wach sein.
In Chuo ist man zwar immer noch mittendrin statt nur dabei und Akihabara ist um die Ecke, aber so richtig juckt mich die Gegend nicht. Vermutlich einfach auch aus Unkenntnis.
Last but not...well yeah...least: Shinjuku
Eigentlich hätte sich Shinjuku da oben bei Minato und Shibuya befinden müssen, wenn da nicht die lange Pendelzeit wäre. Ich bürde mir auf keinen Fall knapp 1 Stunde Pendelzeit auf. No sir. Also inklusive hin und zurück zu den Bahnhaltestellen. Zu Fuß. Über den Sommer. HMpfghgh! Was jetzt aber nichts mit Shinjuku zu tun hat. Der in meinen Augen belebteste Ward hat einfach alles was das Herz begehrt. Mit Kabukicho sogar das einzige, nennen wir es mal "Hellrotlichviertel". Inklusive nervigen Gaijinverlockern die mit flockigen Sprüchen wie "JU WANNA GO TIDDY-BAR??" versuchen den nächsten Kunden zu angeln. Die hat man aber auch in Roppongi. Für Interessierte sei noch die allseitsbekannte Schwulen- und Transsexuellen-Szene in Shinjuku erwähnt. Nicht gerade mein Bier, aber wer's mag, bitteschön.
Was bietet Shinjuku also? Im Prinzip alles und noch viel mehr. Aber die Pendelzeit killt den Standort wohl für mich. Schade.
Nach Yokohama selbst zieht es mich nicht unbedingt. Wenn ich in Tokyo leben kann, wieso sollte ich dann in die kleine Version nebenan ziehen? Allerhöchstens um den japanischen Sommer (HHNNNGGGHHH) durch die Nähe von Shonan bzw. Enoshima erträglich zu machen.
Die deutsche Schule dort juckt mich nicht, da Kinder nicht vorhanden.
Wer seinen Senf zu den Standorten abgeben will, kann das gerne in den Kommentaren tun. Ich höre mir jegliche Einwände und Vorschläge gerne an.
Zuletzt noch ein kleines Schmankerl, das fast zu erwarten war, nach ein paar Posts von mir. Und zwar ein Auszug aus den letzten Suchbegriffen für mein Blog. Herrlich. Ziel erreicht.
Ich küre mich hiermit zum ersten deutschsprachigen Japan-Rotlichtblog! Ehrlicherweise musste ich bei "fettig" jedoch am meisten lachen :D
In meinem Fall heißt es eher, dass ich zu meinem Tagescounter wieder ein paar Tage hinzufügen kann. Diesmal jedoch ein paar mehr, als die läppische Woche beim letzten Mal.
Genauer gesagt so grob...SECHS MONATE.
Von April bis September befinde ich mich wieder im Großraum Tokyo und sammle neues Material für uuuunfassbar spannende Blogposts, waaaahnsinnige Geschichten und uuuuuunglaubliche Verrücktheiten des japanischen Alltags. Boah, wen es da noch auf dem Stuhl hält, der freut sich auch nicht auf die 3 neuen Star Wars Filme.
Anyway, Comeback wurde oft groß angekündigt und versprochen, jetzt steht es tatsächlich an. Es führt kein Weg drumherum. Ich werde da sein, ich werde unterwegs Internet haben und wahrscheinlich hinreichend Pendelzeit, die ich in vollen Zügen genießen werde. (wasn Wortspiel, boah)
Einsatzstandort steht fest, geht euch aber nix an :P
Irgendwo zwischen Yokohama und Tokyo, so viel sei verraten. Niederlassen werde ich mich jedoch wohl eher mitten im Leben, genaues steht jedoch noch nicht fest. Zur Debatte stehen eigentlich nur folgende Wards, in abflachender Geilheitsreihenfolge:
1. Minato
2. Shibuya
3. Meguro
4. Shinagawa
5. Chuo
6. Shinjuku
Zur Begründung:
In Minato ist das ganze Expat Leben und es ist "immer" was los, wenn auch nicht immer "high quality" und es kann schon manchmal sehr "gaijinlastig" sein. Es gibt ja viele, die beim Wort Roppongi sofort Ausschlag bekommen, weil es ihnen die Illusion zerstört, der einzige Gaijin im Meer von schlitzäugigen Schwarzköpfen zu sein. Auf der anderen Seite hat man dort (und in Minato generell) unfassbar viele Bars, Restaurants, Clubs und andere Dinge, die das Leben angenehm machen. Pendelzeit ist mit +-30 Minuten auch noch annehmbar.
Über Shibuya lässt sich fast das Gleiche sagen, auch wenn alles etwas jünger und peppiger daherkommt. Vielleicht schon etwas zu jung für mich, aber wenigstens ist alles weniger gaijinlastig. Zumindest so ein Kaffee alle paar Wochen im Starbucks vom Shibuya Scramble hat immer wieder was für sich. Man muss natürlich Glück haben einen Platz zu ergattern, aber das ist gar nicht so mega schwer. Ich hab nach maximal 10 Minuten warten immer einen Platz bekommen, oft sogar sofort.
Meguro und Shinagawa wären pendeltechnisch einfach gut und immer noch nicht weit ab vom Schuss. Knapp +-20 Minuten Pendelzeit sind schon verlockend. In Meguro kenne ich mich persönlich noch gut aus dank vorheriger Beschäftigung. Gruß geht dabei an den besten Shogayaki-Ojisan von ganz Tokyo. Ein Restaurant mit nur 2 Gerichten? Klar! Da weiß man wenigstens, dass er die beiden Sachen gut kann. (das andere war übrigens Dry-Curry. Unfassbar lecker.)
Beide Standorte sind natürlich keinesfalls am sprichwörtlichen Arsch der Welt. Dank Yamanote ja sowieso nicht. Aber die hilft zu vorgerückter Stunde, sobald keine Bahnen mehr fahren (sprich nach 0:30 oder so) auch nicht mehr. Also etwas ab vom Schuss, aber auf jeden Fall immer noch annehmbar.
Chuo und die ganze Gegend um den Tokyo-Bahnhof war noch nie wirklich meine Hood in vergangenen Tagen. Als armer Student und (zugegebenermaßen überbezahlter) Praktikant gibt's da auch nicht wirklich viel zu holen. Unter 100.000 Yen in der Tasche braucht man ja (gefühlt) keinen Fuß nach Ginza setzen. Den Tsukiji Fischmarkt vor der Tür zu haben, hätte natürlich seinen eigenen Charme, wobei ich die Möglichkeiten für ein Fischbrötchen am frühen Morgen nach einer langen Nacht für eher begrenzt halte. Sonst werde ich eh kaum früh genug dafür wach sein.
In Chuo ist man zwar immer noch mittendrin statt nur dabei und Akihabara ist um die Ecke, aber so richtig juckt mich die Gegend nicht. Vermutlich einfach auch aus Unkenntnis.
Last but not...well yeah...least: Shinjuku
Eigentlich hätte sich Shinjuku da oben bei Minato und Shibuya befinden müssen, wenn da nicht die lange Pendelzeit wäre. Ich bürde mir auf keinen Fall knapp 1 Stunde Pendelzeit auf. No sir. Also inklusive hin und zurück zu den Bahnhaltestellen. Zu Fuß. Über den Sommer. HMpfghgh! Was jetzt aber nichts mit Shinjuku zu tun hat. Der in meinen Augen belebteste Ward hat einfach alles was das Herz begehrt. Mit Kabukicho sogar das einzige, nennen wir es mal "Hellrotlichviertel". Inklusive nervigen Gaijinverlockern die mit flockigen Sprüchen wie "JU WANNA GO TIDDY-BAR??" versuchen den nächsten Kunden zu angeln. Die hat man aber auch in Roppongi. Für Interessierte sei noch die allseitsbekannte Schwulen- und Transsexuellen-Szene in Shinjuku erwähnt. Nicht gerade mein Bier, aber wer's mag, bitteschön.
Was bietet Shinjuku also? Im Prinzip alles und noch viel mehr. Aber die Pendelzeit killt den Standort wohl für mich. Schade.
Nach Yokohama selbst zieht es mich nicht unbedingt. Wenn ich in Tokyo leben kann, wieso sollte ich dann in die kleine Version nebenan ziehen? Allerhöchstens um den japanischen Sommer (HHNNNGGGHHH) durch die Nähe von Shonan bzw. Enoshima erträglich zu machen.
Die deutsche Schule dort juckt mich nicht, da Kinder nicht vorhanden.
Wer seinen Senf zu den Standorten abgeben will, kann das gerne in den Kommentaren tun. Ich höre mir jegliche Einwände und Vorschläge gerne an.
Zuletzt noch ein kleines Schmankerl, das fast zu erwarten war, nach ein paar Posts von mir. Und zwar ein Auszug aus den letzten Suchbegriffen für mein Blog. Herrlich. Ziel erreicht.
Ich küre mich hiermit zum ersten deutschsprachigen Japan-Rotlichtblog! Ehrlicherweise musste ich bei "fettig" jedoch am meisten lachen :D
Freitag, 28. September 2012
Prostitution in Japan...und es geht noch weiter nach unten...
