Kommen wir zu einem weiteren Blogger, der doch weit mehr als nur ein Blogger ist und dessen Seite man als japanophiler Mensch unbedingt kennen sollte.
Danny Choo's "Culture Japan"
Danny Choo ist auch bekannt als der "Tokyo Dance Trooper":
Den Anzug hat er übrigens komplett selbst gemacht.
Danny Choo hat einen beeindruckenden Weg hinter sich. Vom Sohn malaysischer Chinesen, aufgewachsen in Großbritannien, hat er sich autodidaktisch Japanisch beigebracht und stetig sein Ziel verfolgt, irgendwann in Japan zu leben und zu arbeiten. Über Amazon und Microsoft und ein paar andere Stationen hat das dann auch geklappt und nun ist er sogar sein eigener Chef plus eigene Firma.
Seinen Werdegang kann man hier nachlesen. Sehr inspirierend und wundervoll geschrieben und bebildert.
Das Besondere ist, dass Danny Choo sehr offen mit seinem Geek/Nerd/Otaku-Dasein umgeht, was man natürlich auch im Blog sieht.
Designtechnisch ist das Blog über alles erhaben, was ich sonst so in der japanischen Szene kenne.
Die Qualität der Posts ist meist ausgezeichnet und die massigen Bilder tun ihr übriges.
Herausragende Posts sind immer wieder seine "A Week in Tokyo" Posts, die alle paar Wochen kommen und seine Milliarden an Posts über Manga, Anime und anderes Otaku-tum.
Problem ist nur...wenn ich zuviel auf seinem Blog herumschaue, überkommt mich dieses Fernweh in der Magengrube :/
Das Blog ist ein absolutes Must-See, allerdings sollte man schon Englisch beherrschen :)
Dienstag, 8. November 2011
Samstag, 5. November 2011
Das weiteste Kopfballtor aller Zeiten!
Nanu? Ist das jetzt ein Fußballblog?
Naja nicht ganz. Ein Japanbezug besteht durchaus.
Die Glanztat aus 58 Metern ein Kopfballtor zu erzielen, übrigens Weltrekord, gelang Ryujiro Ueda vom japanischen Zweitligisten Fagiano Okayama.
Hier zu sehen.
Respekt Herr Ueda!
Da fällt mir ein, dass ich mal wieder versuchen sollte, etwas J-League zu schauen, obwohl es megaschwer ist, an Streams zu kommen. Und meinen Verein Vegalta Sendai, bekommt man selbst dann, wenn man mal einen funktionierenden Stream erwischt, selten zu sehen.
Naja nicht ganz. Ein Japanbezug besteht durchaus.
Die Glanztat aus 58 Metern ein Kopfballtor zu erzielen, übrigens Weltrekord, gelang Ryujiro Ueda vom japanischen Zweitligisten Fagiano Okayama.
Hier zu sehen.
Respekt Herr Ueda!
Da fällt mir ein, dass ich mal wieder versuchen sollte, etwas J-League zu schauen, obwohl es megaschwer ist, an Streams zu kommen. Und meinen Verein Vegalta Sendai, bekommt man selbst dann, wenn man mal einen funktionierenden Stream erwischt, selten zu sehen.
Mittwoch, 2. November 2011
Seiten für Japanophile Part 1 - Tabibito's Japan Almanach
Ich hab mich entschlossen, meine Favoritenliste und Linksammlung nach den Perlen der Sites mit Japanbezug zu durchforsten und hier zu präsentieren.
Sites die jeder, der sich etwas für Japan interessiert, kennen sollte und die schier unerschöpfliche Mengen an Informationen beinhalten.
Anfangen möchte ich mit der sicherlich bekanntesten und auch wichtigsten Site, die ich persönlich tatsächlich komplett verschlungen habe:
Tabibito's Japan Almanach
Das (der?) Blog ist das Herzstück der Seite und bietet mit relativ regelmäßiger Frequenz Infos zu aktuellsten Ereignissen in Japan und aus dem Leben des Herrn Tabibito, der in Japan arbeitet, mit einer Japanerin verheiratet ist und inzwischen sogar eine Tochter und seit diesem Jahr auch noch einen Sohn sein eigen nennt.
