Dienstag, 20. September 2011

Yet another JLPT database

Nach dem positiven Feedback auf den letzten JLPT-Database Post, möchte ich euch diese Seite nicht vorenthalten:

http://www.jlptstudy.net/

Vor allem für die Level N4 und N5 gibt es reichlich Material, auch aus älteren Jahren. Dazu einige Übungs-Quizze (was ist bitte der Plural von Quiz? o.O), damit der Stoff nicht ganz ungeschmiert trocken daherkommt.
Auf jeden Fall eine gute Seite, um sich einen Überblick darüber zu verschaffen, was verlangt wird.
Leider ist die N3 Sektion noch etwas dünn, was aber daran liegt, dass es den N3 noch nicht allzu oft gab und eine N1 Sektion gibt es überhaupt nicht. Aber die Frage, was man für den N1 können sollte, ist mit "Alles" durchaus gut beschrieben ^^

Bei weiteren Fragen zum JLPT lohnt auch ein Blick in das zugehörige Forum der Seite:
http://www.jlptstudy.net/forum/

Einziger Haken der ganzen Geschichte:
Alles auf Englisch.

Aber für wen das kein Problem ist: Frohes lesen und lernen! :)

PS:
Wer zu faul ist, die andere JLPT-Database zu suchen:
http://www.tanos.co.uk/jlpt/
Gefällt mir persönlich immernoch am Besten.

Schwerer Taifun hält auf Nagoya & Tokyo zu

Weil Japan es ja so leicht hatte in letzter Zeit, kommt zur Abwechslung mal wieder ein massiver Taifun auf Japan zu. Nachdem der Taifun "Talas" letztens schon über 100 Todesopfer forderte, könnte der neue Taifun namens "Roke" diesmal noch mehr Opfer fordern.



Um das zu verhindern, wurden Massen-Evakuierungen angeordnet, vor allem um Nagoya und die Präfektur Aichi herum. Insgesamt sollen 1,32 Millionen Menschen evakuiert werden, aber wohin man so viele Menschen mal eben stopfen soll, ist mir nicht ganz klar.

Links zu Nachrichtenmeldungen dazu:
Spiegel.de
Welt.de


Die Bilder der schon jetzt eingetretenen Überschwemmungen in manchen Gebieten sind schon echt heftig. Wenn man sich überlegt, wie viel Wasser da noch dazu kommt....oh je...
Einen Taifun in der Größenordnung habe ich selbst nicht miterlebt, aber selbst das was ich erlebt habe, war schon mehr an Wind und Regen, als ich in meinen +20 Jahren in Deutschland je erlebte.
Hoffen wir mal, dass die Evakuierungen helfen und die ganze Sache besser ausgeht, als zur Zeit befürchtet.

Sonntag, 18. September 2011

Deutsche Doku über den Tsunami

Anbei noch eine weitere Doku mit grausamen Bildern von dem Tsunami und dem Erdbeben, diesmal Deutsch vertont und das Gesagte der Japaner in den Aufnahmen wurde übersetzt.
Teils kennt man die Bilder schon aus dem deutschen Fernsehen.

Die 45-minütige Doku ist aufgeteilt in 3 Videos auf Youtube:








Einfach schreckliche Bilder =(

Mittwoch, 14. September 2011

Doku über Tsunami in Japan

Nach (mal wieder) längerer Pause, nehme ich mir mal wieder (zum x-ten Mal) vor, mehr in mein Blog zu hacken, unter anderem weil ich mich ab demnächst wieder mehr mit Japan beschäftigen werde. Aber dazu in einem anderen Post mal mehr. Brauch ja auch etwas Material...

Zuerst möchte ich aber erstmal auf ein "must see" aufmerksam machen. Ich selbst bin durch Tabibito's Blog darauf gestoßen. Es ist eine ~90 minütige Dokumentation über die Geschehnisse während der Erdbeben/Tsunami/Reaktorschmelze Katastrophe und dem Wiederaufbau.
Sie hat mich unfassbar gerührt und die Bilder sind sehr aufwühlend.

Selbst für Leute, die kein Japanisch verstehen, ist die Doku auf jeden Fall sehenswert.




Hier noch der Link zum Original-Post von Tabibito, mit weiteren Infos zur Doku:
Tabibito-Blog

Mittwoch, 22. Juni 2011

Hooters in Japan! Endlich auch auf Odaiba!

Wer dachte sich nicht schon desöfteren auf Odaiba: "Jetzt noch ein Hooters hier und Odaiba wäre perfekt!"