Das Thema käufliche Liebe ist in Deutschland ja ein relativ simples:
Raus zum Eros Center fahren, 50 Euro auf den Tisch legen und Nümmerchen schieben. Fertig.
Das Thema käufliche Liebe in Japan ist dagegen viel vielschichtiger.
Prostitution (also Geld gegen Sex) ist offiziell verboten und auch weniger verbreitet als in Deutschland. Obwohl man doch das ein oder andere mal auf der Straße von Yakuza auf dieses und jenes Sonderangebot hingewiesen wird.
Nächste Stufe sind also "Soaplands" und "Massagesalons", wo dem Mann von Welt "Entspannung" angeboten wird. Die Entspannungsmassage findet dementsprechend auch eher auf Hüfthöhe statt. Aber zumindest offiziell handelt es sich nicht um Prostition, obwohl hier sicherlich den Services nach oben hin (oder eher unter die Gürtellinie ^^) keine Grenzen gesetzt sind. Cash is King.
Übrigens scheint die Branche wohl der Preiskampf gepackt zu haben. In Roppongi hab ich einmal "MASSAJI! MASSAJI! NI SEN YEN NI SEN YEN!" entgegengebrüllt bekommen, d.h. "Massage" mit wahrscheinlichem "Happy End" für knapp 20 Euro. Beim Anblick der +45 Jahre alten Thaischabracken hab ich aber dankend abgewunken. Wie eigentlich immer in dem Jahr in Japan. Das hat man als Deutscher in Japan doch garnich nötig ;)
So, mit der nächsten Stufe sind wir dann schon etwas weg von dem, für was Deutsche Männer Geld hinlegen würden.
Kyabakura und Snack-Bars sind im Prinzip Bars, in die man geht, um sich von Mädels bequatschen zu lassen, die einem sagen was für ein toller Hecht man doch ist, vielleicht mit einer leichten Berührung an der Schulter mit einem Streicheln über die Wange. That's it. Dafür zahlt man pro Stunde teilweise huuuunderte von Euro. Man zahlt dabei meist eine stündliche Rate, seine eigenen Getränke und die Getränke der Dame mit der man(n) redet. Und die Damen können meist ordentlich was vertragen am Glas, denn die sind am Umsatz beteiligt. Und nochmal: Kein Sex, kein Knutschen, nur Reden im Normalfall. Im Normalfall, denn auch hier gilt im Einzelfall sicher: Cash is King. Der Unterschied zwischen Kyabakura und Snack-Bars sind dabei der Fancyness-Level. Kyabakura-Mädels erkennt man normalerweise sofort auf der Straße. Hochgesteckte Frisuren, Kleider an wie bei Abschlussbällen und circa 2 cm Schminke. Die Etablissements sind ebenfalls eher gehoben und man wird hier richtig viel Asche los. Snack Bars dagegen haben dagegen eher ein bodenständigeres Image, können aber durchaus auch in den Fancy Bereich gehen.
Wie dem auch sei. Fazit: Viel Blabla und sonst nix.
Nun winkt der gestandene Deutsche beim Gedanken an die Kyabakura/Snack-Bar Schwachsinnigkeit schon ab, aber jetzt wurde darunter noch ein neues Level drangebaut:
Das japanweit erste Kuschel-Cafe!
Richtig gelesen, ein Kuschel-Cafe. Man(n) geht dorthin, um stundenweise mit mehr oder minder gut aussehenden jungen Mädels kuscheln zu dürfen. Preislich ist man mit 60 Euro pro Stunde schon dabei. Also ein echtes Schnäppchen, falls sich die frustriertre Ehefrau aus dem gemeinsamen Ehebett verabschiedet hat und selbst der Familienhund keine Kuscheleinheiten mehr verteilt. Für die Interessierten unter meinen Lesern, hier mal die Preisliste:
Wem aber kuscheln allein noch nicht genügt, für den gibt es noch Zusatzleistungen:
Unfassbar eigentlich, dass die meisten deutschen Männer zahlen würden um NICHT kuscheln zu müssen. Aber scheinbar fehlt es den Japanern an Zärtlichkeit in ihren Beziehungen. Oder an Beziehungen. Oder an bestimmten Enzymen oder so. Wer weiss das schon genau.
Übrigens sucht das Cafe noch Mädels auf Teilzeitbasis. Arbeitsbeschreibung: Schlafen. Ernsthaft ^_^
Also wieder eine Job-Möglichkeit mehr für weibliche Working Holiday Visum Besitzer ;)
Der Jobbeschreibung könnt ihr auch entnehmen, wo das Ding zu finden ist. Akihabara, wo auch sonst? Der Heimat der Maid-Cafes und anderen Otaku-Verrücktheiten. Wer es genau wissen will:
東京都千代田区神田佐久間町2丁目
Soineya heisst das Cafe. Viel Spaß mit dieser Information. Bin gespannt auf die ersten Reviews meiner Leser ;)
Raus zum Eros Center fahren, 50 Euro auf den Tisch legen und Nümmerchen schieben. Fertig.
Das Thema käufliche Liebe in Japan ist dagegen viel vielschichtiger.
Prostitution (also Geld gegen Sex) ist offiziell verboten und auch weniger verbreitet als in Deutschland. Obwohl man doch das ein oder andere mal auf der Straße von Yakuza auf dieses und jenes Sonderangebot hingewiesen wird.
Nächste Stufe sind also "Soaplands" und "Massagesalons", wo dem Mann von Welt "Entspannung" angeboten wird. Die Entspannungsmassage findet dementsprechend auch eher auf Hüfthöhe statt. Aber zumindest offiziell handelt es sich nicht um Prostition, obwohl hier sicherlich den Services nach oben hin (oder eher unter die Gürtellinie ^^) keine Grenzen gesetzt sind. Cash is King.
Übrigens scheint die Branche wohl der Preiskampf gepackt zu haben. In Roppongi hab ich einmal "MASSAJI! MASSAJI! NI SEN YEN NI SEN YEN!" entgegengebrüllt bekommen, d.h. "Massage" mit wahrscheinlichem "Happy End" für knapp 20 Euro. Beim Anblick der +45 Jahre alten Thaischabracken hab ich aber dankend abgewunken. Wie eigentlich immer in dem Jahr in Japan. Das hat man als Deutscher in Japan doch garnich nötig ;)
So, mit der nächsten Stufe sind wir dann schon etwas weg von dem, für was Deutsche Männer Geld hinlegen würden.
Kyabakura und Snack-Bars sind im Prinzip Bars, in die man geht, um sich von Mädels bequatschen zu lassen, die einem sagen was für ein toller Hecht man doch ist, vielleicht mit einer leichten Berührung an der Schulter mit einem Streicheln über die Wange. That's it. Dafür zahlt man pro Stunde teilweise huuuunderte von Euro. Man zahlt dabei meist eine stündliche Rate, seine eigenen Getränke und die Getränke der Dame mit der man(n) redet. Und die Damen können meist ordentlich was vertragen am Glas, denn die sind am Umsatz beteiligt. Und nochmal: Kein Sex, kein Knutschen, nur Reden im Normalfall. Im Normalfall, denn auch hier gilt im Einzelfall sicher: Cash is King. Der Unterschied zwischen Kyabakura und Snack-Bars sind dabei der Fancyness-Level. Kyabakura-Mädels erkennt man normalerweise sofort auf der Straße. Hochgesteckte Frisuren, Kleider an wie bei Abschlussbällen und circa 2 cm Schminke. Die Etablissements sind ebenfalls eher gehoben und man wird hier richtig viel Asche los. Snack Bars dagegen haben dagegen eher ein bodenständigeres Image, können aber durchaus auch in den Fancy Bereich gehen.
Wie dem auch sei. Fazit: Viel Blabla und sonst nix.
Nun winkt der gestandene Deutsche beim Gedanken an die Kyabakura/Snack-Bar Schwachsinnigkeit schon ab, aber jetzt wurde darunter noch ein neues Level drangebaut:
Das japanweit erste Kuschel-Cafe!
Richtig gelesen, ein Kuschel-Cafe. Man(n) geht dorthin, um stundenweise mit mehr oder minder gut aussehenden jungen Mädels kuscheln zu dürfen. Preislich ist man mit 60 Euro pro Stunde schon dabei. Also ein echtes Schnäppchen, falls sich die frustriertre Ehefrau aus dem gemeinsamen Ehebett verabschiedet hat und selbst der Familienhund keine Kuscheleinheiten mehr verteilt. Für die Interessierten unter meinen Lesern, hier mal die Preisliste:
Admission fee: 3000 yen (US $40)Also wer gleich ne ganze Nacht bleiben will bekommt die 10 Stunden zum Wahnsinns-Sparpreis! Da kann man doch nicht nein sagen!