Es gibt kaum ein Thema bezüglich Japan, das nicht schon von Tabibito beleuchtet wurde und zu dem man keinen Blog-Post von ihm findet. Eine wahre Schatzgrube!
Der Clou an der Seite wird aber erst ersichtlich, wenn man oben auf "Mehr Japan" klickt.
Das frühere Herzstück, das inzwischen etwas in den Hintergrund gerückt zu sein scheint, ist ein reicher Informationsfundus zu Japan und seinen Regionen, zum Essen, zur Sprache, zum Auswandern, zu denen sich häufig noch Reiseberichte in verschiedene Regionen gesellen.
Alles in allem, ein MUST KNOW!
Dass die Seite auch die Meisten schon kennen, die mit Japan zu tun haben (wollen), erschließt sich mir unter anderem daraus, dass ich die Meisten meiner Besucher über Tabibito's Feed-Radar erhalte. Ein Dankeschön und eine Verbeugung hierfür in Tabibito's Richtung!
Und obwohl schon ewig rechts in meiner Blog-Liste, muss die Seite hier einfach mal extra erwähnt werden. Sie hat es verdient :)
Sites die jeder, der sich etwas für Japan interessiert, kennen sollte und die schier unerschöpfliche Mengen an Informationen beinhalten.
Anfangen möchte ich mit der sicherlich bekanntesten und auch wichtigsten Site, die ich persönlich tatsächlich komplett verschlungen habe:
Tabibito's Japan Almanach
Das (der?) Blog ist das Herzstück der Seite und bietet mit relativ regelmäßiger Frequenz Infos zu aktuellsten Ereignissen in Japan und aus dem Leben des Herrn Tabibito, der in Japan arbeitet, mit einer Japanerin verheiratet ist und inzwischen sogar eine Tochter und seit diesem Jahr auch noch einen Sohn sein eigen nennt.
Es gibt kaum ein Thema bezüglich Japan, das nicht schon von Tabibito beleuchtet wurde und zu dem man keinen Blog-Post von ihm findet. Eine wahre Schatzgrube!
Der Clou an der Seite wird aber erst ersichtlich, wenn man oben auf "Mehr Japan" klickt.
Das frühere Herzstück, das inzwischen etwas in den Hintergrund gerückt zu sein scheint, ist ein reicher Informationsfundus zu Japan und seinen Regionen, zum Essen, zur Sprache, zum Auswandern, zu denen sich häufig noch Reiseberichte in verschiedene Regionen gesellen.
Alles in allem, ein MUST KNOW!
Dass die Seite auch die Meisten schon kennen, die mit Japan zu tun haben (wollen), erschließt sich mir unter anderem daraus, dass ich die Meisten meiner Besucher über Tabibito's Feed-Radar erhalte. Ein Dankeschön und eine Verbeugung hierfür in Tabibito's Richtung!
Und obwohl schon ewig rechts in meiner Blog-Liste, muss die Seite hier einfach mal extra erwähnt werden. Sie hat es verdient :)
Montag, 31. Oktober 2011
NOVA Dokumentation über den Tsunami
Gerade mehr oder weniger zufällig entdeckte Dokumentation über den Tsunami im März von den durchaus bekannten "NOVA" Leuten, die aber nichts mit der untergegangenen Sprachschule in Japan zu tun haben.
NOVA - Surviving the Tsunami
Wirklich sehenswerte Dokumentation, die für mich persönlich ungesehene Szenen enthält und mit etwas weniger Pathos daherkommt, als die japanische Doku vor kurzem.
Besonders beeindruckend sind die Interviews mit Leuten, die sich gerade noch irgendwie mit Glück retten konnten und dabei sogar von Evakuationszonen dabei gefilmt wurden.
