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Dienstag, 21. Januar 2014

Der japanische Zeitgeist 2013 - Was hat Japan 2013 bewegt?

Da es von aussen fast unmöglich ist, wirklich zu erfassen, was in Japan vor sich geht, muss man eben auf Leute und Quellen zurückgreifen, die tatsächlich dort waren und alles mitbekommen haben.

So z.B. Michael Gakuran, der Besitzer der Seite Gakuranman, den ich bereits  in einem früheren Post wegen sehr schöner post-apokalyptischer Bilder erwähnt hatte.

Der hat in Zusammenarbeit mit Gaijinpot.com einen 45 minütigen Podcast zusammengestellt, in dem er die 10 wichtigsten Begriffe des letzten Jahres abarbeitet und kommentiert. Dies geschieht durchaus kurzweilig und mit einigen Hintergrundinfos.




Die Begriffe sind:
  • 弾丸登山 – bullet climb
  • バカッター – bakata
  • じぇじぇじぇ – jejeje
  • ブラック企業 – black corporation
  • 追い出し部屋 – purging room
  • ご当地キャラ – local characters
  • アベノミクス – Abenomics
  • ダイオウイカ – giant squid
  • おもてなし – omotenashi
  • ダークツーリズム – dark tourism
Link zu Gakuranman's Post: Link

Ehrlicherweise, außer Abenomics und dem Giant Squid sind alle anderen Begriffe an mir letztes Jahr vorbeigegangen.

Dienstag, 7. Januar 2014

Tadaima! - Bald zumindest :)

Tadaima! Was so viel heiß wie "Ich bin zurück!", meistens gerufen vom gestressten Salariman, irgendwann zwischen 22 und 1 Uhr Nachts, je nachdem ob der Pendelweg nur eine oder eben doch 3 Stunden dauert.

In meinem Fall heißt es eher, dass ich zu meinem Tagescounter wieder ein paar Tage hinzufügen kann. Diesmal jedoch ein paar mehr, als die läppische Woche beim letzten Mal.

Genauer gesagt so grob...SECHS MONATE.

Von April bis September befinde ich mich wieder im Großraum Tokyo und sammle neues Material für uuuunfassbar spannende Blogposts, waaaahnsinnige Geschichten und uuuuuunglaubliche Verrücktheiten des japanischen Alltags. Boah, wen es da noch auf dem Stuhl hält, der freut sich auch nicht auf die 3 neuen Star Wars Filme.

Anyway, Comeback wurde oft groß angekündigt und versprochen, jetzt steht es tatsächlich an. Es führt kein Weg drumherum. Ich werde da sein, ich werde unterwegs Internet haben und wahrscheinlich hinreichend Pendelzeit, die ich in vollen Zügen genießen werde. (wasn Wortspiel, boah)

Einsatzstandort steht fest, geht euch aber nix an :P
Irgendwo zwischen Yokohama und Tokyo, so viel sei verraten. Niederlassen werde ich mich jedoch wohl eher mitten im Leben, genaues steht jedoch noch nicht fest. Zur Debatte stehen eigentlich nur folgende Wards, in abflachender Geilheitsreihenfolge:
1. Minato
2. Shibuya
3. Meguro
4. Shinagawa
5. Chuo
6. Shinjuku

Zur Begründung:
In Minato ist das ganze Expat Leben und es ist "immer" was los, wenn auch nicht immer "high quality" und es kann schon manchmal sehr "gaijinlastig" sein. Es gibt ja viele, die beim Wort Roppongi sofort Ausschlag bekommen, weil es ihnen die Illusion zerstört, der einzige Gaijin im Meer von schlitzäugigen Schwarzköpfen zu sein. Auf der anderen Seite hat man dort (und in Minato generell) unfassbar viele Bars, Restaurants, Clubs und andere Dinge, die das Leben angenehm machen. Pendelzeit ist mit +-30 Minuten auch noch annehmbar.