Standard Course
•20 min – 3000 yen ($40)
•40 min – 5000 yen ($65, only 3000 yen for first time visitors)
•60 min – 6000 yen ($77)
•2 hrs – 11000 yen ($142)
•3 hrs – 16000 yen ($206)
•4 hrs – 20000 yen ($258)
•5 hrs – 25000 yen ($322)
•6 hrs – 30000 yen ($387)
•10 hrs – 50000 yen ($645)
Wem aber kuscheln allein noch nicht genügt, für den gibt es noch Zusatzleistungen:
Optional CourseEine Minute anstarren für nur 10 Euro. Oder 3 Minuten lang dem Mädel den Kopf streicheln dürfen. Da werden die 10 Stunden Kuscheln auch nich langweilig.
•Customer sleeps in girl’s arm (3 min) – 1000 yen ($13)
•Girl pats customer on the back (3 min) – 1000 yen ($13)
•Customer pets girl on the head (3 min) – 1000 yen ($13)
•Customer and girl stare at each other (1 min) – 1000 yen ($13)
•Girl changes clothes (1 time) – 1000 yen ($13)
•Girl gives customer foot massage (3 min) – 1000 yen ($13)
•Customer gives girl foot massage (3 min) – 2000 yen ($26)
•Customer sleeps with head on girl’s lap (3 min) – 1000 yen ($13)
•Girl sleeps with head on customer’s lap (3 min) – 2000 yen ($26)
Unfassbar eigentlich, dass die meisten deutschen Männer zahlen würden um NICHT kuscheln zu müssen. Aber scheinbar fehlt es den Japanern an Zärtlichkeit in ihren Beziehungen. Oder an Beziehungen. Oder an bestimmten Enzymen oder so. Wer weiss das schon genau.
Übrigens sucht das Cafe noch Mädels auf Teilzeitbasis. Arbeitsbeschreibung: Schlafen. Ernsthaft ^_^
■ Job: Sleeping ■ Location: Akihabara (3 min walk from station)
■ Qualifications: High school age to 30′s
■ Compensation: 3500 yen ($45)/hour
■ Hours: Weekdays 15:00-22:00, Weekend/holidays 12:00-22:00
Also wieder eine Job-Möglichkeit mehr für weibliche Working Holiday Visum Besitzer ;)
Der Jobbeschreibung könnt ihr auch entnehmen, wo das Ding zu finden ist. Akihabara, wo auch sonst? Der Heimat der Maid-Cafes und anderen Otaku-Verrücktheiten. Wer es genau wissen will:
東京都千代田区神田佐久間町2丁目
Soineya heisst das Cafe. Viel Spaß mit dieser Information. Bin gespannt auf die ersten Reviews meiner Leser ;)
Donnerstag, 2. August 2012
Day 322 - Auf alten Wegen und in neuen Höhen
Wie fühlt es sich an in einer Stadt, in einem Land, mal wieder zu Besuch zu sein für wirklich nur kurze Zeit, nachdem man mal dort für eine ganze Weile gelebt hat?
Wirklich seltsam.
Nach knapp einem Jahr (bzw. genau 321 Tagen) zurück in Tokyo, zurück in Japan. Zurück bin ich damals mit Qatar Airways vom Kansai International, diesmal kam ich mit Korean Airlines in Narita an.
Korean Airlines ist zwar nicht die günstigste Art nach Japan zu kommen, aber dafür wesentlich angenehmer als Air China, die mich bisher 3 Mal transportieren durften. Essen und Getränke sind top, Filmauswahl auch sehr gut, nur bei den Serien muss man Abstriche machen.
Untergekommen bin ich in Tokyo in Ikebukuro bei meinem Sakura-House Ex-Nachbar. Also eine gute Sache hatte Sakura House dann doch!
Da fällt mir ein, ich könnte mal enthüllen, wo und wie ich damals in Tokyo gewohnt habe:
Eine großartige Offenbarung der Architektur-Künste. Ein Meisterwerk! Ein PINKES Meisterwerk! Im Sommer sind die Zimmer im zweiten Stock geeignet Eier zu kochen oder Schweinebraten zuzubereiten. Einfach mal die Klimaanlage aus machen und 5 Minuten warten. Alternativ kann man warten, bis die Klimaanlage mal den Geist aufgibt, mir z.B. mal passiert. Hausmeister konnte erst am nächsten Tag kommen. Einer meiner schlimmsten Tage in Japan.
Dafür liegt der Spaß durchaus im Rahmen des bezahlbaren. Hahahahahaha. Nicht. Im Moment kostet der Spaß günstige 105.000 Yen im Monat. Streicht beim aktuellen Wechselkurs einfach 2 Nullen, dann habt ihr den groben Europreis. Genauer heißt das 1093 Euro. PRO MONAT. Aber ist ja nicht so, als würde man nichts dafür bekommen. STRAMME 13,3 m². BOAH! Und dann sieht das Zimmer in etwa (genau) so aus:
Wer genaueres wissen möchte, dem sei die Sakura House Website an's Herz gelegt. Mein altes Zimmer ist sogar zu haben. Also schlagt direkt zu und ihr könnt einmal wie eure Lieblings-Sushikartoffel wohnen!
Aber sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt...
Wo war ich stehengeblieben? Ach ja, diesmal eben Ikebukuro statt Numabukuro. Mein Ex-Nachbar hatte es schließlich auch nicht viel länger im Casa Numabukuro ausgehalten und ist nach Ikebukuro gezogen, genauer 10 Minuten vom West-Exit von Ikebukuro-Eki weg.
Immerhin knapp über 20m², dazu ein Balkon im 9.Stock und sehr wichtig: Schalldichte Wände! D.h. man kann auch mal etwas lauter sein, ohne, dass einem die Nachbarn aufn Kopf steigen. Zwar auch 1000€ im Monat, aber wesentlich mehr Wohnkomfort als im Sakura-Loch. Dazu ist die Lage in Ikebukuro natürlich genial. Immer was los und man ist schnell an allen interessanten Orten in Tokyo.
Apropos interessante Orte in Tokyo. Da ich auch etwas für meine Zukunft in Richtung Japan getan habe, war ich in Roppongi unterwegs. Nachts einer der "verachteten" Orte vieler Expats, weil eben viele Ausländer dort abhängen und das Nachtleben auch ziemlich darauf ausgerichtet ist. Was nicht heißen soll, dass man deswegen dort keinen Spaß haben kann. Ich war dagegen tagsüber dort unterwegs. Zur hellen Tageszeit bietet Roppongi ein ganz anderes Bild, das eines High-Class Geschäftsviertels, mit seinem herausragenden Roppongi Hills und dem darin thronenden Mori-Tower.
Roppongi Hills auf jeden Fall für jeden Fan von Up-Scale Shoppingmalls ein Highlight und auch sonst für jeden Tokyo-Besucher ein Muss. Architektonisch (im Gegensatz zum Sakura House in Numabukuro) ein echtes Highlight.
Auch die Aussichtsplattform ist sehr zu empfehlen, da man einen Wahnsinnsausblick hat. Einen 360° Rundumblick lässt sich auf der Website von Roppongi Hills erhalten. Die Büros dort dürften sicherlich zu den interessanteren Arbeitsplätzen der Welt gehören, zumindest würde mir bei dem Ausblick eher selten langweilig werden. Bestimmt einer DER Gründe warum The Pokemon Company ihr Office dort drin hat.
Aber worauf will ich eigentlich mit diesem Post hinaus?
Genau, wie ist es eigentlich, wieder mit der Yamanote zu fahren? Wieder in Shibuya am Hachiko zu stehen? Wieder in Numabukuro beim Lieblings-Ramenshop zu mampfen? (Review folgt!)
Wie oben gesagt, sehr merkwürdig, aber auch sehr beruhigend. Alles ist noch da, alles steht noch, alles hat sich kaum verändert in den 2 Jahren. In der Yamanote kommen immernoch diese "Brain-Teaser" mit den Schafen (kennt die jemand außer mir?) und lächerliche Englischlern-Videos. Der Sommer ist immernoch KUSOATSUI, die Ramen schmecken immernoch überragend und feiern gehen ist immernoch schweineteuer. In einer Woche Japan hab ich das gleiche Geld ausgegeben wie in 2 Wochen Korea...
Der Besuch hat mir auf jeden Fall wieder neuen Auftrieb gegeben, mich wieder stärker mit Japan auseinanderzusetzen. Eine der Haupt-Botschaften, die ich mit mir nach Hause genommen habe nach dem Trip ist, dass es für mich kein Problem wäre einen Job in Japan zu finden...wenn ich Japanisch halbwegs auf Business-Niveau sprechen könnte. Das mal eben so nebenbei zu erreichen, in Deutschland, dürfte sich allerdings als schwer erweisen. Trotzdem muss ich es versuchen und mich wieder etwas in die Sache reinbeissen. Tipps und Tricks sind gerne gesehen, vor allem Lernmaterialien.
