Sonntag, 19. Januar 2014
Ted Talks zum Thema "Lernen von Sprachen"
Ich hab hier 3 Juwelen gefunden, die das Thema "Lernen von Sprachen" bzw. Lernen ganz allgemein als Thema haben.
Für wen welche Methoden funktionieren, muss man am Ende selbst herausfinden.
Jedoch ist alles besser, als 100 Mal
Parkplatz = 駐車場 = ちゅうしゃじょう = chuushajou
Parkplatz = 駐車場 = ちゅうしゃじょう = chuushajou
Parkplatz = 駐車場 = ちゅうしゃじょう = chuushajou
Parkplatz = 駐車場 = ちゅうしゃじょう = chuushajou
...
zu wiederholen.
Samstag, 18. Januar 2014
Seiten für Japanophile Part 7 - The Great Global Divide
The Great Global Divide
Es ist das Blog von Kevin Glenn O’Leary, der sich in ein paar Sätzen so beschreibt:
My name is Kevin Glenn O’Leary. I am named after my maternal grandfather. I was born in Freeport, Illinois in 1963. I joined the United States Navy after high school and served for eight years. Now I reside in Japan. I taught English for many years in Japan. I still teach today, but I have other work also. I even work in food production facility part time from 11PM to 4:30AM. I made a successful language school in Japan when I was in my late twenties. In 2007, my son took over as president of O’Leary Language Systems.Genauer gesagt, lebt der gute Mann schon über 20 Jahre in Japan und unterrichtet dort Englisch, mal mehr, mal weniger erfolgreich, was Stoff für sehr gute Geschichten und Einsichten in das Leben als Ausländer in Japan, als Englischlehrer und als Geschäftsführer in Japan geben.
Einen guten Überblick gibt seine Retrospektive über +20 Jahre in Japan.
Neben seinem Blog hat der gute Mann auch einen ordentlich gefüllten Youtube-Kanal unter dem User-Namen kebunsha. Dort lässt er sich zum größten Teil über alle Englisch-Lehrer relevanten Themen aus, von Marketing über das Leben als ALT und so Sachen wie notwendige Zertifizierungen.
Meiner Meinung nach ist der gute Mann mit seinen Informationen ein "must read/watch" für jeden angehenden Englisch/Deutsch/whatever Lehrer in Japan. Ein Weg, der mir zum Glück (hoffentlich?) erspart bleibt :)
Dienstag, 14. August 2012
Dieser Mann spricht +10 Sprachen fließend und wir heulen wegen Japanisch...
Zuerst ein kleines Videobeispiel, damit ihr wisst, wovon ich rede:
Benny Lewis behauptet von sich, dass er 10 Sprachen fließend (Englisch, Irisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Esperanto, Deutsch, Mandarin, Holländisch und "American Sign Language", .d.h. Zeichensprache) und noch ein paar mehr auf unterschiedlichen Anfängerniveaus sprechen kann.
Das beeindruckendste ist vielleicht die Geschichte, wie die ganze Sache mit den Sprachen bei ihm angefangen hat:
My name is Benny (Brendan) Lewis. I’m a vegetarian from Cavan Ireland, and I don’t drink. I like to think of myself a “technomad” – a full-time technology-enabled globe-trotter.
When I turned 21, the only language that I spoke was English and I had done quite poorly with languages in school. In fact, I initially had problems even with English and had to go to speech therapy when I was younger because of it. So I am not naturally talented with languages! I have a degree in Electronic Engineering!
Nun kratzt man sich am Kopf und fragt sich: Wie zum Henker?!
Genau um diese Frage herum hat der gute Mann ein Blog gebaut, namens Fluent in 3 months
Dort gibt es Massen an Artikeln zu seinen Reisen, zu seinen Lerntipps und Tricks, von denen ich mal die Essenz zitieren möchte:
1. What's your secret? Are you naturally talented, or did you grow up in a multilingual environment?
No. I did poorly in languages in school and only spoke English when I was 21. My secret is that I stopped using excuses like "I'm too old", "I've got no language gene", "People will laugh at me" and other absolute nonsense, and I focused on speaking my target language every single day. A communicative approach, rather than a studious one, will get you much further. I do study, but it's based around my spoken sessions.