Über Shibuya lässt sich fast das Gleiche sagen, auch wenn alles etwas jünger und peppiger daherkommt. Vielleicht schon etwas zu jung für mich, aber wenigstens ist alles weniger gaijinlastig. Zumindest so ein Kaffee alle paar Wochen im Starbucks vom Shibuya Scramble hat immer wieder was für sich. Man muss natürlich Glück haben einen Platz zu ergattern, aber das ist gar nicht so mega schwer. Ich hab nach maximal 10 Minuten warten immer einen Platz bekommen, oft sogar sofort.

Meguro und Shinagawa wären pendeltechnisch einfach gut und immer noch nicht weit ab vom Schuss. Knapp +-20 Minuten Pendelzeit sind schon verlockend. In Meguro kenne ich mich persönlich noch gut aus dank vorheriger Beschäftigung. Gruß geht dabei an den besten Shogayaki-Ojisan von ganz Tokyo. Ein Restaurant mit nur 2 Gerichten? Klar! Da weiß man wenigstens, dass er die beiden Sachen gut kann. (das andere war übrigens Dry-Curry. Unfassbar lecker.)
Beide Standorte sind natürlich keinesfalls am sprichwörtlichen Arsch der Welt. Dank Yamanote ja sowieso nicht. Aber die hilft zu vorgerückter Stunde, sobald keine Bahnen mehr fahren (sprich nach 0:30 oder so) auch nicht mehr. Also etwas ab vom Schuss, aber auf jeden Fall immer noch annehmbar.

Chuo und die ganze Gegend um den Tokyo-Bahnhof war noch nie wirklich meine Hood in vergangenen Tagen. Als armer Student und (zugegebenermaßen überbezahlter) Praktikant gibt's da auch nicht wirklich viel zu holen. Unter 100.000 Yen in der Tasche braucht man ja (gefühlt) keinen Fuß nach Ginza setzen. Den Tsukiji Fischmarkt vor der Tür zu haben, hätte natürlich seinen eigenen Charme, wobei ich die Möglichkeiten für ein Fischbrötchen am frühen Morgen nach einer langen Nacht für eher begrenzt halte. Sonst werde ich eh kaum früh genug dafür wach sein.
In Chuo ist man zwar immer noch mittendrin statt nur dabei und Akihabara ist um die Ecke, aber so richtig juckt mich die Gegend nicht. Vermutlich einfach auch aus Unkenntnis.

Last but not...well yeah...least: Shinjuku
Eigentlich hätte sich Shinjuku da oben bei Minato und Shibuya befinden müssen, wenn da nicht die lange Pendelzeit wäre. Ich bürde mir auf keinen Fall knapp 1 Stunde Pendelzeit auf. No sir. Also inklusive hin und zurück zu den Bahnhaltestellen. Zu Fuß. Über den Sommer. HMpfghgh! Was jetzt aber nichts mit Shinjuku zu tun hat. Der in meinen Augen belebteste Ward hat einfach alles was das Herz begehrt. Mit Kabukicho sogar das einzige, nennen wir es mal "Hellrotlichviertel". Inklusive nervigen Gaijinverlockern die mit flockigen Sprüchen wie "JU WANNA GO TIDDY-BAR??" versuchen den nächsten Kunden zu angeln. Die hat man aber auch in Roppongi. Für Interessierte sei noch die allseitsbekannte Schwulen- und Transsexuellen-Szene in Shinjuku erwähnt. Nicht gerade mein Bier, aber wer's mag, bitteschön.
Was bietet Shinjuku also? Im Prinzip alles und noch viel mehr. Aber die Pendelzeit killt den Standort wohl für mich. Schade.

Nach Yokohama selbst zieht es mich nicht unbedingt. Wenn ich in Tokyo leben kann, wieso sollte ich dann in die kleine Version nebenan ziehen? Allerhöchstens um den japanischen Sommer (HHNNNGGGHHH) durch die Nähe von Shonan bzw. Enoshima erträglich zu machen.
Die deutsche Schule dort juckt mich nicht, da Kinder nicht vorhanden.