Die Doku fokussiert sich dabei komplett auf den Tsunami und nicht auf die 3-fach Katastrophe als Ganzes.
NOVA - Surviving the Tsunami
Wirklich sehenswerte Dokumentation, die für mich persönlich ungesehene Szenen enthält und mit etwas weniger Pathos daherkommt, als die japanische Doku vor kurzem.
Besonders beeindruckend sind die Interviews mit Leuten, die sich gerade noch irgendwie mit Glück retten konnten und dabei sogar von Evakuationszonen dabei gefilmt wurden.
Die Doku fokussiert sich dabei komplett auf den Tsunami und nicht auf die 3-fach Katastrophe als Ganzes.
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Montag, 24. Oktober 2011
Update zu den Freiflügen
Ein kleines Update zu den 10.000 Freiflügen.
Hiroshi Mizohata, der Chef der japanischen Tourismusbehörde(?) hat nochmals bekräftigt, dass er die ganze Sache mit den Freiflügen sehr wohl ernst meint.
Besonders wert wird wohl bei der Auswahl darauf gelegt, dass die Eingeladenen möglichst viel auf Blogs und Facebook über ihren Aufenthalt berichten und so eine maximale Audienz erreichen.
Dann hab ich ja wohl beste Chancen! キャーー! d(^_^ )
Hiroshi Mizohata, der Chef der japanischen Tourismusbehörde(?) hat nochmals bekräftigt, dass er die ganze Sache mit den Freiflügen sehr wohl ernst meint.
Besonders wert wird wohl bei der Auswahl darauf gelegt, dass die Eingeladenen möglichst viel auf Blogs und Facebook über ihren Aufenthalt berichten und so eine maximale Audienz erreichen.
Dann hab ich ja wohl beste Chancen! キャーー! d(^_^ )
Donnerstag, 13. Oktober 2011
Doch Strahlung in Tokyo?
Bisher war ich persönlich davon ausgegangen, dass Tokyo relativ verschont geblieben ist.
Eventuell muss ich diese Haltung wohl überdenken. Allerdings beeinflußt das meine Pläne, wieder dort leben zu wollen, nur geringfügig.
Große Panik bricht deshalb nicht aus, aber etwas unwohl wird es einem schon, wenn man solche Nachrichten liest.
/edit
Hier auch noch ein interessanter Artikel über die Arbeiter und Arbeiten in Fukushima Daiichi. Wie immer, deutsche Nachrichten bezüglich Kernkraft, mit Vorsicht genießen.
Das Dorf der Strahlenarbeiter
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Montag, 10. Oktober 2011
Japan verschenkt 10.000 Freiflüge
Bitte was?
Genau das hab ich auch gedacht, als ich diese Nachricht gelesen hab:
Um den Tourismus im Land der aufgehenden Sonne anzukurbeln, will die japanische Tourismusbehörde ausländische Tester durchs Land schicken. Ab April soll ein Online-Aufruf gestartet werden.
Ja bitte gern, ich teste Japan gerne für euch! Nicht so, als wäre ich etwas vorbelastet was das angeht, aber für euch schaue ich mir euer Land gerne nochmal an...und nochmal...und nochmal :D
Also auf Hokkaido war ich noch nicht und auf Kyushu auch noch nicht. Okinawa wäre mir auch ganz recht...wenn's denn sein muuuuss.
Aber am Liebsten würde ich ja wieder nach Tohoku. Auch wenn dort gerade nicht der beste Ort zum touristieren ist, hätte ich doch sicherlich am Meisten von dort zu berichten :)
Ich berichte dann nochmal, wenn die Aktion wirklich gestartet wurde, damit sich auch jeder meiner Leser dort anmeldet. Eventuell reist man ja, ganz japanisch, in kleinen Reisegrüppchen und schaut sich alles nur eine halbe Stunde an und fährt dann zum nächsten Touristenobjekt der Begierde.