Das mal als kleine Zusammenfassung, ich hab allerdings vor ein paar kleine Episoden von meiner Woche in Japan noch etwas näher zu beleuchten. Dazu zählt auch mein Trip an die verwüstete Küste vor Sendai, ein ausführliches Review meiner Lieblings-Ramen in Tokyo und in Sendai. Dann muss auch mal meine Lieblingsbar in Sendai vorgestellt werden, die eigentlich jeder der sich dort rumtreibt, mal besucht haben sollte. Was noch? Hmm...auf Odaiba war ich noch, da könnte man nen Post draus basteln. Und ein paar sonstige lustige Sachen hab ich auch noch gefunden, die für ein paar kleinere Posts reichen müssen :)
Wirklich seltsam.
Nach knapp einem Jahr (bzw. genau 321 Tagen) zurück in Tokyo, zurück in Japan. Zurück bin ich damals mit Qatar Airways vom Kansai International, diesmal kam ich mit Korean Airlines in Narita an.
Korean Airlines ist zwar nicht die günstigste Art nach Japan zu kommen, aber dafür wesentlich angenehmer als Air China, die mich bisher 3 Mal transportieren durften. Essen und Getränke sind top, Filmauswahl auch sehr gut, nur bei den Serien muss man Abstriche machen.
Untergekommen bin ich in Tokyo in Ikebukuro bei meinem Sakura-House Ex-Nachbar. Also eine gute Sache hatte Sakura House dann doch!
Da fällt mir ein, ich könnte mal enthüllen, wo und wie ich damals in Tokyo gewohnt habe:
| Sakura House Numabukuro 2 |
Dafür liegt der Spaß durchaus im Rahmen des bezahlbaren. Hahahahahaha. Nicht. Im Moment kostet der Spaß günstige 105.000 Yen im Monat. Streicht beim aktuellen Wechselkurs einfach 2 Nullen, dann habt ihr den groben Europreis. Genauer heißt das 1093 Euro. PRO MONAT. Aber ist ja nicht so, als würde man nichts dafür bekommen. STRAMME 13,3 m². BOAH! Und dann sieht das Zimmer in etwa (genau) so aus:
| Ein Traum auf 13,3m² |
Aber sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt...
Wo war ich stehengeblieben? Ach ja, diesmal eben Ikebukuro statt Numabukuro. Mein Ex-Nachbar hatte es schließlich auch nicht viel länger im Casa Numabukuro ausgehalten und ist nach Ikebukuro gezogen, genauer 10 Minuten vom West-Exit von Ikebukuro-Eki weg.
![]() | |
| 9.Stock irgendwo in Ikebukuro. Kirin FIRE Kaffee am Start. |
Apropos interessante Orte in Tokyo. Da ich auch etwas für meine Zukunft in Richtung Japan getan habe, war ich in Roppongi unterwegs. Nachts einer der "verachteten" Orte vieler Expats, weil eben viele Ausländer dort abhängen und das Nachtleben auch ziemlich darauf ausgerichtet ist. Was nicht heißen soll, dass man deswegen dort keinen Spaß haben kann. Ich war dagegen tagsüber dort unterwegs. Zur hellen Tageszeit bietet Roppongi ein ganz anderes Bild, das eines High-Class Geschäftsviertels, mit seinem herausragenden Roppongi Hills und dem darin thronenden Mori-Tower.
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| Mori-Tower |
Auch die Aussichtsplattform ist sehr zu empfehlen, da man einen Wahnsinnsausblick hat. Einen 360° Rundumblick lässt sich auf der Website von Roppongi Hills erhalten. Die Büros dort dürften sicherlich zu den interessanteren Arbeitsplätzen der Welt gehören, zumindest würde mir bei dem Ausblick eher selten langweilig werden. Bestimmt einer DER Gründe warum The Pokemon Company ihr Office dort drin hat.
Aber worauf will ich eigentlich mit diesem Post hinaus?
Genau, wie ist es eigentlich, wieder mit der Yamanote zu fahren? Wieder in Shibuya am Hachiko zu stehen? Wieder in Numabukuro beim Lieblings-Ramenshop zu mampfen? (Review folgt!)
Wie oben gesagt, sehr merkwürdig, aber auch sehr beruhigend. Alles ist noch da, alles steht noch, alles hat sich kaum verändert in den 2 Jahren. In der Yamanote kommen immernoch diese "Brain-Teaser" mit den Schafen (kennt die jemand außer mir?) und lächerliche Englischlern-Videos. Der Sommer ist immernoch KUSOATSUI, die Ramen schmecken immernoch überragend und feiern gehen ist immernoch schweineteuer. In einer Woche Japan hab ich das gleiche Geld ausgegeben wie in 2 Wochen Korea...
Der Besuch hat mir auf jeden Fall wieder neuen Auftrieb gegeben, mich wieder stärker mit Japan auseinanderzusetzen. Eine der Haupt-Botschaften, die ich mit mir nach Hause genommen habe nach dem Trip ist, dass es für mich kein Problem wäre einen Job in Japan zu finden...wenn ich Japanisch halbwegs auf Business-Niveau sprechen könnte. Das mal eben so nebenbei zu erreichen, in Deutschland, dürfte sich allerdings als schwer erweisen. Trotzdem muss ich es versuchen und mich wieder etwas in die Sache reinbeissen. Tipps und Tricks sind gerne gesehen, vor allem Lernmaterialien.
Das mal als kleine Zusammenfassung, ich hab allerdings vor ein paar kleine Episoden von meiner Woche in Japan noch etwas näher zu beleuchten. Dazu zählt auch mein Trip an die verwüstete Küste vor Sendai, ein ausführliches Review meiner Lieblings-Ramen in Tokyo und in Sendai. Dann muss auch mal meine Lieblingsbar in Sendai vorgestellt werden, die eigentlich jeder der sich dort rumtreibt, mal besucht haben sollte. Was noch? Hmm...auf Odaiba war ich noch, da könnte man nen Post draus basteln. Und ein paar sonstige lustige Sachen hab ich auch noch gefunden, die für ein paar kleinere Posts reichen müssen :)
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Dienstag, 8. Mai 2012
Back to Japan - ein paar mehr Tage für den Countdown
Der letzte Stand meiner gezählten Tage in Japan hörte auf mit 321, also nicht mal ein ganzes Jahr hab ich vollbekommen. Auf 365 werde ich den Zähler dieses Jahr auch nicht hochschrauben können, aber zumindest um 7 oder 8, so wie es der aktuelle Plan vorsieht. Denn im Juni/Juli besteige ich endlich wieder ein Flugzeug und mach mich auf die Reise nach Fernost!
Diesmal steht allerdings nicht nur Japan auf dem Programm, sondern erstmal 2 Wochen Südkorea und dann "nur" eine Woche Japan anschließend. Da ich gute Gründe und eine günstige Unterkunft in Seoul habe, ist die Reise dorthin der eigentliche Aufhänger des ganzen Trips, aber natürlich muss ich auch bei alten Freunden und Kollegen reinschauen, wenn ich schon mal in dem Eck der Welt bin.
Geplant sind ein paar Tage Tokyo, um eben alte Kollegen zu treffen und vll. ein paar Möglichkeiten für die Zukunft auszuloten und anschließend geht es wieder ab nach Sendai, um die Kokubuncho und Ernie's Bar unsicher zu machen. Ernie's Bar dürfte wohl so ziemlich mein liebstes Wasserloch auf der Welt sein. Allein der Barkeeper ist schon Kultstatus und die Nächte, die ich mir dort um die Ohren geschlagen hab, werden unvergessen bleiben (oder sind bereits vergessen, dank ein oder anderem "Kyuuba Liiba" zuviel :p ).
Zudem steht auch ein Trip an die Küste von Myiagi an, evtl. ein Besuch bei einer Freundin, die jetzt in Kesennuma wohnt. Das ist ein Ort, der dem einen oder anderen noch aus der Tsunami-Berichterstattung bekannt sein dürfte.
Irgendwie hab ich dabei gemischte Gefühle, da ich auf keinen Fall ein "Katastrophen-Touri" sein will, es aber doch mit eigenen Augen sehen möchte, um es wirklich begreifen zu können, was im März 2011 passiert ist.
Ich hoffe das, was ich dort sehe und erlebe überschattet nicht, dass ich mich extrem freue alle meine alten Freunde dort wiederzusehen und mit ihnen das ein oder andere Asahi die Kehle herunterschicken werde.
Ach, ich freu mich wie ein kleines Kind :>
Diesmal steht allerdings nicht nur Japan auf dem Programm, sondern erstmal 2 Wochen Südkorea und dann "nur" eine Woche Japan anschließend. Da ich gute Gründe und eine günstige Unterkunft in Seoul habe, ist die Reise dorthin der eigentliche Aufhänger des ganzen Trips, aber natürlich muss ich auch bei alten Freunden und Kollegen reinschauen, wenn ich schon mal in dem Eck der Welt bin.
Geplant sind ein paar Tage Tokyo, um eben alte Kollegen zu treffen und vll. ein paar Möglichkeiten für die Zukunft auszuloten und anschließend geht es wieder ab nach Sendai, um die Kokubuncho und Ernie's Bar unsicher zu machen. Ernie's Bar dürfte wohl so ziemlich mein liebstes Wasserloch auf der Welt sein. Allein der Barkeeper ist schon Kultstatus und die Nächte, die ich mir dort um die Ohren geschlagen hab, werden unvergessen bleiben (oder sind bereits vergessen, dank ein oder anderem "Kyuuba Liiba" zuviel :p ).