Wohl nicht viele, denn selbst dann, wäre und ist Odaiba weit von perfekt, wobei es natürlich nichtsdestotrotz ein schöner Platz ist, um einen Abend ausklingen zu lassen. Wohlgemerkt: Nicht die Nacht zum Tag zu machen, denn Nachts ist auf Odaiba ausser illegalen Straßenrennen nicht viel los.

Nun, immerhin hat Odaiba nun vom 20.Juni bis 31.August eine Attraktion mehr zu bieten: Einen japanischen Hooters!
Scheinbar gibt es schon einen festen, der das ganze Jahr geöffnet hat, in Akasaka, aber so eine Sommerattraktion kann natürlich nicht schaden.

Was man nun davon hält, ist Geschmacksache. Ich find es...naja eher unpassend.
Japanerinnen in Hooters-Kostümen sind wie Kaukasierinnen in Kimonos oder deutsche Animefreaks in Ninja/Samurai/Cosplay-Kostümen. Gehört einfach nicht zusammen.

Sollte man dem geneigten Kartoffelsushileser natürlich trotzdem nicht vorenthalten.

Donnerstag, 16. Juni 2011

Die japanischen Kampfkünste von Aikido bis Sumo

Über kurz oder lang, wird jeder, der sich ein wenig mit Japan beschäftigt, auch mal auf die japanische Kampfkünste stoßen.
Der eine begeistert sich mehr dafür, der andere weniger.
Interessant sind sie aber für jeden, der sich mit der japanischen Geschichte und Kultur etwas tiefer befasst, denn oft vereinen sie sehr viele traditionelle und kulturelle Elemente des japanischen Lebens in sich.

Nun gibt es eine Möglichkeit, sich etwas mehr damit zu beschäftigen, als nur etwas auf Wikipedia und den üblichen verdächtigen J-Pages im Internet darüber nachzulesen.
NHK World hat eine Dokumentation über die Wichtigsten japanischen Kampfsportarten gedreht, jede Folge davon geht knapp 50 Minuten und jede davon ist absolut sehenswert!

Ich hab die Links mal für euch zusammengesammelt:
Aikido
Iaido
Judo
Kendo
Kobudo
Kyudo
Sumo

Da ich selbst nicht der größte Kampfsport-Fanatiker bin, belasse ich es auch bei diesem Post darüber und lasse die Dokus für sich selbst sprechen :)
Übrigends, die Aikido Doku hat mich am Meisten beeindruckt.

Montag, 23. Mai 2011

Tokio Dining in Stuttgart

Vor knapp einem 3/4 Jahr hat in Stuttgart das Restaurant "Tokio Dining" aufgemacht und ich möchte mal einen kleinen Bericht darüber abgeben.
Anlass ist, dass ich in den nächsten Tagen dort wohl öfter verkehren werde, was an einer ordentlichen Rabattaktion liegt, die mir voll auf die Geschmacksnerven trifft.
Zur Zeit gibt es Miso-Ramen 50% reduziert und alle Sushi-Sachen 20% reduziert, wobei das Sushi Angebot nur bis Ende Mai und das Ramen Angebot bis Ende Juni gilt.

Angebot Angebot! Billig billig!

Das normale Speisenangebot reicht von Ramen, über Udon, Soba, verschiedene Don und die unvermeidlichen Sushi-Variationen. Sushi kann man ja inzwischen "überall" bekommen, zu welcher Qualität sei mal dahingestellt. Aber gerade die anderen Sachen auf der Speisekarte von Tokio Dining sind es, die mich immer wieder dorthin treiben und auch in Zukunft treiben werden. Ich kenne nämlich sonst kein Restaurant, in dem ich eine richtig gute Miso-Ramen bekomme, oder noch besser Chashuu-men. Und wenn es dann auch noch schmeckt wie in Japan, dann bin ich vollauf zufrieden und glücklicherweise tut es das dort!

Das einzige Problem, sind die etwas gesalzenen Preise, was man verzeihen kann, wenn man überlegt, dass es KEIN Restaurant in der Umgebung gibt, das etwas Ähnliches anbietet und vor allem in dieser geschmacklichen Qualität.
Von daher werde ich bis Ende Juni noch reichlich davon gebrauch machen, mir Miso-Ramen für 6,99€ reinzuschaufeln und vielleicht nebenher noch ein paar Gyoza zu verputzen.

Ansonsten ist Tokio Dining vielleicht nicht etwas für jeden Tag bei den Preisen, aber auf jeden Fall die beste Lösung, wenn einen mal wieder das kulinarische Fernweh nach Japan überkommt.