/edit
Noch mehr Infos zu der ganzen Sache:
Japan hopes to trade free flights for Facebook fans
Genau das hab ich auch gedacht, als ich diese Nachricht gelesen hab:
Um den Tourismus im Land der aufgehenden Sonne anzukurbeln, will die japanische Tourismusbehörde ausländische Tester durchs Land schicken. Ab April soll ein Online-Aufruf gestartet werden.
Ja bitte gern, ich teste Japan gerne für euch! Nicht so, als wäre ich etwas vorbelastet was das angeht, aber für euch schaue ich mir euer Land gerne nochmal an...und nochmal...und nochmal :D
Nach der Atomkatastrophe vom März plant Japan offenbar, im kommenden Jahr ausländische Touristen mit Freiflügen anzulocken. Wie die Zeitung "Yomiuri Shimbun" am Montag berichtete, müssen potenzielle Reisende eine Online-Bewerbung bei der japanischen Tourismusbehörde einreichen, in der sie auch Regionen angeben, die sie besichtigen wollen. Die Behörde werde anschließend die Teilnehmer auswählen. Zum Abschluss der Reise sollen die Touristen einen Bericht über ihre Erfahrungen schreiben, der im Internet veröffentlicht wird.
Also auf Hokkaido war ich noch nicht und auf Kyushu auch noch nicht. Okinawa wäre mir auch ganz recht...wenn's denn sein muuuuss.
Aber am Liebsten würde ich ja wieder nach Tohoku. Auch wenn dort gerade nicht der beste Ort zum touristieren ist, hätte ich doch sicherlich am Meisten von dort zu berichten :)
Ich berichte dann nochmal, wenn die Aktion wirklich gestartet wurde, damit sich auch jeder meiner Leser dort anmeldet. Eventuell reist man ja, ganz japanisch, in kleinen Reisegrüppchen und schaut sich alles nur eine halbe Stunde an und fährt dann zum nächsten Touristenobjekt der Begierde.
/edit
Noch mehr Infos zu der ganzen Sache:
Japan hopes to trade free flights for Facebook fans
Sonntag, 9. Oktober 2011
Schilddrüsen-Krebstest für Kinder in Fukushima
Ich bin ja nicht unbedingt der große News-Wiedergeber, was sich nach der ganzen Erdbeben/Tsunami Sache sicherlich etwas verändert hat.
Auch diese Sache gebe ich nur wieder, weil ich gerne mehr darüber wissen würde, aber es scheinbar nur eine deutsche News-Quelle gibt:
In der Region Fukushima müssen sich rund 360.000 Kinder und Jugendliche einer Krebsvorsorge unterziehen: Die Schilddrüse könnte durch die Atomkatastrophe geschädigt sein. Experten überprüfen zudem Schulen und Bauernhöfe auf radioaktive Strahlung.
Grunsätzlich kann man natürlich nie zuviel für die Sicherheit und Gesundheit der Kinder tun, nachdem man schon von den einen oder anderen Versäumnissen gehört hat, was den Schutz selbiger angeht.
Als damit zusammenhängende Nachricht sei auch erwähnt, dass die meisten Stadtgemeinden in der Präfektur Fukushima noch nicht wissen, was sie eigentlich mit der abgetragenen kontaminierten Erde machen sollen. Erst 2 von 59 haben ein "Endlager" dafür bestimmt, der Rest scheint sich noch unsicher zu sein. Auch wegen der Anwohner neben möglichen Orten, die sicher was dagegen haben dürften, dass bei ihnen in der Nachbarschaft große versuchte Erdberge aufgeschüttet werden. Verständlicherweise.
Hier zur Quelle:
asahi.com - Most municipalities undecided on where to store contaminated soil
Auch diese Sache gebe ich nur wieder, weil ich gerne mehr darüber wissen würde, aber es scheinbar nur eine deutsche News-Quelle gibt:
In der Region Fukushima müssen sich rund 360.000 Kinder und Jugendliche einer Krebsvorsorge unterziehen: Die Schilddrüse könnte durch die Atomkatastrophe geschädigt sein. Experten überprüfen zudem Schulen und Bauernhöfe auf radioaktive Strahlung.