Wer seinen Senf zu den Standorten abgeben will, kann das gerne in den Kommentaren tun. Ich höre mir jegliche Einwände und Vorschläge gerne an.

Zuletzt noch ein kleines Schmankerl, das fast zu erwarten war, nach ein paar Posts von mir. Und zwar ein Auszug aus den letzten Suchbegriffen für mein Blog. Herrlich. Ziel erreicht.


Ich küre mich hiermit zum ersten deutschsprachigen Japan-Rotlichtblog! Ehrlicherweise musste ich bei "fettig" jedoch am meisten lachen :D

Montag, 24. Juni 2013

Mein Fallout mit der japanischen Sprache und der Rebound

Wie unschwer erkennbar, hatte ich in den letzten +-6 Monaten eine "kleine" kreative Pause. Oder um es drastischer Auszudrücken: Ich hab mich nicht mal mehr getraut, den kleinen Favoriten-Button meines Blogs zu drücken, der knapp 5cm über dem eben hier geschriebenen Text vor sich hin schlummert. Dieser Button, der mich immer wieder an Japan und die japanische Sprache erinnert. Der mich daran erinnert, wie ich mich in den letzten 6 Monaten fast schon aktiv von dieser Sprache abgewandt habe.

Der geneigte und aufmerksame Leser mag gemerkt haben, dass vor meiner Inaktivität ein Aufenthalt in einem gewissen südamerikanischen Land lag. Und wie das Leben so spielt...fand ich auch dort einen Grund, mich etwas "intensiver" mit dem Land und den Leuten *hust* zu beschäftigen. Kurzum: Es folgte eine zweite Reise dorthin relativ bald nach der ersten und ziemlich intensiver Portugiesisch-Unterricht, mehr oder weniger learning-by-doing und mit Internet-Ressourcen.

Was mir dabei auffiel: Innerhalb von 3 Monaten konnte ich genau so gut Portugiesisch wie Japanisch nach 4+ Jahren reden.

Und was ist das?

FRUSTRIEREND!!!

Knapp ein halbes Jahr nach meinem ersten Aufenthalt in Brasilien kann ich normale Nachrichtenartikel halbwegs vernünftig auf Portugiesisch lesen oder zumindest verstehen, um was es sich im Kern dreht.

Japanische Artikel? Selbst zu meiner besten Zeit? LOL! Niemals.
Und jetzt? Jetzt kann ich nicht mal mehr Emails von mir SELBST lesen, die ich in den Jahren 2009/2010 in Japan von meinen Email-Konten verschickt hab (Gottseidank hebt mein Mail-Provider alles auf und löscht nicht einfach). Man vergisst diese Sprache sehr einfach wieder. Wobei sich das gesproche Wort sogar noch halbwegs hält, aber die verdammten Kanji...diese verdammten Kanji!!! Sie entfleuchen so einfach. So schnell.

Und dann steht man nach 2 Jahren da. Hat plötzlich seinen Master mit vernünftiger Note in der Tasche und 2 Jahre Arbeitserfahrung bei einem renommierten deutschen Unternehmen. Ich hoffte damit meinem Traum, wieder nach Japan zurückzukehren und fest dort Fuß zu fassen, einen Schritt näher zu kommen. Master und Berufserfahrung! Das ist doch schließlich was zählt!

Falsch. Was zählt ist Japanisch auf Business-Niveau. Mindestens JLPT 2. Davon bin ich derzeit weiter entfernt als äähhh die beiden Augen der Catterfeldt  (gibt es die noch?) oder der durchschnittliche Amerikaner von Mangelernährung. Oder mein Kontostand von einer Millionen Euro.
Die Frage ist für mich, ob ich in den letzten 2 Jahren etwas dagegen hätte tun können. Die Antwort lautet: Ja freilich.
Ausreden hab ich nun aber auch hinreichend zur Hand. Am aktuellen Stand ändert das aber nichts.

Also was tun?

Ein erster Schritt ist: Ich brauche dieses Blog wieder. Ich brauche es als Motivator. Als Antriebsfeder. Als Mahnmal.