Zudem steht auch ein Trip an die Küste von Myiagi an, evtl. ein Besuch bei einer Freundin, die jetzt in Kesennuma wohnt. Das ist ein Ort, der dem einen oder anderen noch aus der Tsunami-Berichterstattung bekannt sein dürfte.
Irgendwie hab ich dabei gemischte Gefühle, da ich auf keinen Fall ein "Katastrophen-Touri" sein will, es aber doch mit eigenen Augen sehen möchte, um es wirklich begreifen zu können, was im März 2011 passiert ist.
Ich hoffe das, was ich dort sehe und erlebe überschattet nicht, dass ich mich extrem freue alle meine alten Freunde dort wiederzusehen und mit ihnen das ein oder andere Asahi die Kehle herunterschicken werde.
Ach, ich freu mich wie ein kleines Kind :>
Dienstag, 3. Januar 2012
Japanland Dokumentationsreihe
Im letzten Post hatte ich schon auf die Japanland Dokumentation hingewiesen, die derzeitig noch etwa 12 Stunden auf der Arte Website zu sehen ist, allerdings nur 2 Episoden davon.
Ich hab jedoch alle weiteren Episoden auf Youtube aufgespürt.
Kann sie durchaus empfehlen und auch für Japankenner dürfte noch die eine oder andere Neuigkeit dabei sein.
Am Besten schnell anschauen, zuvor jemanden bei Arte auffällt, dass jemand sie bei Youtube hochgeladen hat ;)
Ich hab jedoch alle weiteren Episoden auf Youtube aufgespürt.
Kann sie durchaus empfehlen und auch für Japankenner dürfte noch die eine oder andere Neuigkeit dabei sein.
Am Besten schnell anschauen, zuvor jemanden bei Arte auffällt, dass jemand sie bei Youtube hochgeladen hat ;)
Dienstag, 20. September 2011
Schwerer Taifun hält auf Nagoya & Tokyo zu
Weil Japan es ja so leicht hatte in letzter Zeit, kommt zur Abwechslung mal wieder ein massiver Taifun auf Japan zu. Nachdem der Taifun "Talas" letztens schon über 100 Todesopfer forderte, könnte der neue Taifun namens "Roke" diesmal noch mehr Opfer fordern.
Um das zu verhindern, wurden Massen-Evakuierungen angeordnet, vor allem um Nagoya und die Präfektur Aichi herum. Insgesamt sollen 1,32 Millionen Menschen evakuiert werden, aber wohin man so viele Menschen mal eben stopfen soll, ist mir nicht ganz klar.
Links zu Nachrichtenmeldungen dazu:
Spiegel.de
Welt.de
Die Bilder der schon jetzt eingetretenen Überschwemmungen in manchen Gebieten sind schon echt heftig. Wenn man sich überlegt, wie viel Wasser da noch dazu kommt....oh je...
Einen Taifun in der Größenordnung habe ich selbst nicht miterlebt, aber selbst das was ich erlebt habe, war schon mehr an Wind und Regen, als ich in meinen +20 Jahren in Deutschland je erlebte.
Hoffen wir mal, dass die Evakuierungen helfen und die ganze Sache besser ausgeht, als zur Zeit befürchtet.
Um das zu verhindern, wurden Massen-Evakuierungen angeordnet, vor allem um Nagoya und die Präfektur Aichi herum. Insgesamt sollen 1,32 Millionen Menschen evakuiert werden, aber wohin man so viele Menschen mal eben stopfen soll, ist mir nicht ganz klar.
Links zu Nachrichtenmeldungen dazu:
Spiegel.de
Welt.de
Die Bilder der schon jetzt eingetretenen Überschwemmungen in manchen Gebieten sind schon echt heftig. Wenn man sich überlegt, wie viel Wasser da noch dazu kommt....oh je...
Einen Taifun in der Größenordnung habe ich selbst nicht miterlebt, aber selbst das was ich erlebt habe, war schon mehr an Wind und Regen, als ich in meinen +20 Jahren in Deutschland je erlebte.
Hoffen wir mal, dass die Evakuierungen helfen und die ganze Sache besser ausgeht, als zur Zeit befürchtet.
Freitag, 19. März 2010
Day 163 - Ein Lebenszeichen
Auch mich hat hier langsam der Alltag eingeholt, dazu war ich die letzte Woche leicht am kränkeln.
Irgendwie findet man doch immer Gründe, sich vom Bloggen abzuhalten, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Ich hab einige interessante Sachen, die ich hier noch breittreten will, unter anderem möchte ich mal das heikle Thema "Japanische Frauen" aufgreifen. Das dürfte für einige interessant werden ;)
Heute ist ein wunderschöner Tag in Tokyo, 20° und strahlender Sonnenschein. Um das auszunutzen, geht es heute nach Odaiba, die künstliche Insel in der Bucht von Tokyo.
Wer mehr wissen möchte, findet viel dazu auf Japan-Guide.com, eine Seite die ich sowieso uneingeschränkt empfehlen kann. Hier der Link zu Odaiba.
Wenn mich mein Besuch aus Sendai lässt, fabrizier ich dazu auch noch nen kleinen Bericht mit Fotos :)
Irgendwie findet man doch immer Gründe, sich vom Bloggen abzuhalten, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Ich hab einige interessante Sachen, die ich hier noch breittreten will, unter anderem möchte ich mal das heikle Thema "Japanische Frauen" aufgreifen. Das dürfte für einige interessant werden ;)
Heute ist ein wunderschöner Tag in Tokyo, 20° und strahlender Sonnenschein. Um das auszunutzen, geht es heute nach Odaiba, die künstliche Insel in der Bucht von Tokyo.
Wer mehr wissen möchte, findet viel dazu auf Japan-Guide.com, eine Seite die ich sowieso uneingeschränkt empfehlen kann. Hier der Link zu Odaiba.
Wenn mich mein Besuch aus Sendai lässt, fabrizier ich dazu auch noch nen kleinen Bericht mit Fotos :)
Mittwoch, 17. Februar 2010
Day 132 - otsukaresama deshita!
Ja, das hat man sich doch verdient nach einem anstrengendem Tag im Office, ein "gutes" Feierabendbier, in dem Fall ein Happoshu von Asahi. Hat eigentlich nurnoch entfernt was mit Bier zu tun, aber hat seinen Zweck erfüllt. Dazu nen Haufen Hühnerfleisch in leckerer Soße mit nem Klops Reis. Läuft.

Seit heute bin ich auch stolzer Besitzer einer Suica Karte, die ich direkt mit meiner Monatskarte von Numabukuro bis Meguro aufgeladen habe. Das heisst, ich kann ab jetzt zwischen diesen beiden Stationen herumfahren wie ich lustig bin. Shibuya, Harajuku, Shinjuku, usw. ich komme!
Diese knuffige Karte legt man sich zu den Geldscheinen in den Geldbeutel und kann dann durch auflegen des Geldbeutels an die Touchpads an den Durchgangssperren in den Bahnhöfen einfach durchlaufen. Beschleunigt den ganzen Prozess erheblich und man hat das ganze Geschiss mit den Tickets nicht mehr. Ich hatte ja in der Vergangenheit durchaus eine Tendenz dazu, diese Dinger zu verlieren...
Ein weiteres praktisches japanisches Produkt, dass ich vor kurzem geschenkt bekommen habe, möchte ich hier noch vorstellen. Nachdem ich 2 Monate in Deutschland war, hatte ich die neue Duschkabine im Haus meiner Eltern lieben gelernt. Vor allem, weil dort ein Radio mit eingebaut ist. Schon was feines, wenn dann auch noch die richtige Musik läuft und die Duschkabine dann zur Discodusche wird.
Ich dachte fast schon, ich würde darauf hier in Japan verzichten müssen, aber nein! Einer meiner japanischen Freunde schien meine Gedanken zu riechen und schenkte mir diese Röhre.


Eigentlich ein relativ simples Ding. Oben aufschrauben, iPod oder sonstwas passendes reinstopfen, anstecken und wieder zuschrauben. Das Ding hat an der unteren Seite einen passiven Lautsprecher, der keinen eigenen Strom benötigt, dafür aber auch nicht sonderlich laut ist. Aber für etwas Electro und House in der Dusche reicht es. Das Teil hält auch 100% dicht, so dass auch der ganze feine Dusch-Nebel dem dort eingeschlossenen iPod nix anhaben kann.
Gibt's zu kaufen bei Village Vanguard für rund 10 Euro.
Seit heute bin ich auch stolzer Besitzer einer Suica Karte, die ich direkt mit meiner Monatskarte von Numabukuro bis Meguro aufgeladen habe. Das heisst, ich kann ab jetzt zwischen diesen beiden Stationen herumfahren wie ich lustig bin. Shibuya, Harajuku, Shinjuku, usw. ich komme!
