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Donnerstag, 25. Juli 2013

Baskin Robbins 3 Kugeln zum Preis von 2 Promo

Auf Facebook widme ich mich ja schon desöfteren den Dingen, die uns Japan voraus hat. Eine der vielen Sachen ist Baskin Robbins, eine der wenigen guten Sachen, die unsere amerikanischen Freunde über die Welt gebracht haben. Also fast überall hin, außer nach Deutschland. Na gut, es gibt ein paar in Militärbasen, aber die zählen nicht.

Aber in Japan gibt es dafür umso mehr von diesen Filialen und die machen, meiner Meinung nach, das beste Eis in Japan, wenn einem nicht gerade der Sinn nach Eis mit Matcha oder Azuki Geschmack steht.
Für den August hat sich das Baskin Robbins Marketing dann auch was für alle hitzegestressten Japaner einfallen lassen:

3 Kugeln zum Preis von 2!

Und das den ganzen August lang! Werft die Arme in die Lüfte und preiset den Herrn der Eiscreme.

Welche Mischung darf's denn sein?


Quelle: Baskin Robbins Pressemitteilung / Tokyo Bargain Mania

Mittwoch, 5. September 2012

Burger King in Japan erfüllt "Träume" - have it your way!

Man ist ja mit der Zeit daran gewöhnt, absurde Dinge aus Japan zu sehen. Irgendwann meint man sogar alles gesehen zu haben.
Ich glaube mich zu erinnern, darüber berichtet zu haben, wie ich einen Burger bei Lotteria mit 10 Stück Fleisch und 10 Stück Käse verdrückt zu haben. Kostete nur 1000 Yen und ich hab nix bezahlen müssen, weil ein Kumpel meinte, er zahlt ihn mir, wenn ich ihn komplett in mich reinstopfe. Er glaubte wohl nicht, dass ein normaler Mensch dazu in der Lage ist. Womit er wohl Recht hatte, aber wer würde mich schon als normal bezeichnen :)

Auf jeden Fall prahlt Burger King ja mit seinem Motto "Have it your way" und der Weg mancher Leute verläuft eben etwas quer zur Realität. Anders ist das hier nicht zu erklären. Wenigstens kann man nicht behaupten, Burger King würde mit seinem Slogan lügen...






Da könnte man fast zum Vegetarier werden beim Zuschauen. Schlecht wird einem aber auf jeden Fall, zumindest bei dem Käse Ding. DAMN THAT'S A LOT OF CHEESE!

Aber der Typ scheint allgemein nen sehr ausgefallenen Geschmack zu haben. Wie wär's zum Beispiel mit Gyudon mit 10 statt nur einem Ei?



Om nom nom (>_<")

Currysoßenzuschlag umsonst bei CoCo Ichibanya!

Derzeit bin ich sehr eingespannt mit Arbeit & Studium, weswegen die Anzahl meiner Posts hier etwas leidet. Auf Facebook werdet ihr aber weiter mit fleissig Posts und Nachrichten beglückt, geht auch etwas schneller, als hier einen (qualitativ extrem hochwertigen!) Post abzusetzen.

Aber das hier kann ich einfach nicht für mich behalten, als großer Fan des japanischen Curry und von der Kette CoCo Ichibanya.
Erstmal zu CoCo Ichibanya. Auch bekannt als Curry House CoCo Ichibanya ist dies das größte Curry Rice Franchise in Japan mit einigen dutzend Filialen in Übersee. In den Filialen gibt es im Prinzip nur ein Gericht: Curry Rice. Das dann aber dafür mit verschiedenen Toppings und Schärfegraden, von lasch bis WIESOTUICHMIRDASAN-höllescharf.

Typische Speisekarte bei Coco Ichibanya (Quelle: Openrice.com)
Das multilinguale Menü-Buch findet ihr hier (Vorsicht, 25MB großes PDF o_o ), dort dürftet ihr so ziemlich alles finden, was bei Coco so serviert wird.

Jetzt kommen wir abere zum interessanten Teil. Wer schonmal Curry Rice essen war, kennt das Phänomen. Man freut sich auf seinen Curry Rice, schaufelt sich ohne auf Schärfe und Temperatur zu achten, mit großen Löffeln die leckere Soße mit kleinen Häppchen Reis rein...und hat am Ende nur noch einen kleinen Klecks Soße übrig, aber noch einen Haufen Reis. Diesen versucht man dann verzweifelt mit dem letzten bischen Soße zu benetzen, ohne wirklichen Erfolg, denn man hat sich einfach in der Euphorie verkalkuliert und "aus Versehen" die Soße schneller weggemampft als den Reis. Also schiebt man sich den trockenen Reis mit Alibi-Soßenbräune rein, die am Geschmack nicht wirklich was ändert, aber gezahlt ist gezahlt und weil wir alle brave Gaijin sind, wollen wir nicht unhöflicherweise Reis auf dem Teller hinterlassen.