Ich konnte es. Ich kann es wieder. Und darüber hinaus. In ferne Galaxien, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen...halt Moment, das war Star Trek. Also wohl eher: アン!アン!アン!とても大好き…どーらーえーもーん…

Oder um es mit anderen Worten zu sagen: Kleine Brötchen bäckt der Fischer!
Is ja schließlich auch kein Bäcker, sondern ein Fischer. Der hat natürlich keine Ahnung von Backen. Höchstens rudimentär. Fisch muss man ja schließlich vor dem Verzehr auch erhitzen (JAJA außer in Japan!).

Und da schließt sich der Kreis. Ich fang wieder RICHTIG an mit Japanisch lernen und diesmal gibt es keine Ausreden. Ziel ist JLPT2 - BASTA!

Im gleichen Zug versuche ich den Zug in Richtung Japan wieder zum Fahren zu bringen. Wozu hab ich mir den ganzen Driss denn bisher sonst angetan?

Stay tuned.

Eure Sushikartoffel

Donnerstag, 9. August 2012

Kleines(?) Redesign

Alles neu macht der Mai, heißt es im Volksmund. Bei mir tut sich nun eben was im August.
Das alte Design hat mir nie wirklich gefallen und ich hab auch nie wirklich viel Arbeit reingesteckt. Ist auch jetzt nicht anders, außer, dass es mir halbwegs gefällt.

Mit der Kyokujitsuki werde ich mir sicher unter Südkoreanern, Chinesen und anderen Asiaten kaum Freunde machen, aber mir gefällt das Design sehr und zudem ist die Flagge schließlich heute noch (wieder) im Gebrauch bei der japanischen Marine. Und was die japanische Marine darf, das darf ich schon lange!
Damit sind aber keine politischen Statements verbunden. Rest-Asiaten dieser Welt, ich hab euch trotzdem lieb!

Seiten für Japanophile Part 6 - The Japan Blog Directory

Dass ich diese Seite jetzt erst vorstelle, ist eigentlich eine Schande.
Eine Schande für mich, dass ich sie vorstelle, denn mit dem dortigen Inhalt hätte ich locker noch +100 Teile von Seiten für Japanophile füllen können.

Es handelt sich um The Japan Blog Directory

Eine wirklich essentielle Seite beim Zusammenstellen einer vernünftigen Blogroll. Klar, die Mehrheit der Blogs dort sind auf Englisch, aber es gibt sogar einen Bereich für Japanblogs auf anderen Sprachen, unter anderem Deutsch! Hab dort ein paar bekannte gefunden, aber unser geliebtes Kartoffelsushi fehlt noch! ;_;
Werde versuchen diesen Umstand zu ändern und mich auch dort eintragen zu lassen.

Die Fülle an Blogs, über wirklich JEDES japanrelevante Thema, lässt sich eigentlich kaum beschreiben, deswegen würde ich empfehlen: Werft selbst einen Blick darauf und seid erstaunt, wieviele Japanblogs es wirklich gibt.

Dienstag, 31. Juli 2012

Plötzliche Leere...

Nicht nur in mir, nach der Rückkehr aus Japan, sondern auch in meinem Blog herrschte in letzter Zeit eine ungewöhnliche Leere.
"Sommerloch!" mag der ein oder andere schreien, aber das ist nur die halbe Wahrheit. Ich bin ja nicht mal in Japan dazu gekommen zu bloggen.
Was Japan angeht, war ich einfach viel zu busy um mich mal ein paar Stunden hinzusetzen und etwas niederzuschreiben und Bilder hochzuladen.
Nach der Rückkehr war mir erstmal nicht wirklich danach, mich daran zu erinnern, dass ich gerade aus Japan komme und wieder zurück in mein normales Leben geworfen wurde.
Dann kam dazu, dass ich fast schon wie ein Japaner arbeiten durfte nach meiner Rückkehr, da sich die Arbeit nicht unbedingt verringert hat, während ich weg war.
...und dann bin ich auch noch krank geworden (hier wäre ein mitleidvolles "OOOOoooohhh!" angebracht!).