Ein weiteres praktisches japanisches Produkt, dass ich vor kurzem geschenkt bekommen habe, möchte ich hier noch vorstellen. Nachdem ich 2 Monate in Deutschland war, hatte ich die neue Duschkabine im Haus meiner Eltern lieben gelernt. Vor allem, weil dort ein Radio mit eingebaut ist. Schon was feines, wenn dann auch noch die richtige Musik läuft und die Duschkabine dann zur Discodusche wird.
Ich dachte fast schon, ich würde darauf hier in Japan verzichten müssen, aber nein! Einer meiner japanischen Freunde schien meine Gedanken zu riechen und schenkte mir diese Röhre.
Eigentlich ein relativ simples Ding. Oben aufschrauben, iPod oder sonstwas passendes reinstopfen, anstecken und wieder zuschrauben. Das Ding hat an der unteren Seite einen passiven Lautsprecher, der keinen eigenen Strom benötigt, dafür aber auch nicht sonderlich laut ist. Aber für etwas Electro und House in der Dusche reicht es. Das Teil hält auch 100% dicht, so dass auch der ganze feine Dusch-Nebel dem dort eingeschlossenen iPod nix anhaben kann.
Gibt's zu kaufen bei Village Vanguard für rund 10 Euro.
Montag, 15. Februar 2010
Day 130 - Ein Wort: Yamanote
Nun ist es soweit. Ich bin der arbeitenden Bevölkerung Japans beigetreten. Pünktlich 9 Uhr stand ich bei meinem neuen Arbeitgeber auf der Matte, einer global agierenden mittelständischen Firma.
Ich war bei ~200 Leuten im Büro eigentlich von mehr Deutschen ausgegangen, aber es sind wohl maximal so 6 oder 7, inklusive mir.
Bürosprache ist dementsprechend auch Japanisch, obwohl man sich die Mühe macht, mit mir Englisch zu reden.
Alles in allem, bin ich sehr zufrieden nach dem ersten Tag, vor allem auch wegen den sehr deutschen 7,5 Stunden Arbeitszeit + 1 Stunde Mittagspause + Flextime. Da freut sich das Gewerkschaftlerherz (das ich nicht besitze). Überstunden sollen angeblich auch eher unüblich sein, inwiefern das stimmt, wird man noch sehen.
Aber kommen wir zu den wichtigen Dingen, nämlich dazu, dass die Anreise zur Arbeit, fast anstrengender ist als die Arbeit selbst.
Als erstes darf ich die Seibu-Shinjuku Line von Numabukuro nach Takadanobaba nehmen, die schon ziemlich voll, aber noch erträglich ist.
Ab Takadanobaba geht's dann in die berüchtigte Yamanote. Oh Mann. Man könnte sagen, der Zug ist voll, überfüllt, bis an den Rand. Die Wahrheit ist, dass man dafür erst noch ein Wort erfinden muss. Über 200% Belegung helfen auch nicht, sich das Quatschmassaker bildlich vorzustellen, das muss man mal erlebt haben.
Die macht den Weg zur Arbeit echt unspaßig, wobei es nicht hilft, wenn es dann auch noch wie aus Kübeln anfängt zu schütten und man natürlich seinen Schirm zuhause gelassen hat. Also schnell 200 Yen in nen neuen Schirm investiert, jetzt hab ich 2.
Das letzte Wochenende vor Arbeitsbeginn wurde eher relaxed verbracht mit kleinen Ausflügen in Richtung Takadanobaba und Tokyo-Station, wobei die Gegend zwar saugeil anzusehen ist, aber die Preise dort einem den Vogel raushauen. Is wohl eher für die oberen 10.000 gedacht.
Leider hatte ich meine Kamera bei beiden Ausflügen nicht dabei, aber ab jetzt werd ich wieder öfter dran denken, sie auch auf dem Weg zur Arbeit griffbereit zu halten und ein paar Impressionen einfangen.
Hier noch drei kleine Einblicke in meine knuffigen 13 Quadratmeter:


Ich war bei ~200 Leuten im Büro eigentlich von mehr Deutschen ausgegangen, aber es sind wohl maximal so 6 oder 7, inklusive mir.
Bürosprache ist dementsprechend auch Japanisch, obwohl man sich die Mühe macht, mit mir Englisch zu reden.
Alles in allem, bin ich sehr zufrieden nach dem ersten Tag, vor allem auch wegen den sehr deutschen 7,5 Stunden Arbeitszeit + 1 Stunde Mittagspause + Flextime. Da freut sich das Gewerkschaftlerherz (das ich nicht besitze). Überstunden sollen angeblich auch eher unüblich sein, inwiefern das stimmt, wird man noch sehen.
Aber kommen wir zu den wichtigen Dingen, nämlich dazu, dass die Anreise zur Arbeit, fast anstrengender ist als die Arbeit selbst.
Als erstes darf ich die Seibu-Shinjuku Line von Numabukuro nach Takadanobaba nehmen, die schon ziemlich voll, aber noch erträglich ist.
Ab Takadanobaba geht's dann in die berüchtigte Yamanote. Oh Mann. Man könnte sagen, der Zug ist voll, überfüllt, bis an den Rand. Die Wahrheit ist, dass man dafür erst noch ein Wort erfinden muss. Über 200% Belegung helfen auch nicht, sich das Quatschmassaker bildlich vorzustellen, das muss man mal erlebt haben.
Die macht den Weg zur Arbeit echt unspaßig, wobei es nicht hilft, wenn es dann auch noch wie aus Kübeln anfängt zu schütten und man natürlich seinen Schirm zuhause gelassen hat. Also schnell 200 Yen in nen neuen Schirm investiert, jetzt hab ich 2.
Das letzte Wochenende vor Arbeitsbeginn wurde eher relaxed verbracht mit kleinen Ausflügen in Richtung Takadanobaba und Tokyo-Station, wobei die Gegend zwar saugeil anzusehen ist, aber die Preise dort einem den Vogel raushauen. Is wohl eher für die oberen 10.000 gedacht.
Leider hatte ich meine Kamera bei beiden Ausflügen nicht dabei, aber ab jetzt werd ich wieder öfter dran denken, sie auch auf dem Weg zur Arbeit griffbereit zu halten und ein paar Impressionen einfangen.
Hier noch drei kleine Einblicke in meine knuffigen 13 Quadratmeter:
Dienstag, 26. Januar 2010
Sakura House Apartment
Numabukuro-2, despite being a tranquil residential area, is just 16 minutes away on foot from Nakano, a district with the highest population density within Japan. With a number of famous comic and animation artists are living here, plus various related vocational and technical training schools around the station, it is well-known for being an Otaku centre. Even if you are not a die-hard fan, 'Nakano Broadway' is still a must-see. Being one of the most famous shopping streets in Japan, the Mecca of Otaku 'Mandarake' is located inside.
It occupies a large number of shops within the complex, where you could find all sorts of merchandise about your favorite manga and anime, ranging from figures, models, albums, cosplay items, to even invaluable original manuscripts. You might also feel traveling back in time in the antiques department because it simply has all the old toys and collector's items where you could not see anywhere else. Definitely a highly recommended place to anyone who becomes fascinated by this influential Japanese culture!
Das sagt zumindest die Beschreibung über die nähere Umgebung meines zukünftigen Zuhauses in Tokyo. Ich werd's mir antun, in ein Sakura House Apartment zu ziehen, obwohl es geteilte Meinungen darüber gibt. Von den Bildern her, sehen die Apartments in dem Haus allerdings in Ordnung aus und der Preis ist "erträglich" für ein möbliertes Apartment, für das ich kein Schlüsselgeld, ewig viel Kaution und wasweissich noch bezahlen muss. Über Leopalace hätte mich ein Apartment in Tsunashima, das viel weiter ausserhalb liegt, wie vorher berichtet ca. 130.000 Yen gekostet (1000 Euro). Jetzt komm ich auf knapp 92.000Yen und wohn viel zentraler. Für 5 Monate wird es hoffentlich erträglich sein.
Donnerstag, 8. Oktober 2009
Day 47 - Nachholbedarf aus Tokyo
Heute ist wohl der erste Tag seit ca. 2 Wochen, an dem ich mal einen freien Abend habe. Was aber nicht daran liegt, dass ich nichts geplant hatte, sondern, dass mir abgesagt wurde. So kann's auch gehen, Japaner sind eben doch nicht immer zu 100% verlässlich. Aber zu 95% ;)
Also nun ist die Zeit mal da, etwas von den letzten Geschehnissen aufzuarbeiten. Wie bereits gesagt, war ich vorletzte Woche für 3 Tage in Tokyo.
Beinhaltet waren Aufenthalte in den Stadtteilen Asakusa, Shinjuku, Ueno, Eda, Akihabara und natürlich Shibuya. Die üblichen Erklärungen über Tokyo, was die Aufteilung und Verwaltung angeht, werd ich mir hier sparen, sowas kann man sich bei Interesse auf Wikipedia durchlesen.