Grunsätzlich kann man natürlich nie zuviel für die Sicherheit und Gesundheit der Kinder tun, nachdem man schon von den einen oder anderen Versäumnissen gehört hat, was den Schutz selbiger angeht.
Als damit zusammenhängende Nachricht sei auch erwähnt, dass die meisten Stadtgemeinden in der Präfektur Fukushima noch nicht wissen, was sie eigentlich mit der abgetragenen kontaminierten Erde machen sollen. Erst 2 von 59 haben ein "Endlager" dafür bestimmt, der Rest scheint sich noch unsicher zu sein. Auch wegen der Anwohner neben möglichen Orten, die sicher was dagegen haben dürften, dass bei ihnen in der Nachbarschaft große versuchte Erdberge aufgeschüttet werden. Verständlicherweise.
Hier zur Quelle:
asahi.com - Most municipalities undecided on where to store contaminated soil
Dienstag, 27. September 2011
Der Klassiker: So, so, du willst also Japanisch lernen...
Ein Kumpel von mir kramte diesen Link mit dem bekannten Essay mal wieder raus, den eigentlich jeder kennen sollte, der sich mit Japan und der Japanischen Sprache beschäftigt bzw. mal darüber nachgedacht hat, Japanologie zu studieren (wovon ich persönlich ja sogar stark abrate!).
Aber hier der Link:
So, so, du willst also Japanisch lernen...
Mein Lieblingszitat:
deutscher Satz: Jana ging zur Schule.
derselbe Satz in Japanisch: Schule Jana zur ging Affe Apfel Vergaser.
Wie kommt man auf so einen Schwachsinn! :D
Herrlich...
Aber hier der Link:
So, so, du willst also Japanisch lernen...
Mein Lieblingszitat:
deutscher Satz: Jana ging zur Schule.
derselbe Satz in Japanisch: Schule Jana zur ging Affe Apfel Vergaser.
Wie kommt man auf so einen Schwachsinn! :D
Herrlich...
Sonntag, 25. September 2011
Das Leben in Japan bleibt nicht stehen
Ein wirklich bemerkenswerter Post in einem anderen Blog über Japan, hat mich auf etwas aufmerksam gemacht, dass ich nur zu gerne verdrängt hätte:
Japan und alle Leute dort verändern sich ständig, während ich nicht dort bin.
Selbst ohne die Katastrophe um den Tsunami, wird das Leben dort nie das Gleiche, wie das, was ich davor gelebt und erlebt habe.
Nun sind es mindestens noch 2 Jahre, bis sich die nächste Chance ergibt, wieder in Richtung Japan zu ziehen, im Sinne von permanent dort Leben. Bis dahin wird sich nur im besten Fall nächstes Jahr eine Chance ergeben, aber eben nur für 1 oder 2 Wochen.
Die meisten meiner Freunde in Japan sind inzwischen aus der Uni raus und haben angefangen zu arbeiten, d.h. selbst wenn ich dort bin ist deren Zeit für mich sehr eingeschränkt. Ausgehend von denen, deren Arbeitsalltag ich inzwischen genauer kenne, ist es wohl üblich für einen Berufsanfänger mit Bachelorequivalent, sich mehr oder weniger "totzuarbeiten", d.h. jeden Tag 10-12 Stunden und teilweise sogar 6-Tage Wochen.
Dazu kommt natürlich, dass viele weggezogen sind und nun verteilt über ganz Japan leben und arbeiten.
Die Menschen selbst, verändern sich natürlich auch, aber das ist auf die Entfernung noch nicht abzuschätzen.
Noch deutlicher als bei den Japanern, merkt man es allerdings bei den Ausländern, die man in Japan kennenlernt, denn viele von denen, werden nicht mehr dort sein, wenn man zurück kommt. Die Wenigsten bleiben für immer, einen Großteil zieht es nach 2-3 Jahren schon wieder weg.