Also wirklich viele Gründe, aber natürlich keine Entschuldigungen. Deswegen soll es ab jetzt auch wieder bergauf gehen. Ich hab viele Bilder mitgebracht (nein, kein Essen aus Korea mehr!) und ein paar Sachen, über die ich bloggen möchte.
Auch auf Facebook will ich wieder mehr posten, also Augen auf und liiiiiken! :)

Freitag, 23. Dezember 2011

Weihnachtszeit, besinnliche Zeit

Nachdem der November bloggingtechnisch einer meiner Höchsleistungsmonate war, ist die Zeit, die ich für mein Blog aufwenden kann, im Dezember drastisch gesunken. Das liegt an einigen Pflichten und Aufgaben, die mein derzeitiges Leben so mit sich bringt. Hausarbeiten müssen geschrieben werden, auf Klausuren gelernt und dann darf ich auch noch 8 bis x Stunden pro Tag arbeiten. Eventuell erläutere ich demnächst mal näher, was ich gerade mache und warum ich glaube, damit Japan wieder näher zu kommen.
Morgen ist Weihnachten und dann folgt auch schon Silvester, eine Zeit in der ich mir zwar Urlaub genommen habe, aber deswegen mitnichten wirlich viel Freizeit habe. Erst ab Februar sieht es dann wieder wirklich besser aus, ich hoffe aber dennoch zwischendurch Zeit zum Posten zu finden, nur eben nicht so viel wie im November ;)
Ist doch aber auch mal nicht schlecht, sich ein wenig zu besinnen, über das letzte Jahr nachzudenken und sich auf das nächste zu Freuen, in dem es mal wieder nach Japan geht (im Idealfall).

In diesem Sinne wünsche ich allen meinen treuen, sporadischen und einmaligen Lesern frohe Weihnachten, Merry Christmas und
メーリクリスマス!

Dienstag, 8. November 2011

Seiten für Japanophile Part 2 - Danny Choo

Kommen wir zu einem weiteren Blogger, der doch weit mehr als nur ein Blogger ist und dessen Seite man als japanophiler Mensch unbedingt kennen sollte.

Danny Choo's "Culture Japan"

Danny Choo ist auch bekannt als der "Tokyo Dance Trooper":



Den Anzug hat er übrigens komplett selbst gemacht.

Danny Choo hat einen beeindruckenden Weg hinter sich. Vom Sohn malaysischer Chinesen, aufgewachsen in Großbritannien, hat er sich autodidaktisch Japanisch beigebracht und stetig sein Ziel verfolgt, irgendwann in Japan zu leben und zu arbeiten. Über Amazon und Microsoft und ein paar andere Stationen hat das dann auch geklappt und nun ist er sogar sein eigener Chef plus eigene Firma.
Seinen Werdegang kann man hier nachlesen. Sehr inspirierend und wundervoll geschrieben und bebildert.
Das Besondere ist, dass Danny Choo sehr offen mit seinem Geek/Nerd/Otaku-Dasein umgeht, was man natürlich auch im Blog sieht.

Designtechnisch ist das Blog über alles erhaben, was ich sonst so in der japanischen Szene kenne.
Die Qualität der Posts ist meist ausgezeichnet und die massigen Bilder tun ihr übriges.
Herausragende Posts sind immer wieder seine "A Week in Tokyo" Posts, die alle paar Wochen kommen und  seine Milliarden an Posts über Manga, Anime und anderes Otaku-tum.

Problem ist nur...wenn ich zuviel auf seinem Blog herumschaue, überkommt mich dieses Fernweh in der Magengrube :/

Das Blog ist ein absolutes Must-See, allerdings sollte man schon Englisch beherrschen :)

Mittwoch, 2. November 2011

Seiten für Japanophile Part 1 - Tabibito's Japan Almanach

Ich hab mich entschlossen, meine Favoritenliste und Linksammlung nach den Perlen der Sites mit Japanbezug zu durchforsten und hier zu präsentieren.
Sites die jeder, der sich etwas für Japan interessiert, kennen sollte und die schier unerschöpfliche Mengen an Informationen beinhalten.