Jetzt kommt der Trick! Was keiner weiss: Coco Ichibanya Mitarbeiter sind dazu angehalten, Curry-Soße kostenlos nachzuschenken, wenn der Kunde darum bittet!
Also dem lieben "Freeta" hinter der Theke ein "Chotto dake ruu wo tashite kudasai" - "ちょっとだけルウを足してください。" zuwerfen und sich über extra Soße freuen.
ルウ stammt übrigens vom Englischen "roux" und bezeichnet eine Soße, die mit Mehlschwitze hergestellt wird (bzw. eigentlich ist Roux die Mehlschwitze selbst). In dem Zusammenhang wird auch die Curry Soße selbst als Roux bezeichnet.
Also, nie wieder trockener Reis, weil man sich die Currysoße zu gierig reingeschoben hat. Currysoße für alle & umme!

So und jetzt mach ich euch noch etwas Hunger auf Curry, damit ihr diesen Tipp auch umgehend anwendet:




Guten Apetitt! :)

Sonntag, 18. Dezember 2011

Japanische Restaurants in Deutschland

Nachdem mich der Mabodofu im Chinesen in Mannheim in den kulinarischen 7 Himmel katapultiert hatte, bin ich im Überschwang mal wieder in ein "japanisches" Restaurant gegangen, nur um wieder auf dem Boden der Tatsachen zu landen. Allgemein lässt sich die Leistung von japanischen Restaurants in Deutschland recht treffend mit der Phrase aus Arbeitszeugnissen darstellen:
"Sie waren stets bemüht ein an japanisches Essen erinnerndes Ergebnis zu liefern."
Es sieht zwar oft wirklich aus, als würde man grad in in Japan in einem Sushi-ya sitzen und auch das Essen sieht ansprechend aus, aber da hören die Gemeinsamkeiten halt leider auch meistens auf.
Besitzer sind im seltensten Fall auch wirklich Japaner, sondern meistens Chinesen, Thais, Vietnamesen oder Inder, was natürlich nicht gleich heißen muss, dass das Essen schlecht schmeckt. Aber eine gewissen Zusammenhang gibt es schon, denn wenn ein Restaurant wirklich von Japanern geführt wird, wird wohl nicht nur auf ähnliches Aussehen des Essens, sondern auch auf treffenden Geschmack geachtet.

Anders lässt es sich mir nicht erklären, was ich gestern erlebt habe.
Ich war im "Okinii" in Wiesbaden, einer Kette von japanischen Restaurants, die wohl ihren Ursprung in Düsseldorf hat und inzwischen schon 3 Restaurants umfasst. Die Besonderheit ist, dass man dort per iPad bestellt und für 2,5 Stunden All-you-can-eat machen kann. Die Karte ist auf den ersten Blick auch sehr reichhaltig und lässt kaum Wünsche offen. Von den Sushi-Standardsachen, über Gyoza, Takoyaki, Hotategai, Kimchi, Miso-Suppe, etc. ist alles auf der All-you-can-eat Karte enthalten.
Die Ernüchterung folgt jedoch relativ schnell:
- Das Kimchi ist zwar selbstgemacht, aber maximal ein paar Tage alt, konnte noch garnich reifen.
- Dem Thuna-Mayo fehlt es eindeutig an Mayo...
- Dem Takoyaki fehlt es an Tako innen...bzw. die Tintenfischstückchen waren kleiner als mein Fingernagel vom kleinen Finger. Und der Kardinalsfehler: ES WAR TERIYAKI SOSSE DRAUF!!
Im allgemeinen, war scheinbar auf fast jedem Gericht mit dunkler Soße simplerweise Teriyaki Soße. Wenn man die Gerichte auf Bildern anschaut, könnte man das ja auch meinen, nur passt das geschmacklich überhaupt nicht zu dem, wie es sein sollte.


Genau wie man meinen sollte, dass auf dem Bild alles stimmt. Aber die Edamame waren nicht vernünftig zubereitet, die Tsukemono-Gurken durften sich auch nur über ein paar Stunden/Tage Einlegezeit freuen und dem Fischsalat hinten, hab ich die ungenügende Fischqualität fast schon angesehen.