Und auch ich werde mich bis dahin verändert haben bzw. habe mich schon verändert. Mein Japanisch ist schon wieder schlechter geworden, ich habe einen ordentlichen Job und in 2 Jahren sogar einen Master.
Ich werde noch weiter von der Studentengeneration entfernt sein, die in Japan so von 18-22 Jahre alt ist und ich werde 28 sein (im Idealfall).
Vielleicht will ich dann auch gar nicht mehr dorthin? Vielleicht zieht es mich wegen bestimmter Personen in andere Länder?
Auf jeden Fall darf ich nicht den Fehler machen und glauben, alles erlebte wird sich 1:1 so wiederholen und nichts hat sich verändert. Es wird ein kompletter Neuanfang werden, vielleicht mit ein paar alten Bekannten, eventuell aber auch nicht.
Viel Stoff um darüber nachzudenken und ich möchte euch natürlich auch den Blog-Post nicht vorenthalten, der mich zu meinem Post gebracht hat:
Warum Tokyo nicht ein Jahr auf mich gewartet hat - Aus "fotografritz / blog"
Japan und alle Leute dort verändern sich ständig, während ich nicht dort bin.
Selbst ohne die Katastrophe um den Tsunami, wird das Leben dort nie das Gleiche, wie das, was ich davor gelebt und erlebt habe.
Nun sind es mindestens noch 2 Jahre, bis sich die nächste Chance ergibt, wieder in Richtung Japan zu ziehen, im Sinne von permanent dort Leben. Bis dahin wird sich nur im besten Fall nächstes Jahr eine Chance ergeben, aber eben nur für 1 oder 2 Wochen.
Die meisten meiner Freunde in Japan sind inzwischen aus der Uni raus und haben angefangen zu arbeiten, d.h. selbst wenn ich dort bin ist deren Zeit für mich sehr eingeschränkt. Ausgehend von denen, deren Arbeitsalltag ich inzwischen genauer kenne, ist es wohl üblich für einen Berufsanfänger mit Bachelorequivalent, sich mehr oder weniger "totzuarbeiten", d.h. jeden Tag 10-12 Stunden und teilweise sogar 6-Tage Wochen.
Dazu kommt natürlich, dass viele weggezogen sind und nun verteilt über ganz Japan leben und arbeiten.
Die Menschen selbst, verändern sich natürlich auch, aber das ist auf die Entfernung noch nicht abzuschätzen.
Noch deutlicher als bei den Japanern, merkt man es allerdings bei den Ausländern, die man in Japan kennenlernt, denn viele von denen, werden nicht mehr dort sein, wenn man zurück kommt. Die Wenigsten bleiben für immer, einen Großteil zieht es nach 2-3 Jahren schon wieder weg.
Und auch ich werde mich bis dahin verändert haben bzw. habe mich schon verändert. Mein Japanisch ist schon wieder schlechter geworden, ich habe einen ordentlichen Job und in 2 Jahren sogar einen Master.
Ich werde noch weiter von der Studentengeneration entfernt sein, die in Japan so von 18-22 Jahre alt ist und ich werde 28 sein (im Idealfall).
Vielleicht will ich dann auch gar nicht mehr dorthin? Vielleicht zieht es mich wegen bestimmter Personen in andere Länder?
Auf jeden Fall darf ich nicht den Fehler machen und glauben, alles erlebte wird sich 1:1 so wiederholen und nichts hat sich verändert. Es wird ein kompletter Neuanfang werden, vielleicht mit ein paar alten Bekannten, eventuell aber auch nicht.
Viel Stoff um darüber nachzudenken und ich möchte euch natürlich auch den Blog-Post nicht vorenthalten, der mich zu meinem Post gebracht hat:
Warum Tokyo nicht ein Jahr auf mich gewartet hat - Aus "fotografritz / blog"
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