An Tag eins ging es per Bus von Sendai nach Tokyo, diesmal jedoch war die Abfahrt morgens und wir wurden gegen 14 Uhr in Shinjuku rausgeworfen. Auch dieses Mal waren die Sitze nich allzu bequem, aber für 34€ darf man nicht meckern. Sogleich wurde Shinjuku etwas erkundet, um ein Okonomiyaki Restaurant zu finden. Nach 30 Minuten und wachsender Ungeduld in den Mägen, hat es uns dann in ein indisches Restaurant verschlagen, das für 900 Yen Tabehodai anbot, d.h. Allyoucaneat. Nach ca. 7 Euro hat es dann leider auch geschmeckt und mir persönlich hat es für den Rest des Tages den Magen verdorben, war daher auch den restlichen Tag über Ziel meiner Schmäh-Kommentare, was wiederum den Unmut der anderen Personen auf mich lenkte. Aber das Essen dort war wirklich einfach beschissen...
Anyway, es sollte die einzige schlechte Erfahrung in Tokyo bleiben. Die nächste Fahrt führte per Yamanote o.ä. Linien zu unserem Kapselhotel in Asakusa.
Eines der legendären "Please do it at home/in the athletic club/usw." Plakate, die in und um die verschiedenen Bahnhöfe und Linien, hängen.
Unser Kapselhotel von innen inklusive Kapseln.
Also nun ist die Zeit mal da, etwas von den letzten Geschehnissen aufzuarbeiten. Wie bereits gesagt, war ich vorletzte Woche für 3 Tage in Tokyo.
Beinhaltet waren Aufenthalte in den Stadtteilen Asakusa, Shinjuku, Ueno, Eda, Akihabara und natürlich Shibuya. Die üblichen Erklärungen über Tokyo, was die Aufteilung und Verwaltung angeht, werd ich mir hier sparen, sowas kann man sich bei Interesse auf Wikipedia durchlesen.
An Tag eins ging es per Bus von Sendai nach Tokyo, diesmal jedoch war die Abfahrt morgens und wir wurden gegen 14 Uhr in Shinjuku rausgeworfen. Auch dieses Mal waren die Sitze nich allzu bequem, aber für 34€ darf man nicht meckern. Sogleich wurde Shinjuku etwas erkundet, um ein Okonomiyaki Restaurant zu finden. Nach 30 Minuten und wachsender Ungeduld in den Mägen, hat es uns dann in ein indisches Restaurant verschlagen, das für 900 Yen Tabehodai anbot, d.h. Allyoucaneat. Nach ca. 7 Euro hat es dann leider auch geschmeckt und mir persönlich hat es für den Rest des Tages den Magen verdorben, war daher auch den restlichen Tag über Ziel meiner Schmäh-Kommentare, was wiederum den Unmut der anderen Personen auf mich lenkte. Aber das Essen dort war wirklich einfach beschissen...
Anyway, es sollte die einzige schlechte Erfahrung in Tokyo bleiben. Die nächste Fahrt führte per Yamanote o.ä. Linien zu unserem Kapselhotel in Asakusa.
In Asakusa gibt es ausser den Senso-ji Schrein nicht viel zu sehen und der ist dafür immer reichlich überfüllt. Allgemein hat es Tokyo an sich, reichlich überfüllt zu sein, allerdings hatten wir in der Silver Week relativ Glück, da dank der Feiertage die übliche Rush Hour zu entfallen schien. Die anderen waren enttäuscht, ich war erleichtert. Das ist eine Sache in Tokyo, die man zwar mal gesehen, aber nicht mitgemacht haben sollte.
Dafür sollte man sich Akihabara mal angetan haben. Zumindest für jeden Elektronikfan ist dieser Bezirk einfach DAS MEKKA! Hier gibt es alles was irgendwie mit Elektronik zu tun hat. ALLES. Und dazu noch viele Maid-Bars für die ganzen Otakus, Nerds und Geeks die hier so herumrennen. Natürlich musste auch ein Abstecher in den Laden "Super-Potato" drin sein, der sogar heute noch originalverpackte Super Nintendos und Sega Megadrives verkauft. Dazu natürlich auch eine riiiiiesige Auswahl an noch eingeschweißten Games, die teilweise zu Spottpreisen verschleudert werden. Eine wahre Fundgrube für Daddler mit Hang zur Nostalgie.
Der restliche Tag wurde in diversen Elektronikläden verbracht und anschließend wurden auch noch die berühtem Spielhallen aufgesucht. Bei Gelegenheit werde ich die Dinger mal genauer vorstellen, da es dort doch einige Kuriositäten zu sehen gibt.
Spannender wurde es dann am zweiten Tag, der fast ausschließlich in Shinjuku und Shibuya verbracht wurde. Zuvor jedoch, fuhren wir nach Eda, um dort knapp 3 Stunden "Asobihodai" zu machen, d.h. wir gingen in eine Spielhalle, in der man nicht pro Spiel 100 Yen in den Automaten einwirft, sondern ca. 400 Yen für eine Stunde in der gesamten Spielhalle zahlt, dafür aber spielen und machen kann, was man will. Dort hat es dann von Klassikern wie Time Crisis, Mario Cart, Street Fighter, Dance Dance Revolution, Taiko, usw. usf. auch ausgefallenere Sachen, wie z.b. einen riesigen Teich, in dem man nach Koi-Karpfen fischen kann. Kein Scherz. Dort hocken durchaus um die 10 Leute, in der Spielhalle und angeln. Verrückte Japaner.
Zusätzlich werden auch viele viele Mangas angeboten, ein Squash-Court, ein kleiner Fussballplatz, viele Tischtennisplatten, einige Billiardtische und Karaokeboxen, für die man allerdings durchaus lange warten muss.
In Shinjuku dann, wurde das Rathaus von Shinjuku erklommen, das im 45.Stock eine Aussichtsplattform für Touristen hat. Die Aussicht von dort ist der Wahnsinn, mit sieht in keine Richtung ein Ende der Stadt....ausser in einer, aber dort fängt der Pazifik an, weswegen die Stadt dort zwangsläufig aufhören muss ;)



Dafür sollte man sich Akihabara mal angetan haben. Zumindest für jeden Elektronikfan ist dieser Bezirk einfach DAS MEKKA! Hier gibt es alles was irgendwie mit Elektronik zu tun hat. ALLES. Und dazu noch viele Maid-Bars für die ganzen Otakus, Nerds und Geeks die hier so herumrennen. Natürlich musste auch ein Abstecher in den Laden "Super-Potato" drin sein, der sogar heute noch originalverpackte Super Nintendos und Sega Megadrives verkauft. Dazu natürlich auch eine riiiiiesige Auswahl an noch eingeschweißten Games, die teilweise zu Spottpreisen verschleudert werden. Eine wahre Fundgrube für Daddler mit Hang zur Nostalgie.
Der restliche Tag wurde in diversen Elektronikläden verbracht und anschließend wurden auch noch die berühtem Spielhallen aufgesucht. Bei Gelegenheit werde ich die Dinger mal genauer vorstellen, da es dort doch einige Kuriositäten zu sehen gibt.
Spannender wurde es dann am zweiten Tag, der fast ausschließlich in Shinjuku und Shibuya verbracht wurde. Zuvor jedoch, fuhren wir nach Eda, um dort knapp 3 Stunden "Asobihodai" zu machen, d.h. wir gingen in eine Spielhalle, in der man nicht pro Spiel 100 Yen in den Automaten einwirft, sondern ca. 400 Yen für eine Stunde in der gesamten Spielhalle zahlt, dafür aber spielen und machen kann, was man will. Dort hat es dann von Klassikern wie Time Crisis, Mario Cart, Street Fighter, Dance Dance Revolution, Taiko, usw. usf. auch ausgefallenere Sachen, wie z.b. einen riesigen Teich, in dem man nach Koi-Karpfen fischen kann. Kein Scherz. Dort hocken durchaus um die 10 Leute, in der Spielhalle und angeln. Verrückte Japaner.
Zusätzlich werden auch viele viele Mangas angeboten, ein Squash-Court, ein kleiner Fussballplatz, viele Tischtennisplatten, einige Billiardtische und Karaokeboxen, für die man allerdings durchaus lange warten muss.
In Shinjuku dann, wurde das Rathaus von Shinjuku erklommen, das im 45.Stock eine Aussichtsplattform für Touristen hat. Die Aussicht von dort ist der Wahnsinn, mit sieht in keine Richtung ein Ende der Stadt....ausser in einer, aber dort fängt der Pazifik an, weswegen die Stadt dort zwangsläufig aufhören muss ;)
Anschließend wieder ab nach Shibuya, wo die feierliche Abendplanung ihre Gestalt annahm. Zu Shibuya muss gesagt werden, dass es wohl neben Roppongi, der Stadtteil mit den meisten Clubs und Bars/Izakayas und ausserdem sehr angesagt bei jugendlichen Leuten ist.
Zudem isses wohl einer der überlaufensten und "vollgestopftesten" Stadtteile Tokyos, wobei wie gesagt, dank Feiertag doch noch relativ "wenig" los war. Aber in diesem Fall sagen Bilder mehr als Worte...