Q. 6 How do you learn so many languages??
One language at a time. Focus, stick to it until you get to a very comfortable level, and then start another one, while maintaining the previous one. I've seen people try to learn two or three languages from scratch at once, and sometimes it works, but for most of us this is too confusing.
My fluent languages are a part of me now. I lived my life through them and have friends in these languages. I focused entirely on each one for several months or over a year, so it's a means of communication to me that I switch into.
I don't mix them up so often because I try to use them frequently. This allows me to compartmentalise them in my mind (I do other things like associate body language, posture, voice with one language so it's harder for another language to invade it).
Focus is the secret. If you are patient, and stick to one language that you are GENUINELY passionate about, then after you have reached a great fluent or mastery level in that language, you will be may more skilled to take on the next. It does get easier - not necessarily because your brain is tuned to language learning, but because your personality is. If you gain the CONFIDENCE to do it once, then you can do it again.
People don't realize how important confidence and ambition are in language learning. It isn't about good memory, but genuinely using it. This is how languages work - it's you and another person talking. Make it about that rather than sticking to the books and you'll be good to go!
Ein sehr langes und ausführliches Q&A gibt es hier auf Reddit. Lohnt sich wirklich zu lesen und nach den Antworten von Benny Lewis Ausschau zu halten.
Am interessantesten in seinem Blog fand ich die vielen Bewertungen zu Lern-Tools und Büchern, z.B.:
Duolingo
Pimsleur
Rosetta Stone
Sehr schön auch sein Artikel darüber, wie einen Perfektionismus im Endeffekt eigentlich nur lähmt (Perfectionist paralysis) und warum man Sprachen wieder vergisst (wie schreibt man nochmal Takadanobaba in Kanji?).
Die Seite und der Typ sind einfach eine wunderbare Motivation sich mal selbst zu fragen: "And what's my excuse?"
Geht raus, trefft Japaner, redet mit ihnen, schnappt euch welche via Skype/MSN/Facebook und chattet drauflos! (auf Japan-guide.com findet ihr leicht Tandempartner!)
Was Kanji und so angeht: Lernen, lernen und dann vielleicht auch mit Bezug lernen! Nicht nur in's Blaue hinein. Holt euch Anki (auch für's Smartphone) oder andere Lernsoftware und füllt eure stumpfe Wartezeit in der Bahn/Bus mit Kanji! Lest Mangas, schaut Anime oder japanischen Tentakel-Porn, was auch immer euch glücklich macht und euch eure Euphorie für die Sprache aufrecht erhalten lässt.
Lernt von dem Typ: Es gibt keine Ausreden!
Donnerstag, 1. Dezember 2011
Seiten für Japanophile Part 4 - Jisho.org
Jisho.org
Das Wort Jisho (辞書) heißt Wörterbuch auf Japanisch und genau das ist Jisho.org auch und zwar ein Englisch-> Japanisch und Japanisch->Englisch Wörterbuch.
Man kann japanische Wörter dort in Romaji oder Kana/Kanji eintippen oder eben auf Englisch nach ihnen suchen. Hervorragend ist dabei die "common words" Filteroption, damit man z.B. wenn man bei Japanisch "dame" eintippt, nicht so etwas ausgespuckt bekommt:
駄目で元々 - だめでもともと - giving something a try because one has nothing to lose
Aha.
Dazu gibt es auch noch eine wirklich nette Kanjisuche, die für Menschen wie mich, die leider nicht wirklich gut im nachmalen sind und auch noch ständig die Strichfolge durcheinanderbringen, ein echter Segen ist.
Man kann dort nach den Radikalen suchen und der Anzahl der Striche in einem Kanji. So findet man es oft schneller, als bei anderen Kanjisuchmaschinen, in die man das Ding abmalen muss.
Eine ordentliche alternative für diejenigen, die nicht so sehr dem Englischen mächtig sind, ist Wadoku.
Ich persönlich bin nie richtig mit Wadoku warm geworden. Mir gefällt die Funktionalität von Jisho.org einfach besser, aber im Endeffekt muss das jeder selbst für sich entscheiden.
Während meiner Zeit in Japan hatte ich auch noch eine Website mit ziemlich vielen industriellen Fachbegriffen...von dem ich leider Name und URL vergessen habe :(
Wenn jemand sowas kennt, bitte in den Kommentaren hinterlassen!