Anfangen möchte ich mit der sicherlich bekanntesten und auch wichtigsten Site, die ich persönlich tatsächlich komplett verschlungen habe:

Tabibito's Japan Almanach

Das (der?) Blog ist das Herzstück der Seite und bietet mit relativ regelmäßiger Frequenz Infos zu aktuellsten Ereignissen in Japan und aus dem Leben des Herrn Tabibito, der in Japan arbeitet, mit einer Japanerin verheiratet ist und inzwischen sogar eine Tochter und seit diesem Jahr auch noch einen Sohn sein eigen nennt.
Es gibt kaum ein Thema bezüglich Japan, das nicht schon von Tabibito beleuchtet wurde und zu dem man keinen Blog-Post von ihm findet. Eine wahre Schatzgrube!

Der Clou an der Seite wird aber erst ersichtlich, wenn man oben auf "Mehr Japan" klickt.
Das frühere Herzstück, das inzwischen etwas in den Hintergrund gerückt zu sein scheint, ist ein reicher Informationsfundus zu Japan und seinen Regionen, zum Essen, zur Sprache, zum Auswandern, zu denen sich häufig noch Reiseberichte in verschiedene Regionen gesellen.

Alles in allem, ein MUST KNOW!
Dass die Seite auch die Meisten schon kennen, die mit Japan zu tun haben (wollen), erschließt sich mir unter anderem daraus, dass ich die Meisten meiner Besucher über Tabibito's Feed-Radar erhalte. Ein Dankeschön und eine Verbeugung hierfür in Tabibito's Richtung!
Und obwohl schon ewig rechts in meiner Blog-Liste, muss die Seite hier einfach mal extra erwähnt werden. Sie hat es verdient :)

Montag, 25. Januar 2010

Bloggerism

Ich hab ja grundsätzlich eher keine Ahnung von diesem Blogkram. Ich bin ganz zufrieden damit, dass ich hier bei Blogger einen wirklich einfachen Blog-Service gefunden hab, der viele Möglichkeiten bietet, ohne einen mit unnötigen Features und so nem Kram erschlägt.

Da ich nun auch wieder etwas öfter bloggen möchte, hab ich mal etwas rumgestöbert und nach Möglichkeiten gesucht, wie ich mein Blog etwas "bekannter" machen kann.
Erster Schritt ist mal, dass ich mich bei Blogoscoop angemeldet habe. Ob das wirklich was bringt, wird man noch sehen, aber immerhin hab ich jetzt nen hübschen Besuchercounter auf der rechten Seite ganz unten. Der zählt natürlich erst seit gestern, dementsprechend sieht der noch etwas unbeeindruckend aus. Wird schon noch...

Wer noch mehr solcher Blog-Indexierungsdienste kennt, die was taugen, immer her damit. Dann trag ich mich dort auch noch ein.

Nun wollte ich auch gern in Suchmaschinen etwas öfter auftauchen, z.b. wenn man nach Sendai und Blog googelt. Da muss ich mich irgendwie indexieren...wie das geht, muss noch rausgefunden werden. Aber wird schon. Zumindest wenn man nach Kartoffelsushi googelt, bin ich der erste Hit! SUCCESS!

Abseits davon, hab ich ein Angebot für meine Wohnung bekommen. Die erst verlockend klingenden 86.000 Yen Monatsmiete für ein 20m² apartment in Tsunashima, haben sich mit Nebenkosten, Kaution (die man natürlich nicht zurückbekommt), usw. auf leckere 130.000 Yen hochgeschraubt, also mal locker 1000 Euro im Monat!
Da kratz ich mir doch auch etwas am Kopf, denn soviel wollt ich dann doch nicht ausgeben, weswegen ich mir nun mal die Sakura Houses anschaue, wobei ich da nicht soviel Gutes darüber gehört habe.
Man wird sehen...