2 ganz normale Ampelübergänge in Shibuya
Zudem isses wohl einer der überlaufensten und "vollgestopftesten" Stadtteile Tokyos, wobei wie gesagt, dank Feiertag doch noch relativ "wenig" los war. Aber in diesem Fall sagen Bilder mehr als Worte...
Zuerst ging es dann wie gewohnt in ein Izakaya, wobei wir uns von einer perfekt englisch redenden Konbini-Mitarbeiterin haben beraten lassen, wo denn das nächste gute Izakaya ist, mit Nomihodai natürlich. Anschließend ging es in Club Camelot, der mit stolzen 3500 Yen Eintrittspreis zu Buche schlägt (ca. 27€), wobei schon 2 Freigetränke inklusive sind, die im Club normalerweise 500 Yen kosten (ca. 3,80€).
Wenn man bedenkt, dass der Club unsere Übernachtungsmöglichkeit war, relativiert sich der ganze Preis wieder etwas, denn wir hatten kein Hotel reserviert und uns auch sonst nicht darum gekümmert. Wir wollten die Nacht durchmachen und genau das haben wir auch getan. Der Club hatte 3 verschiedene Floors, einen mit pur Ami-HipHopgedöns, einen Mixed-Raum, in dem auch viel J-Pop/Dance Music lief und einen mit purem harten Electrohousekram. In letzterem war ich dann auch den großen Teil der Zeit und es wurde reichlich abgezappelt.

Eine Deejayne des House/Electro Raums.
Wenn man bedenkt, dass der Club unsere Übernachtungsmöglichkeit war, relativiert sich der ganze Preis wieder etwas, denn wir hatten kein Hotel reserviert und uns auch sonst nicht darum gekümmert. Wir wollten die Nacht durchmachen und genau das haben wir auch getan. Der Club hatte 3 verschiedene Floors, einen mit pur Ami-HipHopgedöns, einen Mixed-Raum, in dem auch viel J-Pop/Dance Music lief und einen mit purem harten Electrohousekram. In letzterem war ich dann auch den großen Teil der Zeit und es wurde reichlich abgezappelt.
Da es eigentlich nicht erlaubt ist, in diesem Club Fotos zu machen, ist meine Auswahl an Bildern leider auch sehr beschränkt. Dafür gibt es auf der Homepage des Clubs einige mehr zu sehen.
Nach einer durchgefeierten Nacht und einem herzhaften Frühstück bei McDonalds - OH MEIN GOTT ES GIBT HOTDOGS BEI MCDONALDS!!! - ging es mit einem der ersten Shinkansen um 7:40 wieder zurück nach Sendai, wo dann auch direkt einiges an Schlaf nachgeholt wurde.
Der Shinkansen wurde "gebolted"
Nach einer durchgefeierten Nacht und einem herzhaften Frühstück bei McDonalds - OH MEIN GOTT ES GIBT HOTDOGS BEI MCDONALDS!!! - ging es mit einem der ersten Shinkansen um 7:40 wieder zurück nach Sendai, wo dann auch direkt einiges an Schlaf nachgeholt wurde.
Fazit:
Tokyo - geiles Ding. Wenn das mit dem Praktikum dort hab, wird das sicher eine geile Zeit. Aber wirklich Leben möchte ich dort nicht. Viel zu viele Menschen, alles viel zu voll, vollgestopft bis oben hin. Und das in der größten Stadt der Welt, zwischen 0 und 5 Uhr kein einziger Zug fährt, ist ja wohl auch eine Frechheit sonder Gleichen. Aber wenn man die Nacht sowieso in einem Club verbringt, macht das am Ende auch keinen Unterschied und das war meiner Meinung nach, bisher einer der Höhepunkte meiner Japanreise.
Tokyo - geiles Ding. Wenn das mit dem Praktikum dort hab, wird das sicher eine geile Zeit. Aber wirklich Leben möchte ich dort nicht. Viel zu viele Menschen, alles viel zu voll, vollgestopft bis oben hin. Und das in der größten Stadt der Welt, zwischen 0 und 5 Uhr kein einziger Zug fährt, ist ja wohl auch eine Frechheit sonder Gleichen. Aber wenn man die Nacht sowieso in einem Club verbringt, macht das am Ende auch keinen Unterschied und das war meiner Meinung nach, bisher einer der Höhepunkte meiner Japanreise.
Mittwoch, 23. September 2009
Day 32 - Return to Sendai
Kurze Meldung, ich bin zurück in Sendai...genau genommen schon seit ca. 12 Stunden. Aber da wir heute Nacht durchgefeiert haben, war ich dementsprechend zu nichts zu gebrauchen und werde mich auch gleich wieder in's Bett schmeissen.
Die nächsten Tage gibt's dann mal ausführlichen Bericht. Zumindest soviel sei aber gesagt: Shibuya ist definitiv mein Lieblingsstadtteil von Tokyo :)
Die nächsten Tage gibt's dann mal ausführlichen Bericht. Zumindest soviel sei aber gesagt: Shibuya ist definitiv mein Lieblingsstadtteil von Tokyo :)
Sonntag, 20. September 2009
Day 29 - Ab nach Tokyo!
Eigentlich wollte ich heute einen längeren Post verfassen, über die Geschehnisse der letzten Tage, aber Erstens kommt es anders und Zweitens als man denkt.
Es gäbe in der Tag viel zu erzählen, doch leider hab ich dann heute doch irgendwie nicht die Zeit gefunden oder es kamen immer ein paar wichtigere Dinge dazwischen.
Wichtigste Meldung ist nur, dass wir morgen zu fünft nach Tokyo mit dem Bus aufbrechen werden und bis Mittwoch die Stadt erkunden. Die morgige Nacht wird im Kapselhotel verbracht, wie es dann weitergeht, werden wir noch schauen. Eventuell wird die zweite Nacht auch einfach durchgemacht ;)
Ich melde mich dann wieder am Mittwoch oder Donnerstag, dann mal mit nem elendig langen Post. Wenn ich die Zeit dazu finde ;)
Es gäbe in der Tag viel zu erzählen, doch leider hab ich dann heute doch irgendwie nicht die Zeit gefunden oder es kamen immer ein paar wichtigere Dinge dazwischen.
Wichtigste Meldung ist nur, dass wir morgen zu fünft nach Tokyo mit dem Bus aufbrechen werden und bis Mittwoch die Stadt erkunden. Die morgige Nacht wird im Kapselhotel verbracht, wie es dann weitergeht, werden wir noch schauen. Eventuell wird die zweite Nacht auch einfach durchgemacht ;)
Ich melde mich dann wieder am Mittwoch oder Donnerstag, dann mal mit nem elendig langen Post. Wenn ich die Zeit dazu finde ;)
Montag, 31. August 2009
Day 9 - Tokyo
Diesmal gibt es nur ein kurzes Lebenszeichen von mir. Ich hab es aus Okayama wieder rausgeschafft und es gibt einiges zu erzählen. Allerdings bin ich todesmüde und geschafft von meinem Trip. Es ging von Okayama erstmal nach Akashi, um dort mein Gepäck zu holen. Anschließend nach Osaka, um dort in einen Nachtbus zu steigen, der mich nach Tokyo bringen sollte. Ich hatte mir die ganze Sache etwas gemütlicher vorgestellt. Für mehr als 3-4 Stunden hat es allerdings nicht gereicht, was nach der durchzechten Nacht davor in Okayama eindeutig zu wenig war. Deswegen war mein Körper heute in Tokyo echt am Ende seiner Leistungsfähigkeit. Dazu durfte ich ja nun wieder rund 40 Kilo Gepäck mit mir herumschleppen und der Taifun in und um Tokyo hat die Sache nicht unbedingt angenehmer gemacht. Folglich hab ich den heutigen Tag eigentlich nur in einem dieser St.Marc Cafés verbracht, bis ich von Naoko abgeholt wurde.
Zur Zeit bin ich also in Saitama, wer allerdings auf die Karte guckt, wird merken, dass dies im Prinzip nur ein "Stadtteil" von Tokyo ist.
Morgen wird dann die lange Reise nach Sendai angetreten. Noch einmal werde ich mich für 7 Stunden durch die Züge der Japan Rail quälen. Dann hab ich erstma die Schnauze voll vom Herumreisen und werd es mir in Sendai gemütlich machen.
Bericht über die letzten Tage mit Bildern wird noch nachgereicht. Jetzt fall ich jedoch erstmal glücklich in's Bett.
Zur Zeit bin ich also in Saitama, wer allerdings auf die Karte guckt, wird merken, dass dies im Prinzip nur ein "Stadtteil" von Tokyo ist.
Morgen wird dann die lange Reise nach Sendai angetreten. Noch einmal werde ich mich für 7 Stunden durch die Züge der Japan Rail quälen. Dann hab ich erstma die Schnauze voll vom Herumreisen und werd es mir in Sendai gemütlich machen.
Bericht über die letzten Tage mit Bildern wird noch nachgereicht. Jetzt fall ich jedoch erstmal glücklich in's Bett.
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