Dienstag, 20. September 2011
Yet another JLPT database
http://www.jlptstudy.net/
Vor allem für die Level N4 und N5 gibt es reichlich Material, auch aus älteren Jahren. Dazu einige Übungs-Quizze (was ist bitte der Plural von Quiz? o.O), damit der Stoff nicht ganz ungeschmiert trocken daherkommt.
Auf jeden Fall eine gute Seite, um sich einen Überblick darüber zu verschaffen, was verlangt wird.
Leider ist die N3 Sektion noch etwas dünn, was aber daran liegt, dass es den N3 noch nicht allzu oft gab und eine N1 Sektion gibt es überhaupt nicht. Aber die Frage, was man für den N1 können sollte, ist mit "Alles" durchaus gut beschrieben ^^
Bei weiteren Fragen zum JLPT lohnt auch ein Blick in das zugehörige Forum der Seite:
http://www.jlptstudy.net/forum/
Einziger Haken der ganzen Geschichte:
Alles auf Englisch.
Aber für wen das kein Problem ist: Frohes lesen und lernen! :)
PS:
Wer zu faul ist, die andere JLPT-Database zu suchen:
http://www.tanos.co.uk/jlpt/
Gefällt mir persönlich immernoch am Besten.
Donnerstag, 19. Mai 2011
Der Kampf gegen das Vergessen
Irren ist menschlich. Vergessen leider auch. So kommt es, dass ich von meinem für mich zufriedenstellenden Japanischniveau langsam aber stetig wieder absinke auf ein pre-Tokyo Niveau.
Wobei es viel frustrierender ist, wenn man gewisse Wörter und Wendungen mal gewusst hat und auch die Konversation in Skype auf Japanisch schonmal flüssiger lief.
Am deutlichsten wird es mir aber bei den Kanjis. Lesen ist noch kein wirkliches Problem, aber das selber Schreiben ist mir komplett abhanden gekommen. Das ist mir deutlich geworden, als ich mir ein paar Kanjilern-Apps für mein neues HTC Desire Z geholt hatte und selbst mit JLPT 4 Kanjis schon große Mühen hatte. Man merkt sich die Kanjis für das Schreiben und für das Lesen eben doch ganz anders. Zum Lesen merkt man sich das Kanji eher als Ganzes, wobei beim Schreiben jedes Dnatetail zählt.
Aber was kann man tun gegen den natürlichen Vorgang des Vergessens?
Die offensichtlichste Antwort ist Lernen. Aber wer setzt sich nach 8-9 Stunden Arbeit plus Pendelzeit, noch stundenlang hin und lernt? Die Wenigsten.
Die natürlichste Art wäre es, weiterhin Kontakt zu allen Japanern zu halten und regelmäßig zu skypen und viele Mails zu schreiben. Da aber inzwischen die meisten meiner Freunde in Japan auch angefangen haben zu arbeiten, ist es praktisch unmöglich unter der Woche zu skypen, dank Zeitunterschied.
Was bleibt also?
Man kann seine Freizeit auch so mit japanischer Sprache füllen, z.B. mit japanischen Animes und Filmen. Japanisches Fernsehen kann ich persönlich nicht empfehlen, da es wirklich (bis auf ganz wenige Ausnahmen) noch schlechter als das Deutsche Nachmittagsfernsehen ist.
Wenn man mal nur ein paar Minuten hat, kann man sich auch mit den oben genannten Apps beschäftigen, wobei ich selbst noch am evaluieren bin, wie sinnvoll das ist und was man damit lernen kann. Evtl. stell ich auch mal Apps vor, wenn ich sie etwas mehr getestet habe.
Ohne größeren Aufwand kann man auch nebenher japanische Musik hören, um wenigstens die Japanische Sprache etwas um sich herum zu haben. Zum Glück gibt es jede Musikrichtung reichlich auf japanisch, da die Musikszene in Japan doch wesentlich nationaler ausgerichtet ist. Das echte Problem ist dabei die Beschaffung der Musik und das Wissen über Künstler, die einem potentiell gefallen könnten. Aber im Internetzeitalter findet man auch dafür Mittel und Wege...
Mehr fällt mir im Moment nicht ein. Vielleicht hat einer der geneigten Lesern ja noch andere Ideen und hinterlässt sie in den Kommentaren.