Hier noch die normale Homepage vom Restaurant:
www.tokiodining.de

Donnerstag, 19. Mai 2011

Der Kampf gegen das Vergessen

Irren ist menschlich. Vergessen leider auch. So kommt es, dass ich von meinem für mich zufriedenstellenden Japanischniveau langsam aber stetig wieder absinke auf ein pre-Tokyo Niveau.
Wobei es viel frustrierender ist, wenn man gewisse Wörter und Wendungen mal gewusst hat und auch die Konversation in Skype auf Japanisch schonmal flüssiger lief.

Am deutlichsten wird es mir aber bei den Kanjis. Lesen ist noch kein wirkliches Problem, aber das selber Schreiben ist mir komplett abhanden gekommen. Das ist mir deutlich geworden, als ich mir ein paar Kanjilern-Apps für mein neues HTC Desire Z geholt hatte und selbst mit JLPT 4 Kanjis schon große Mühen hatte. Man merkt sich die Kanjis für das Schreiben und für das Lesen eben doch ganz anders. Zum Lesen merkt man sich das Kanji eher als Ganzes, wobei beim Schreiben jedes Dnatetail zählt.

Aber was kann man tun gegen den natürlichen Vorgang des Vergessens?

Die offensichtlichste Antwort ist Lernen. Aber wer setzt sich nach 8-9 Stunden Arbeit plus Pendelzeit, noch stundenlang hin und lernt? Die Wenigsten.
Die natürlichste Art wäre es, weiterhin Kontakt zu allen Japanern zu halten und regelmäßig zu skypen und viele Mails zu schreiben. Da aber inzwischen die meisten meiner Freunde in Japan auch angefangen haben zu arbeiten, ist es praktisch unmöglich unter der Woche zu skypen, dank Zeitunterschied.

Was bleibt also?
Man kann seine Freizeit auch so mit japanischer Sprache füllen, z.B. mit japanischen Animes und Filmen. Japanisches Fernsehen kann ich persönlich nicht empfehlen, da es wirklich (bis auf ganz wenige Ausnahmen) noch schlechter als das Deutsche Nachmittagsfernsehen ist.

Wenn man mal nur ein paar Minuten hat, kann man sich auch mit den oben genannten Apps beschäftigen, wobei ich selbst noch am evaluieren bin, wie sinnvoll das ist und was man damit lernen kann. Evtl. stell ich auch mal Apps vor, wenn ich sie etwas mehr getestet habe.

Ohne größeren Aufwand kann man auch nebenher japanische Musik hören, um wenigstens die Japanische Sprache etwas um sich herum zu haben. Zum Glück gibt es jede Musikrichtung reichlich auf japanisch, da die Musikszene in Japan doch wesentlich nationaler ausgerichtet ist. Das echte Problem ist dabei die Beschaffung der Musik und das Wissen über Künstler, die einem potentiell gefallen könnten. Aber im Internetzeitalter findet man auch dafür Mittel und Wege...

Mehr fällt mir im Moment nicht ein. Vielleicht hat einer der geneigten Lesern ja noch andere Ideen und hinterlässt sie in den Kommentaren.

Sonntag, 15. Mai 2011

Interview mit der Hochschule RheinMain zur Spendenaktion

Hallo ihr Lieben,

um die Spendenaktion der Hochschule RheinMain, an der ich bis Januar noch studiert habe und der ich auch meine Zeit in Japan zu verdanken habe, wieder etwas anzukurbeln, habe ich ein Interview zur Katastrophe in Japan gegeben. Einige Infos überschneiden sich mit meinem vorigen Post, aber auch ein paar andere Sachen wurden gefragt.

Dass etwas reisserisch meine Spende so hervorgehoben wird, hatte ich eigentlich nicht gewollt. So kommt es etwas zu arg als "Eigenlob" rüber, was ich eigentlich nicht im Sinn hatte. Aber wenn es auch nur eine Person mehr zum Spenden animiert, dann naja, meinetwegen...

Hier der Link: Interview zur Katastrophe in Japan & Sendai

Zudem wird in der nächsten Unicum (Studentenzeitschrift) ein Interview mit einem Freund von mir, Kensei, erscheinen, der auch an der Tohoku Gakuin University studiert und einen kleinen Einblick in den Alltag nach der großen Katastrophe gibt.

Montag, 9. Mai 2011

Gegen den Ernst des Lebens - Nyan-cat!

Also ab und zu muss auch mal so ein Post sein.

Ob man etwas Aufmunterung braucht, sich alleine fühlt, oder irgendwas anderes passiert ist:
Nyan-cat ist immer für einen da!

Bin inzwischen bei 800 Sekunden...oh mein Gehirn...

/edit
1000 Sekunden. Bitte nicht nachmachen.