Vielleicht wird man etwas kratzig, vor allem aber nervig für die Tischnachbarn, wenn man dauernd wiederholt "Mmhh...das schmeckt jetzt aber nicht so, wie es sein sollte...". Aber man weiß es leider besser und kann die Sachen selbst dann nicht genießen, wenn sie zwar trotzdem gut schmecken, aber eben nicht so, wie sie sollen.
Eventuell ist das Okinii in Düsseldorf ja von Japanern geleitet und kann daher mit besserer Qualität aufwarten, keine Ahnung. Aber ich wurde für 26 Euro doch etwas enttäuscht.

Mir bleibt also weiterhin nur mein Tokyo Dining in Stuttgart und eben das kürzlich entdeckte Asia Food Ichi in Mannheim und die Bestätigung, dass ich mich von japanischen Restaurants, die nicht von Japanern geleitet/bekocht werden, in Zukunft wieder fernhalten werde.

Mittwoch, 22. Juni 2011

Hooters in Japan! Endlich auch auf Odaiba!

Wer dachte sich nicht schon desöfteren auf Odaiba: "Jetzt noch ein Hooters hier und Odaiba wäre perfekt!"

Wohl nicht viele, denn selbst dann, wäre und ist Odaiba weit von perfekt, wobei es natürlich nichtsdestotrotz ein schöner Platz ist, um einen Abend ausklingen zu lassen. Wohlgemerkt: Nicht die Nacht zum Tag zu machen, denn Nachts ist auf Odaiba ausser illegalen Straßenrennen nicht viel los.

Nun, immerhin hat Odaiba nun vom 20.Juni bis 31.August eine Attraktion mehr zu bieten: Einen japanischen Hooters!
Scheinbar gibt es schon einen festen, der das ganze Jahr geöffnet hat, in Akasaka, aber so eine Sommerattraktion kann natürlich nicht schaden.

Was man nun davon hält, ist Geschmacksache. Ich find es...naja eher unpassend.
Japanerinnen in Hooters-Kostümen sind wie Kaukasierinnen in Kimonos oder deutsche Animefreaks in Ninja/Samurai/Cosplay-Kostümen. Gehört einfach nicht zusammen.

Sollte man dem geneigten Kartoffelsushileser natürlich trotzdem nicht vorenthalten.

Montag, 23. Mai 2011

Tokio Dining in Stuttgart

Vor knapp einem 3/4 Jahr hat in Stuttgart das Restaurant "Tokio Dining" aufgemacht und ich möchte mal einen kleinen Bericht darüber abgeben.
Anlass ist, dass ich in den nächsten Tagen dort wohl öfter verkehren werde, was an einer ordentlichen Rabattaktion liegt, die mir voll auf die Geschmacksnerven trifft.
Zur Zeit gibt es Miso-Ramen 50% reduziert und alle Sushi-Sachen 20% reduziert, wobei das Sushi Angebot nur bis Ende Mai und das Ramen Angebot bis Ende Juni gilt.

Angebot Angebot! Billig billig!

Das normale Speisenangebot reicht von Ramen, über Udon, Soba, verschiedene Don und die unvermeidlichen Sushi-Variationen. Sushi kann man ja inzwischen "überall" bekommen, zu welcher Qualität sei mal dahingestellt. Aber gerade die anderen Sachen auf der Speisekarte von Tokio Dining sind es, die mich immer wieder dorthin treiben und auch in Zukunft treiben werden. Ich kenne nämlich sonst kein Restaurant, in dem ich eine richtig gute Miso-Ramen bekomme, oder noch besser Chashuu-men. Und wenn es dann auch noch schmeckt wie in Japan, dann bin ich vollauf zufrieden und glücklicherweise tut es das dort!

Das einzige Problem, sind die etwas gesalzenen Preise, was man verzeihen kann, wenn man überlegt, dass es KEIN Restaurant in der Umgebung gibt, das etwas Ähnliches anbietet und vor allem in dieser geschmacklichen Qualität.
Von daher werde ich bis Ende Juni noch reichlich davon gebrauch machen, mir Miso-Ramen für 6,99€ reinzuschaufeln und vielleicht nebenher noch ein paar Gyoza zu verputzen.

Ansonsten ist Tokio Dining vielleicht nicht etwas für jeden Tag bei den Preisen, aber auf jeden Fall die beste Lösung, wenn einen mal wieder das kulinarische Fernweh nach Japan überkommt.

Hier noch die normale Homepage vom Restaurant:
www.tokiodining.de